Der Klimawandel weltweit

Informationen, Fakten und Zahlen


Thesen und Argumente, Fakten & Zahlen für die Diskussion im Schulunterricht
Ein kritischer Blick auf die aktuelle Klimapolitik in Deutschland

Möglicherweise ist die fortschreitende Brandrodung und Wälderver-nichtung in atemberaubenden Tempo in weiten Teilen Afrikas und Südamerikas mit ein entscheidender Grund für die Klimaveränderungen auf unserem Planeten in letzter Zeit. Leider wird dies in der aktuellen Diskussion rund um den Klimawandel viel zu wenig berücksichtigt.

Nach dem aktuellen Bericht von Global Forest Watch sind allein im letzten Jahr Wälder von der Größe Englands oder anders ausgedrückt von der Größe Bayerns, Baden-Württembergs und sechs mal der Größe des Saarlandes vernichtet worden.

"Pro Tag verschwindet damit Tropenwald auf einem Gebiet viermal so groß wie die Dresdner Altstadt"
(siehe auch Bereicht des mdr "Zwölf Millionen Hektar Tropfenwald sind weg")

Doch Bäume sind die Lunge unseres Planeten, weil sie Kohlendioxid (CO2) in Sauerstoff durch Photosynthese umwandeln und damit den CO2 Gehalt in der Luft maßgeblich reduzieren.

Daher sollte es in unser aller Interesse liegen, die Wälder weltweit zu schützen und zu bewahren und alles dranzusetzen, dass nicht nur bei uns, sondern auch anderswo in der Welt Forstwirtschaft nachhaltig betrieben wird.

12 H20 +6 CO2 Klimawandel durch CO2 Ausstoß C6H12 O6 +6 O2 +6 H20


Wenn jetzt Waldstriche abgeholzt werden, um Platz zu schaffen für Windräder, so zerstören wir nicht nur Natur- und Lebensraum für Mensch und Tier, sondern wir tun das Gegenteil dessen, was wir eigentlich tun wollen, nämlich unser Klima zu schützen.

Auch in weiten Teilen der Südhalbkugel erleben wir Klimazerstörung
in ganz großem Ausmaß.

Ein einzelner Baum bindet mindestens zehn Kilogramm CO2 jährlich.
Wird er allerdings abgebrannt, um etwa Platz für Plantagen zu schaffen, wie es in weiten Teilen Afrikas und Südamerikas tagtäglich passiert, so verwandelt sich der in den Bäumen gespeicherte Kohlenstoff wieder in Kohlendioxid und das Dilemma der Erderwärmung nimmt seinen Lauf. Aber der Mensch trägt auch auf andere Weise maßgeblich zum CO2 Ausstoß bei, beispielsweise durch Heizen, durch die Kohlekraft (Stromerzeugung), durch die industrielle Produktion (beispielsweise Stahlerzeugung, Bauindustrie, Chemische und Pharmazeutische Industrie), durch seinen Lebensstil (Klimanlagen, Reiseverhalten, Kaufverhalten) durch den rasant steigenden Flugverkehr, durch den Autoverkehr, aber auch durch die Massentierhaltung, denn auch bei der Zellatmung von Mensch und Tier wird CO2 ausgestoßen. Überall dort, wo fossile Rohstoffe wie Erdöl (und selbstverständlich daraus hergestelltes Benzin oder Diesel), Erdgas oder Kohle verfeuert wird, entsteht das Gas, das am Klimawandel maßgeblich schuld sein soll.


Die Politik hat es versäumt, der Jugend die komplizierten Zusammenhänge in einer globalisierten Welt zwischen Wirtschaft, Wohlstand und sozialem Frieden einerseits und Klimaschutz andererseits verständlich zu erklären. Klar gibt es Möglichkeiten beides in Einklang zu bringen, doch diese sind wohl begrenzt:

- Die e-Mobilität ist noch nicht ausgereift und der deutschen
  Automobilindustrie fehlt ein tragfähiges Zukunftskonzept.

