| Tlos
- Region Antalya Begräbnisstätte des Pegasusreiters Bellepheron |
Ausgrabungen haben ergeben, dass ein Großteil dieser Region seit vorgeschichtlicher Zeit angesiedelt war. So wurden Funde aus der Altsteinzeit, dem Palaeolithikum, Neolothikum, dem Chalkolithikum und dem Mesolithikum zutage gefördert. Einige Frühfunde in Lykien beinhalten Töpferware aus der Früh - Bronze - Zeit und aus 3000 v. Chr. In Pamphylien fand man deutliche Anzeichen ununterbrochener Ansiedlungen siet dem Palaeolithikum und Funde, die bis zum Palaelithikum und der Früh-Bronze-Zeit zurückdatieren, während Siedlungen, die einstmals in Pisidien existierten in die Zeit des Ober-Palaelithikums datiert werden können.
Lykien Gemäß hethitischen Texten waren die Lykier zu späterer Zeit in Raubzüge im Mittelmeer und der Aegaeis in 1400 v.Chr. verwickelt und es ist bekannt, dass sie über See- und Landstreitkräfte verfügten. Sie kämpften auch zusammen mit den Hethitern gegen die Ägypter in der Schlacht von Kadesch im Jahre 1295 v.Chr. Die Lykier kämpften auch an der Seite der Trojaner im trojanischen Krieg.Dies wird von Homer im Illias Epos beschrieben. Im Jahre 545 v. Chr. überfielen die Perser Lykien und besetzten es bis 333 v. Chr und während dieser Zeit nahmen die Lykier auf persischer Seite an verschiedenen Feldzügen teil, wie auch am Griechenland-Feldzug des Königs Xerxes von Persien, mit 50 Schiffen. Ebenso wie die anderen Gebiete in Anatolien, fiel Lykien in 333 v.Chr in die Hände Alexander des Großen. Tatsächlich als Alexander in Lykien ankam, setzten die Lykier ihm keinen Widerstand entgegen, was darauf hinweist, dass die Lykier der persischen Oberherrschaft nicht sehr wohlgesinnt waren. Bis zur Ankunft von Alexander des Großen behielt Lykien die für die Lykier so eigenen und charakteristischen Bräuche bei, aber später änderte sich dies mit Beginn der hellenistischen Zeit in dieser Region. Nach dem Tode Alexander des Großen fiel Lykien seinem General Antigonos zu. Später kam Lykien unter die Herrschaft der Ptolemaier von Ägypten und der Seleukiden. Nach der Schlacht von Magnesia, in welcher Lykien an der Seite der Verlierer gegen die Macht von Rom kämpft, wird Lykien willkürlich an Rhodos übergeben. Die Lykier rebellierten und erhielten 167 v.Chr mit Beschluss des römischen Senats ihre Unabhängigkeit zurück. Dies wird hauptsächlich dadurch erreicht, dass 23 Städte in Lykien sich zu einem Bund zusammen schlossen. Diser Bund verfügte über ein Parlament, das in einer demokratischen Wahl seinen Präsidenten und seine Funktionäre wählte. Im Laufe der römischen Zeit gibat es für Lykien viel Auf- und Nieder, aber unter Augustus (27 v.Chr. - 14. n. Chr.) kommt für Lykien eine Zeit des großen Wohlstandes.
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