G 20 Gipfeltreffen Rückblick
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Arbeitslose unter 25 jahren (August 2009 bis August 2010) Die United NATIONS /UNO
         Geschichte, Aufbau, Ziele und Aktuelles

Was sind die G20 Gipfeltreffen und wer lädt dazu ein?
Auf den G-20 Gipfeltreffen versammeln sich die Vertreter der größten Industrienationen und Schwellenländer. Der jeweilige Vorsitz lädt zu einem Gipfeltreffen auf höchster Ebene ein.

Themen der G-20 Gipfel :
(s. auch Bundesregierung / Themen G20-Gipfel)

  • Wachstum der Weltwirtschaft, Handel, Beschäftigung
  • Finanzmarktregulierung
  • Internationale Finanzarchitektur
  • Entwicklungspolitik
  • Energie und Klima
  • Korruptionsbekämpfung

G20-Treffen Buenos Aires, Dezember 2018

Atomabkommen mit dem Iran / Nachhaltige Landwirtschaft

30. November - 2. Dezember 2018
Die beherrschenden Themen beim zweiten G 20 Gipfel in Buenos Aires waren die Ukraine-Krise und der Handelsstreit.

Bundeskanzlerin Merkel und Vizekanzler Olaf Scholz kamen mit mehr als zwölfstündiger Verspätung mit einer Linienmaschine statt mit dem Regierungs-Airbus "Konrad Adenauer" in Argentinien an.

Das Funksystem an Bord der Regierungsmaschine war nach etwa einer Stunde Flugzeit vor der niederländischen Küste komplett ausgefallen, so dass sich der Pilot kurzerhand für ein Umdrehen und eine Zwischen-
landung auf dem Flughafen Köln-Bonn entschied.

Bundeskanzlerin Merkel hatte auf dem G 20 Gipfel gleich mehrere bilaterale Treffen angesetzt, eins mit Putin bei dem es sicherlich um die Ukraine Krise ging, und zwei weitere mit US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping. Auch mit dem amtierenden indischen Premierminister Narendra Modi war schließlich noch ein kurzes bilaterales Gespräch möglich.

US-Präsident Trump traf sich auch mit seinem chinesischen Kollegen Xi Jinping, um über den derzeitigen Handelsstreit zwischen den Groß- mächten zu reden.

Wegen des Todes von Ex Präsident George H. W. Bush wollte Trump noch in der Nacht zu Sonntag nach Washington zurückfliegen, um frühzeitig mit den Vorbereitungen für die Trauerfeier des verstorbenen Ex-Präsidenten George Herbert Walker Bush zu beginnen.


Handelsstreit zwischen USA und CHINA
Offenbar ist es im Handelsstreit zwischen den USA und CHINA zu einer vorsichtigen Annäherung gekommen. So soll es vorerst keine zusätzlichen neuen gegenseitigen Zölle geben. Damit hat Trump gegenüber der chinesischen Delegation eingewilligt, nun doch auf die noch anstehende Erhebung von Zöllen auf chinesische Waren im Wert von 267 Milliarden US-Dollar zu verzichten.

Die beiden größten Volkswirtschaften der Welt befinden sich schon seit einigen Monaten in einem erbitterten Handelsstreit, weil sich die USA durch das Handelsdefizit mit China massiv benachteiligt fühlen. Die USA hatten daraufhin Sonderzölle auf chinesische Waren im Umfang von 250 Milliarden US-Dollar eingeführt. China hatte wenig später als Reaktion auf die US-amerikanischen Zölle auf chinesische Waren selbst Einfuhrabgaben auf US-Waren in Höhe von 100 Milliarden US-Dollar erhoben.

Diese bereits verhängten Zölle sollen aber trotz der jetztigen Annährung auf dem G20 Treffen vorerst bestehen bleiben.