- Auch sucht die Autmobilindustrie noch immer nach der besseren Form   der e- Mobilität. Denn während die einen auf Brennstoffzelle setzen,
  halten die anderen e-Fahrzeuge mit aufladbarer Elektrobatterie für
  die bessere Lösung. Dennoch für beides fehlt die nötige Infrastruktur
  Vereinzelte Tankstellen und Beladestationen sind noch keine
  flächendeckende Infrastruktur für e-Mobilität.
  (s. Artikel "Wasserstoff in Dieselform" (welt.de))
  (s. Artikel "Kommt die Brennstoffzelle doch noch ?" (focus.de))

  Solange sich ein Konzept der e-Mobilität noch nicht nachhaltig
  gegenüber dem anderen durchgesetzt hat, solange wird der Ausbau
  der nötigen Energienetze  bzw. der Aufbau einer flächendeckenden
  Infrastruktur mit Schnellladestationen deutschlandweit wohl noch
  auf sich warten lassen.

- Energietrassen vom Norden in den Süden lassen wegen
  Bürgerproteste auf sich warten

- die Windräder sind in ihrer Herstellung und Entsorgung höchst
  klimaunfreundlich, Bürgerinitiativen dagen mehren sich und zuletzt
 
- nicht jeder mag in einer Welt des Konsums und des Wohlstandes
  Verzicht üben.

Auch ist zu bezweifeln, ob Deutschland mit einem Anteil von 2,23 % am weltweiten CO2 Ausstoß viel im Alleingang bewegen kann. China liegt mit einem Anteil von 28,6 % des weltweiten CO2 Ausstoßes weit abgeschlagen vorne, gefolgt von den USA (15,99 %) und Indien mit einem Anteil von 6,24 % (Stand 2016). Und gerade diese drei Länder mit dem höchsten CO2 Ausstoß weltweit zeigen sich in Sachen Klimaschutz uneinsichtig. Selbst wenn Deutschland die komplette industrielle Produktion stillegen würde, wäre die Auswirkung auf das Klima wohl maginal, die Auswirkung auf den sozialen Frieden und den Wohlstand hier in Deutschland jedoch umso verheerender.

Schließlich ist die Automobilindustrie einer der wichtigsten Wirtschaftszweige Deutschlands, insbesondere dann, wenn man die vielen Zulieferbetriebe mitrechnet. Gemessen am Umsatz ist die Automobilindustrie der mit Abstand bedeutendste Industriezweig Deutschlands. 812.514 Menschen beschäftigt die Automobilindustrie allein hier in Deutschland. (Stand 2012, wikipedia.org). Im Jahr 2008 wurden in der Automobilbranche 345,9 Mrd. € erwirtschaft. Die Automobilbranche steuert mit rund 40 % den mit Abstand größten Anteil an den gesamten Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen der deutschen Wirtschaft bei.


Thema Windräder und Klimaschutz

Sind Windräder ein gute Alternative zur Kohlekraft ?
Ein paar kritische Anmerkungen zur Windkraft ...

Auch Windräder, die von der Politik als besonders klimafreundlich bezeichnet werden, haben offenbar ihre Schattenseiten, wie man inzwischen weiß. Während die Windkraft-Euphorie in Politik und Industrie anhält, ist die Windkraft bei Annwohnern höchst umstritten. Windräder stehen in der Kritik, weil sie Infraschall aussenden, der für den Menschen zwar nicht hörbar ist, aber dennoch dessen Gesundheit möglicherweise negativ beeinflussen kann.

