So kann die Lernatmosphäre in der Klasse verbessert werden

Ein redaktioneller Beitrag von Gastautorin Lena Bauer.

Eine gute Lernatmosphäre in der Klasse zu schaffen, ist für Lehrer häufig eine enorme Herausforderung. Natürlich hängt diese nicht nur vom Verhalten der Lehrkraft, sondern auch von den Schülern ab. Doch der Lehrer oder die Lehrerin können gerade in den oberen Klassenstufen nur noch den Rahmen schaffen, der von den Schülern genutzt wird. Besonders wichtig ist das Entfernen von bestehenden Störfaktoren.
Im Rahmen eines Projekts können gemeinsam mit den Schülern Möglichkeiten gesucht werden, um nicht nur störende Einflüsse zu reduzieren, sondern auch positive Einflüsse zu schaffen. Dieser Text soll als Inspiration dienen und einige Anregungen liefern, auf deren Grundlage solch ein Projekt gestartet werden kann.

Anreize schaffen Motivation
Bereits in der Vergangenheit haben wir erklärt, dass gerade in der Grundschule Anreize geschaffen werden sollten, um den Ehrgeiz der Schüler zu wecken. Doch auch in höheren Klassenstufen lässt sich durchaus noch ein Anreizsystem etablieren. So kann eine gute Mitarbeit der gesamten Klasse zur Folge haben, dass für die entsprechende Stunde keine Hausaufgaben gegeben werden. Aber auch andere Anreize sind natürlich denkbar.

Erholsame Pausen sorgen für eine gute Arbeitsatmosphäre
Damit die Schüler sich in den Unterrichtsstunden optimal konzentrieren können ist es wichtig, dass die Pausen tatsächlich zur Entspannung genutzt werden können. Gerade wenn beispielsweise die vorangegangene Stunde ein wenig überzogen wurde und die Schüler außerdem noch den Raum wechseln mussten, sollte die Stunde ein wenig später begonnen werden. Denn anderweitig ist die Produktivität kaum zu gewährleisten.
Gerade in 90 minütigen Unterrichtseinheiten kann die Konzentration der Schüler schnell nachlassen. Vor allem wenn der Lehrer auch noch das Trinken im Unterricht verbietet, ist ein Konzentrationsverlust der Schüler und damit eine schlechte Lernatmosphäre vorprogrammiert.
Je nach Art der Lerneinheit kann es durchaus Sinn machen das Essen zu erlauben.

So können die Schüler selbst ihr Lernverhalten verbessern
Die Lehrkraft kann nur den Rahmen vorgeben und den Schülern einige Tipps an die Hand geben, um produktiv zu lernen. Dazu gehört wie bereits erwähnt die regelmäßige Flüssigkeitsaufnahme. Denn ausreichend Wasser zu trinken fördert nachweislich die Konzentrationsfähigkeit. Möglicherweise gibt es sogar einen Wasserspender von einem Anbieter wie www.eauvation.de in der Schule, an dem sich die Schüler während des Schultags mit Wasser versorgen können.
Darüber hinaus spielt die Luftqualität eine hohe Rolle. Wenn 30 Schüler mehrere Stunden hinweg in einem Raum sind, leidet darunter selbstverständlich die Luftqualität und die Leistungsfähigkeit nimmt ab. Deshalb sollten die Pausen unbedingt genutzt werden, um die Klassenraum einmal gründlich durchzulüften. Bei sommerlichen Temperaturen kann dies natürlich nicht nur in den Pausen gemacht werden, solange durch die geöffneten Fenster keine störenden Einflüsse wie Lärm ein den Raum gelangen.

Der richtige Umgang mit störenden Schülern
Es kommt immer wieder vor, dass Schüler den Unterricht erheblich stören. Damit sind nicht etwa kleine Gespräche oder klingelnde Handys gemeint.
Sollte sich ein Schüler wiederholt schlecht benehmen und respektlos verhalten, dann muss dieses Verhalten so streng wie möglich geahndet und notfalls an höhere Stellen eskaliert werden, wenn ein Gespräch mit dem Schüler selbst oder den Erziehungsberechtigten keine Wirkung zeigt. Denn der betreffende Schüler schadet damit nicht nur sich selbst, sondern auch seinen Mitschülern, die eigentlich das Recht auf eine ruhige Lernatmosphäre haben.




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