Klimaschutz
Die meisten Staaten haben erklärt, am Pariser Klimaschutzabkommen festhalten zu wollen, doch die USA möchten bei ihrer ablehnenden Haltung bleiben. Man war sich einig, dass eine starke Wirtschaft und ein gesunder Planet Hand in Hand gehen müssen.

Reform der World Trade Organisation (WTO)
Die EU als auch die USA waren sich darin einig, dass die Welthandels-organisation WTO  reformiert werden muss, weil die WTO in ihren bestehenden Strukturen nicht mehr funktioniert.

Flüchtlinge und Migration
DAs Thema Flüchtlinge und Migration wird in der Abschlusserklärung des G20 Gipfels nur gestreift. US Präsident Trump hatte hier deutlichere Formulierung verhindert.

Das Treffen der Regierungschefs in Buenes Aires wurde von Demonstrationen in den Straßen der argentinischen Hauptstadt überschattet. Diese verliefen aber weitestgehend friedlich. Mehr als 20.000 Polizisten waren in den Straßen im Einsatz. Das Gelände rund um den Tagungsort war weiträumig abgesperrt, U-Bahnen und Züge standen still.


G20-Treffen Buenos Aires, Mai 2018

Atomabkommen mit dem Iran / Nachhaltige Landwirtschaft

21. Mai 2018
Das beherrschende Thema beim G20 Gipfel in Buenos Aires ist, wie es nun weiter geht mit dem Atomabkommen mit dem Iran.

Bundesaußenminister Heiko Maas plädiert für das Iran-Abkommen und führt daher GEspräche mit seinen Amtskollegen, um sich gegenseitig abzusprechen. Auch seinen chinesischen Amtskollegen Wang Yi möchte er einbinden, um gemeinsam den Atomdeal zu retten. Grundsätzlich wollen auch China und auch Russland die Vereinbarung, jedoch gilt es, dem Iran gemeinsam wirtschaftliche Anreize zu bieten, dwelche die harten US-Sanktionen zumindest teilweise ausgleichen. Ein Durchbruch beim G-20 Gipfel ist eher unwahrscheinlich, weil Russlands Außenminister Sergej Lawrow kurzfristig abgesagt hat und sich nur von seinem Vize vertreten lässt. US-Amtskollege Mike Pompeo ist auch abwesend beim G-20 Gipfel und zieht es vor, in Washington zu bleiben und dort eine Grundsatzrede zur US-Iranstrategie zu halten.

Weiteres Thema des G20-Treffens ist die Suche nach Lösungen für die zukünftige Ernährung der stetig wachsenden Weltbevölkerung.
Ein Großteil der Agrarflächen in Argentinien besteht aus genmanipulierten Soja- und Maissorten, die mit Hilfe von massivem Pestizideinsatz zu Grundnahrungsmitteln und Tierfutter weiter verarbeitet werden. Diese wenig nachhaltige Landwirtschaft stößt auf immer mehr Widerstand bei der Bevölkerung. Hinzu kommen gesundheitliche Probleme der Anwohner in den Anbaugebieten - mutmaßlich verursacht durch Agrargifte. Auch die stetig voranschreitende Rodung von Urwäldern, um Platz für Agrarflächen zu schaffen ist den Menschen in Argentinien ein Ärgernis.

Bundesaußenminister Maas muss ein politisches Spagat in Buenos Aires gelingen, denn einerseits wird von ihm erwartet, dass er die USA als Verbündeten nicht verprellt und andererseits soll er aber auch klare Kante zeigen im Bezug auf die deutsche Haltung beim Atomabkommen mit dem Iran.


G20 Treffen Hamburg 7./8. Juli 2017

Der genaue Ort des G20-Gipfels wird vom jeweiligen Staats- und Regierungschef des Vorsitzlandes festgelegt, also Bundeskanzlerin Angela merkel. Das G-20 Treffen in Hamburg 2017 fand auf Vorschlag von Bundeskanzlerin Angela Merkel am 7. und 8. Juli 2017 in Hamburg statt.