Sie hierzu auch ein Video aus der ZDF Mediathek:
"Windkraft in Kritik - Infraschall: Unerhörter Lärm". Viele der Betroffenen klagen über gesundheitliche Probleme wie Erschöpfung, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Atemnot, Depressionen, Rhythmusstörungen, Übelkeit, Tinnitus, Schwindel, Ohrenschmerzen, Seh- und Hörstörungen und etliche andere Beschwerden und machen dafür Windparks in ihrer näheren Umgebung verantwortlich. Ein Artikel des Ärzteblattes weist auf mögliche gesundheitliche Risiken hin. "Windenergieanlagen und Infraschall: Der Schall, den man nicht hört". Auch der Direktor der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie der Unimedizin, Professor Christian-Friedrich Vahl vom Klinikum Mainz äußerst sich gegenüber der Allgemeinen Zeitung kritisch zu Windparks.
Windkraft - Störsender fürs Herz: Mainzer Forscher untersuchen Folgen des Infraschalls.

Die Bildzeitung schreibt in ihrer Ausgabe vom 5. Juni 2019, dass rund 100.000 Vögel jährlich durch die riesigen Rotoren der Windräder sterben, ebenso wie Milliarden von Insekten. Eine Modellrechnung des DLR-Instituts für Technische Thermodynamik beispielsweise beziffert die Zahl der durch Windräder in Deutschland getöteten Insekten während der warmen Jahreszeit auf 5,3 Milliarden pro Tag. Pro Jahr entstünden beim Durchflug durch die Rotoren mindestens 1.200 Tonnen verendete Insekten.

Jedes siebte deutsche Windrad, knapp 2.000 an der Zahl (Stand März 2019), steht mittlerweile in Mecklenburg-Vorpommern. Und gerade dort werden vermehrt Flugrouten von Insekten immer häufiger von Wind-rädern durchkreuzt, so dass Rotorblätter mit Blattspitzengeschwindig-keiten von mehreren Hundert km/h für durchfliegende Insekten den sicheren Tod bedeuten. (s. auch "Windräder für Insektensterben mitverantwortlich?")

Eine Studie des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) hat beispielsweise die Fledermaus-Opfer an verschiedenen Windenergie-Standorten in Deutschland analysiert und ausgewertet. Hochrechnungen gehen davon aus, dass bis zu 200.000 Tiere jährlich an deutschen Windenergieanlagen verenden. Ein Teil der Fledermäuse kommen offenbar durch Kollission mit den Rotorblättern ums Leben, andere fallen dem Barotrauma zum Opfer, d.h. ihre Lungen platzen bei den Verwirbelungen und dem Druckabfall hinter den Rotorblättern.
( vergleiche hierzu : "Windräder als Todesfalle entschärfen" bei nabu.de)

Umweltschützer in Vorpommern sehen Windkraftanlagen auch als eine mögliche Gefahr für Schreiadler. So kam es im Dezember 2015 zu einem Aufschrei der Naturschützer, als neue Windkraftgebiete in Vorpommern ausgewiesen werden sollten, die in gefährlicher Nähe zu den Brutwälder vorgesehen waren. Naturschützer sahen im Falle eines neuen Windparks in der Region die Population der Schreiadler als gefährdet. (s. Artikel : "Naturschützer: Windkraft Gefahr für Schreiadler"

Einerseits sprechen sich diie Grünen für den Tier- und Artenschutz und gegen das Bienensterben aus, doch andererseits setzen sie in der Umwelt- und Klimapolitik viel zu einseitig auf den weiteren Ausbau der Windkraft. Passt das zusammen? Die Frage ist sicherlich berechtigt, angesichts der vielen Natur- und Umweltschützer, die gegen die Ausweisung neuer Windparks Sturm laufen.