Beherrschende Themen des G20 Treffens sind der Klimaschutz, die Finanzmarktregulierung und der Freihandel. Es ist fraglich, ob in Hamburg eine gemeinsame Erklärung der G20-Mitglieder erreicht werden kann.


Antibiotika Resistenzen, volkswirtschaftliche Kosten
Erstmals werden auch Gesundheitsfragen auf der Tagesordnung stehen. Eigentlich ist es zwar ungewöhnlich, dass sich die Staats- und Regierungschefs der G20 Länder mit Gesundheitsfragen beschäftigen, aber die zunehmenden Resistenzen gegen Antibiotika sind so alarmierend, dass ein Umdenken notwendig scheint. In den vergangenen Monaten hatten bereits die Vereinten Nationen, die WHO und die EU dringend zum Handeln aufgerufen.

Jeden Tag sterben weltweit fast 2000 Menschen, weil Antibiotika nicht mehr wirken. Viel hängt von deren Wirksamkeit ab.

Sollten Antibiotika wie befürchtet immer mehr an Wirksamkeit verlieren,
so könnte bereits eine sonst harmlose Harnwegs-infektion oder eine entzündete Wunde lebensgefährlich sein, weil Bakterien sich im Falle einer Resistenz aufhaltsam im Körper ausbreiten, ganz zuschweigen vom Risiko bei Operationen oder Krebsbehandlungen. Wenn die derzeitige Entwicklung weiter anhält, so die große Befürchtung, könnten Infektionen schon bald unbehandelbar werden und ein großes Risiko nach sich ziehen. So trafen sich bereits im Mai die Gesundheitsminister der G20-Staaten zur Vorbereitung des Gipfels. Herausgekommen ist die "Berliner Erklärung".

Explosion der Behandlungskosten durch Resistenzen:
Allein vergangenes Jahr erkrankten weltweit rund eine halbe Million Menschen an einer multi-resistenten Tuberkulose. Wenn Standardantibiotika nicht mehr anschlagen, müssen Patienten im Zweifel über Wochen in einer Klinik behandelt werden, was mit erheblichen Kosten für die jeweilige Krankenkasse verbunden ist. Handelt es sich um eine multiresistente Form, steigen die Kosten schnell auf Tausende, oft mehrere Zehntausend, manchmal sogar auf einige Hunderttausend Euro pro Patient. Öknomen haben erreichnet, dass die langfristigen Kosten durch alle multi-resistenten Erreger jährliche Verluste in Höhe von einer Billionen Dollar verursachen könnten. Daher ist die Aufregung groß.

Aus diesem Grund möchte man sowohl in der Humanmedizin als auch in der Landwirtschaft den Einsatz von Antibiotika zurückfahren und auf das Nötigste beschränken. Aber den Vorsatz in der Praxis umzusetzen scheint ausgesprochen kompliziert, allein schon innerhalb der EU. Während Dänemark beispielsweise vorbildlich sparsam mit Antibiotika in der Massentierhaltung umgeht, werden in im Süden Europas mancherorts teilweise noch immer massenhaft Antibiotika geschluckt und Tieren verabreicht.

Umgang mit dem Regime in Pjöngjang
Auch der Umgang mit dem Regime in Pjöngjang könnte Thema in Hamburg werden, auch wenn es nicht Teil der offiziellen Agenda ist. Man erhofft sich von Russland und China einen mäßigenden Einfluss auf Diktator
Kim Jong Un.


Kosten des G-20 Gipfeltreffens, Febr. 2018

Der Bund hat für das G20-Treffen in Hamburg rund 72 Millionen Euro ausgegeben. Alleine der Einsatz von Bundespolizei, Bundeskriminalamt, Technischem Hilfswerk und Bundesamt für Sicherheit in der Informations-technik kostete 27,7 Millionen Euro. Das Bundespresseamt hat zudem 22,1 Millionen für die Betreuung der tausenden akkreditierten Journalisten und für die eigene Kommunikation ausgegeben. Für die organisatorische und logistische Vorbereitung des Besuchs der Staats- und Regierungschefs in Hamburg veranschlagte das Auswärtige Amt weitere 21,7 Millionen Euro.

Das Gipfeltreffen der wichtigsten Wirtschaftsmächte der Welt im Juli 2017 auf dem Hamburger Messegelände war von massiven Ausschreitungen überschattet worden. Trotz des Einsatzes von mehr als 20.000 Polizisten zündeten Randalierer zahlreiche Autos an und plünderten lokale Geschäfte. Hunderte Polizisten wurden zudem verletzt.

Der Linkspartei-Abgeordnete Alexander Neu warf der Regierung Verschwendung von Steuergeldern vor und kritisierte, dass die G-20 Treffen immer teurer, undurchschaubarer, bürgerferner, aber eben keinesfall produktiver werden.


G20 Treffen China, Hangzhou, Sept. 2016

Sept. 2016:
Im chinesischen Hangzhou hat Anfang September 2016 das Gipfeltreffen der G20-Staaten begonnen. Am Rande des Gipfeltreffens kamen auch Bundeskanzlerin Merkel und der türkische Präsident Erdogan ins Gespräch. Thema war unter anderem das Besuchsverbot von Bundestagsabgeord-neten bei den deutschen Soldaten im türkischen Luftwaffenstützpunkt Incirlik.


G20 Treffen Türkei Antalya, Nov. 2015

Am 15. November 2015 kamen die Regierungsvertreter der G20-Länder in Belek bei Antalya zusammen. Die teilnehmenden Staaten verpflichteten sich zu weiteren Anstrengungen, um das in Brisbane 2014 verabredete Ziel zu erreichen. Zudem wurden länderspezifische Investitionsstrategien entwickelt, um einen zusätzlichen Impuls für Wachstum und Beschäftigung zu geben.

Die G-20 sind die Gruppe der 20 größten Volkswirtschaften. Sie umfasst Industrie- und Schwellenländer. Die G 20 repräsentieren rund zwei Drittel der Weltbevölkerung und 90 Prozent des globalen Bruttosozialprodukts.

  Bevölkerung
in Mio.


Anteil an der Weltbevölkerung
in % (6,7 Mrd.)
BIP in Mrd.
US-Dollar


BIP in %
im Vergleich zum Welt-BIP
Die Welt 6700 100% 54620,0 100%
G20-Staaten 4385,7 65,5% 48213,1 88,3%

Zu der Gruppe der G20-Länder gehören folgende Staaten :

1) USA.
2) Argentinien
3) Brasilien
4) Mexiko
5) Australien
6) Indien
7) Indonesien
8) China
9) Südkorea
10) Japan
11) Russland
12) Deutschland
13) Frankreich
14) Großbritannien
15) Italien
16) Türkei
17) Kanada
18) Saudi-Arabien
19) Südafrika
und die Europäische Union (20).

An den Treffen der G-20 nehmen

a) die Finanzminister und Zentralbankchefs der G8 und elf weiterer Staaten

b) der Präsident der Europäischen Zentralbank

c) die EU-Präsidentschaft
(wenn diese zu diesem Zeitpunkt nicht von einem G8-Staat geführt wird)

d) der Geschäftsführende Direktor (Managing Director) des Internationalen Währungsfonds,

e) der Vorsitzende des Internationalen Währungs- und Finanzausschusses (IMFC),

f) der Präsident der Weltbank

g) der Vorsitzende des Development Committees von Weltbank und Internationalem Währungsfonds

teil.

Internationale Krisenherde
nach 1945

Sozialkunde Arbeitsblätter
Lehrer Materialien

Unterrichtsmaterial
für den Geschichte-/ Politikunterricht

Inhalt

Afrika
  • Die europäischen Kolonien Afrikas erkämpfen Unabhängigkeit
  • Krisenkontinent Afrika
  • Südafrika: Unabhängigkeit – aber nur für die Weißen
    Asien
  • Indien erringt seine Unabhängigkeit
  • Koreakrieg
  • Indochina
  • Israel und Naher Osten
  • Palästinenserfrage
  • Wer hat die Macht am Golf?
  • China in der Zeit von 1838 bis 1912
  • Mao Tse-tung
  • Wie setzt Mao den chinesischen Kommunismus durch?
Internationale Krisenherde nach 1945  - Sozialkunde Arbeitsblätter
  • Die Politik Chinas seit 1960
  • China 1989
  • Afghanistan – das sowjetische “Vietnam”
    Amerika/Europa
  • Kubakrise
  • Aufstände in den Ostblockstaaten
  • Jugoslawien
  • Welche Bedeutungen haben die Vereinten Nationen?
    Zusammenfassung/ Überblick
  • Was weißt Du noch?
  • Kriege von Korea bis Grosny
  • Kriege und Konflikte seit 1945
  • Krisenherde
  • Bilanz der Kriege im
    20. Jahrhundert





Schaubilder/
Illustrationen
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Schaubilder, Diagramme, Tabellen und Illustrationen zu Wirtschaft und Politik Schaubilder, Diagramme, Tabellen und Illustrationen zu Wirtschaft und Politik Schaubilder, Diagramme, Tabellen und Illustrationen zu Wirtschaft und Politik Schaubilder, Diagramme, Tabellen und Illustrationen zu Wirtschaft und Politik
Zahlenbilder Zahlenbilder Zahlenbilder Zahlenbilder
Gruppe der 20 (02/2001)  G-20 - Gestal-
tungsmächte der Weltwirtschafts-politik (12/2012)
Weltwirtschafts-
gipfel - Gruppe
der Acht (G-8) (06/2006)
Gruppe der 77 (11/2012) 

    Bevölkerung
in Mio.


Anteil an der Weltbevölkerung
in % (6,7 Mrd.)
BIP in Mrd.US- $


BIP in %
im Vergleich zum Welt-BIP
Nordamerika
1. USA. 304 4,5 13840,0 25,3
2. Kanada 33,2 0,5 1432,0 2,6
           
Süd- und Mittelamerika
3. Argentinien 10,5 0,6 260,0 0,5
4. Brasilien 196,4 2,9 1314,0 2,4
5. Mexiko 110,0 1,6 893,4 1,6
           
Ostasien/Südostasien/Ozeaninen
6. Australien 21,0 0,3 908,0 1,7
7. Indien 1148 17,1 1099,0 2,0
8. Indonesien 237,5 3,5 432,9 0,8
9. China 1330 19,9 3251,0 6,0
10. Südkorea 48,4 0,7 957,0 1,8
11. Japan 127,2 1,9 4384,0 8,0
           
Europa/Asien
           
12. Russland 140,7 2,1 1290,0 2,4
13. Deutschland 82,4 1,3 3322,0 6,1
14. Frankreich 64,0 1,0 2560,0 4,7
15. GB 61,0 0,9 2773,0 5,1
16. Italien

58,1 0,9 2105,0 3,9
17. Europäische Union 500 7,4 16830,1 31,0
           
Vorderasien
17. Türkei 71,9 1,1 729,4 1,2
19. Saudi-Arabien 28,1 0,4 376,0 0,7
           
Afrika
20. Südafrika 48,8 0,7 282,6 0,5



Der Zusammenschluss der G20

Sozialkunde Arbeitsblätter
Lehrer Materialien aus der Reihe
"Sowi/Politik - aktuell"

Unterrichtsmaterial
für den Sozialkundeunterricht

Sie wollen das Thema “Der Zusammenschluss der G20” schnell und unkompliziert im Unterricht ansprechen? Unsere aktuellen Arbeitsblätter helfen Ihnen dabei! Ihre SchülerInnen werden dazu angeregt, sich aktiv und kritisch mit der Materie auseinander zu setzen.

Die Schüler können den Inhalt selbstständig erarbeiten und das individuelle Lerntempo jeweils anpassen. Dies gewährleistet die Binnendifferenzierung ohne gesonderte Aufgabenstellung.

 

Der Zusammenschluss der G20  - Sozialkunde Arbeitsblätter

Inhalt:

  • AB 1: Der Zusammenschluss der G 20
  • AB 2: Was sind die G 20
  • AB 3: Der G 20 Gipfel in Hamburg
  • Ausführliche Lösungsansätze



Datengrundlage:
Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2008
Bevölkerung 1. Juli 2008


"Die G20 müssen sich neu beweisen" (18.02.2011)

Rätsel um Obamas Brief an Merkel (Spiegel.de, 12.11.2010)

G20 ordnen Weltfinanzen ein bisschen neu (Spiegel.de, 12.11.2010)
G20-Treffen in Seoul

Obama bekommt Chinas neue Macht zu spüren (Spiegel.de, 12.11.2010)

Club der matten Mächtigen (Spiegel.de, 12.11.2010)
G20-Bilanz, TEil 1

Club der matten Mächtigen (Spiegel.de, 12.11.2010)
G20-Bilanz, TEil 2 Welthandel - Dauerdebatte ohne Ergebnis

Club der matten Mächtigen (Spiegel.de, 12.11.2010)
G20-Bilanz, 3. Teil: Währungsstreit - China am Pranger

Club der matten Mächtigen (Spiegel.de, 12.11.2010)
G20-Bilanz, 4. Teil: Finanzregulierung - Lehren aus dem Lehman-Desaster

Club der matten Mächtigen (Spiegel.de, 12.11.2010)
G20-Bilanz, 5. Teil: Entwicklungshilfe - nicht gehaltene Versprechen

Club der matten Mächtigen (Spiegel.de, 12.11.2010)
G20-Bilanz, 6. Teil: Klimaschutz - kaum greifbare Fortschritte
'

Merkel und Obama scherzen ihren Streit beiseite (Spiegel.de, 11.11.2010)
G20-Treffen in Seoul

Südkorea steckt australische Premierministerin ins Dirndl (Spiegel.de, 11.11.2010)
Panne in Seoul

G20-Länder begnügen sich mit Minimalkonsens (12.11.2010)

Die Krise ist fast vorbei - und jetzt? (11.11.2010)

Tausende fordern "Stop G20" (11.11.2010)

Aufstrebende Gastgeber, zerstrittene Gäste (11.11.2010)

Von diplomatischer Zurückhaltung keine Spur (10.11.2010)

"Gipfel kommt zu einem kritischen Zeitpunkt" (10.11.2010)
Die EU vor dem G20-Treffen

"Unwahrscheinlich, dass China sich beugt" (09.11.2010)
G20-Gipfel im Schatten des Währungsstreits



G8-Treffen

Gipfel der Unverbindlichkeit (20.05.2012)
G8 Treffen in Camp David

Bundeskanzlerin Merkel warb für intelligente Investitionen, etwa in Forschung und Infrastruktur wie digitale Netze. Milliardenschwere Konjunkturprogramme hält sie dagegen für unzeitgemäß. Merkel fordert einerseits Haushaltsdisziplin, gleichzeitig aber auch die Stimulierung von Wachstum.

Wie schlau ist Rasmussens "Smart Defense"? (20.05.2012)
Fogh Rasmussen ermahnt die Mitgliedsstaaten der NATO zum umdenken. Sei Vorschlag ist es, militärische Fähigkeiten zu bündeln und Rüstungsprojekte gemeinsam zu finanzieren.
Seine Idee ist es, dass sich die Mitgliedsstaaten mit militärischen Equipment innerhalb des Bündnisses ergänzen und dass nicht jeder alles haben muss.

 

Währungskrieg

Was bedeutet Währungskrieg ? Und was ist das jeweilige Ziel ?
Ziel ist es, der eigenen Volkswirtschaft - gerade wenn sie exportorientiert ist- Vorteile auf dem Weltmarkt zu verschaffen. Denn mit der Abwertung der eigenen Währung werden Exportgüter preiswerter. Die Notenbanken wollen auf diese Weise Überschüsse im Außenhandel erzielen und damit das Wachstum der Volkswirtschaft ankurbeln.

Ihm Verlauf der Finanz- und Wirtschaftskrise waren die USA die ersten, die versuchten, mit geldpolitischen Maßnahmen ihre eigene Wirtschaft zu stärken zu Lasten anderer Volkswirtschaften. So senkte die US-Notenbank (FED) den Leitzins auf ein Rekordtief nahe null Prozent. Zugleich kaufte sie US-Staatsanleihen in größerem Umfang, um die eigene Währung zu schwächen. Das hierzu nötige Geld wurde einfach gedruckt.

Doch die Reaktion anderer Länder ließ nicht lange auf sich warten und so war der Grundstein für den aktuellen Abwertungswettlauf gesetzt.
Die Bank of Japan intervenierte erstmals seit sechs Jahren Mitte September 2010, um den Höhenflug der heimischen Währung zu stoppen. Am 5.10. hat die Bank of Japan (BoJ) umfangreiche geldpolitische Lockerungsmaßnahmen ergriffen. Der Zinssatz zur kurzfristigen Geldbeschaffung von Banken wurde praktisch auf null Prozent gesetzt und gleichzeitig wurde ein milliardenschwerer Ankauf von Anleihen angekündigt.
Die Chinesen halten ihre eigene Währung schon seit Jahren künstlich niedrig. Dazu kauft Peking in großem Stil immer wieder US-Staatsanleihen auf, um eine zusätzliche Dollar-Nachfrage auf dem Devisenmarkt zu generieren. Den USA ist dies schon lange ein Dorn im Auge und so hat das US Repräsentantenhaus vor kurzem mit überwältigender Mehrheit den "Currency Reform for Fair Trade Act" verabschiedet, der China quasi mit einem Handelskrieg droht, falls Peking nicht einlenkt und die eigene Währung aufwertet.

Um die eigene Währung im Vergleich zu Fremdwährungen zu schwächen - mit dem Ziel den Export der eigene Volkswirtschaft zu stärken- greifen Notenbanken auch gerne zu dem Mittel, am Devisenmarkt die eigene Währung gegen andere Währungen einzutauschen. So warf die Schweizer Notenbank im Juli und August 2010 enorme Mengen Schweizer Franken gegen den Kauf von Euro auf den Markt. Ziel dieser geldpolitischen Maßnahme war auch hier die Aufwertung des Franken zu stoppen oder zumindest einzudämmen.

Der Euro profitiert von dem Abwertungswettlauf dieser Länder, was jedoch mittel- und langfristig dem Mittelstand große Schwierigkeiten beim Export bereiten könnte.
Je mehr andere Länder danach trachten, ihre eigene Währung durch gezielte geldpolitische Maßnhamen abzuwerten, desto stärker erhöht sich der Außenwert jener Währungen, die nicht künstlich geschwächt werden.


Kurzfristige und langfristige Folgen einer solchen Finanzpolitik:
Gerade in Wirtschaftskrisen sind solche geldpolitischen Maßnahmen selten von Erfolg,
da für gewöhnlich die Notenbanken anderer Staaten recht schnell auf Irritationen am Devisenmarkt reagieren und ähnliche Maßnahmen ergreifen, um die Wettbewerbs-nachteile auszugleichen. Außerdem besteht die Gefahr, dass solche Interventionen am Devisenmarkt schnell verpuffen, denn sie ändern ja nichts an der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft. Die finanzpolitschen Maßnahmen der Schweizerischen Nationalbank und der BoJ verpufften so beispielsweise sehr schnell.

Langfristig ist die Denkweise jener (Geld-)politiker, die auf den Währungszug aufspringen, sehr kurzfristig. Denn als Nebeneffekt der Währungsabwertung werden auch die Importe teurer, Dies kann wiederum über teurere Herstellungskosten doch zu höheren Preisen für Export-Güter führen und somit das eigentliche Ziel der geldpolitischen Intervention ad absurdum führen. Die ES droht dann eine Abwertungsspirale, die oft mit hoher Inflation einhergeht. Insofern hilft ein solcher Währungskrieg mittel- und langfristig wohl niemandem.


Hilfreiche Links:


Wie der Währungskrieg den Mittelstand trifft (13.11.2010)

Wie Währungen zu Waffen werden (08.10.2010)

IWF warnt vor Währungskrieg (06.10.2010)

Absurder Abwertungswettlauf (05.10.2010)



UN - Lösung internationaler Konflikte

Zahlenbilder - Diagramme, Tabellen, Charts, Karten und Illustrationen

Diagramme, Tabellen, Charts, Karten und Illustrationen



Schnelleinstieg:

Innenpolitik Deutschlands
   
Klimawandel / Klimapolitik. Ist Windkraft die Lösung? Klimawandel, Klimapolitik
Klimawandel. Ist Windkraft die Lösung? Windkraft /Windenergie. Fakten, Thesen, Argumente
Elektroautos/e-Mobilität Elektroautos / e-Mobilität


Außenpolitik
   
Konflikte und Krisen weltweit UN/Vereinte Nationen

-> UN Sicherheitsrat

-> Generalversammlung
    (United Nations)

-> NATO

-> IWF//WTO

Konflikte und Krisen weltweit China. Wirtschaftsmacht
Konflikte und Krisen weltweit Die Supermacht USA

US Politik unter
Donald Trump 2018


US Politik unter
Donald Trump 2017


Konflikte und Krisen weltweit Supermacht Russland
Konflikte und Krisen weltweit Die Europäische Union

- EU Kommission

- EU Ratspräsident

- EU Parlament

- Europäischer Gerichtshof


Konflikte und Krisen weltweit Griechenland-Krise
Konflikte und Krisen weltweit Österreich/Schweiz
Konflikte und Krisen weltweit Niederlande
Konflikte und Krisen weltweit Großbritannien/England
Konflikte und Krisen weltweit Irland/Finanzkrise
Konflikte und Krisen weltweit Frankreich
Konflikte und Krisen weltweit Schweden
Konflikte und Krisen weltweit Lettland
Konflikte und Krisen weltweit Spanien
Konflikte und Krisen weltweit Portugal
Konflikte und Krisen weltweit Türkei

Pro /Contra Argumente
eines EU-Beitrittes

Konflikte und Krisen weltweit Südamerika.
Krisen & Konflikte
Konflikte und Krisen weltweit Nord- und Südkorea
Konflikte & Krisen
Konflikte und Krisen weltweit Der Irak. Konflikte u.
Terroranschläge
Konflikte und Krisen weltweit Iran. Atomkonflikt
Konflikte und Krisen weltweit Arabisch-israelischer
Konfikt
Konflikte und Krisen weltweit Afghanistan
Konflikte und Krisen weltweit Kontinent Asien
Krisen und Konflikte


- Sri Lanka
- Thailand
- Birma
- Kambodscha
- Tibet
Konflikte und Krisen weltweit Afrika

- Kongo
- Ghana
- Somalia
- Schiffspiraterie
  (am Horn von Afrika)

Millenniumziele.
Bekämpfung der Armut


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