Ein Artikel der Zeitung "Die Welt" mit dem Titel "Macht der Infraschall von Windkraftanlagen krank? " geht auf das zunächst unerklärliche Tiersterben auf Olesens Nerzfarm in Dänemark ein. Die Vorkommnisse in der Nacht zum 6. Dezember 2013 hatten in Dänemark für große Verunsicherung gesorgt. Mehr als 100 Tiere hatten sich auf der Farm gegenseitig so tiefe Wunden zugefügt, dass sie getötet werden mussten. Der dänische Windkraftausbau spaltet seitdem die Bevölkerung des kleinen Nachbarlandes, denn Dänemark ist stolz darauf, mit einem Anteil von 40 Prozent am Stromverbrauch weltweit führend bei der Windstromerzeugung zu sein. Doch inzwischen sind in Dänemark mehr als 200 Bürgerinitiativen gegen Windparkanlagen aktiv. s. auch Artikel "St. Gangloff will Bürgerinitiative gegen Winkraftpläne gründen". So informiert auch die Bürgerinitiative Fröhnerwaldeine mit einer Powerpoint Präsentation die Bürger zu den möglichen gesundheitlichen Risiken der Windenergienutzung und nimmt dabei auch Bezug auf die Vorkommnisse auf Olesens Nerzfarm in Dänemark.

Wie effizient sind Windkraftanlagen im Vergleich zu Kohlekraft, Windkraft oder Solarenergie ? Sind Windräder geeignet, die Klimaprobleme unseres Planeten zu lösen?

Bei Windkraftanlagen hängt die Stromerzeugung in hohem Maße vom Windaufkommen und dem Standort ab und ist damit großen Schwank-ungen unterlegen. Zudem spielt die Größe der Windkraftanlage eine entscheidende Rolle.

Hier ein Vergleich / Überblick :
Wieviele 2 - Personen Haushalte kann eine Windkraftanlage mit Strom versorgen ?

Bautyp Rotorblätter Nennleistung kWh (3) 2 Pers. 3
Haushalte
Bautyp 1980 15 m Durchmesser 50 kW 62.857,14 17,96
Bautyp 1990 40 m Durchmesser 500 kW 628.571,43 179,59
Bautyp 2000 112 m Durchmesser 2000 kW 2.514.285,71 718,37
Bautyp 20151 160 m Durchmesser 10.000 kW 12.571.428,57 3591,84
Bautyp 20202 252 m Durchmesser 20.000 kW (geschätzt) 25.142.857,14 7183,67

1 industry trends & source: Ewea Upwind
2 EWEA Upwind (2011): eine Studie der deutschen WindEnergy Association

Die typische Nennleistung heute gängiger Anlagen (Stand 2016) liegt bei etwa 2 bis 5 MegaWatt für Onshore-Anlagen und 3,6 bis 8 Megawatt für Offshore-Anlagen.

Aus einer Analyse der Daten der Strombörse in Leipzig geht allerdings hervorgeht, dass im Zeitraum von Juli 2012-Juni 2013 die tatsächliche mittlere Leistung von Windkraftanlagen in Deutschland nur 16% der installierten Nennleistung entsprach, was in die Berechnung miteinfließen muss.

3Berechnungen ausgehend von der Annahme, dass eine Nennleistung von 1.400 Megawatt einer tatsächlichen jährlichen Leistung von 11 Terrawattstunden, d.h. 11.000.000.000 kWh Strom entspricht und dass die tatsächliche mittlere Leistung von Windkraftanlagen in Deutschland nur 16% der installierten Nennleistung entspricht. (s. Artikel Tatsächliche Leistung von Windkraftanlagen – nur 5% der Nennleistung in Baden-Württemberg?!

Windrad bei Stuttgart ( Gaildorf)
Windrad bei Gaildorf (Stuttgart)
Das zur Zeit höchste Windrad der Welt steht in der Nähe von Stuttgart. (Stand Nov. 2017).
(s. auch: "Das höchste Windrad steht bei Stuttgart" (golem.de)


> Video zur großen Windkraftanlage Gaildorf

Die Gesamthöhe des Windrades beträgt 246,5 Meter. Der Turm selbst ist 178 Meter hoch. Vorteil dieser besonders hohen Windräder ist, dass mit jedem Meter Nabenhöhe der jährliche Stromertrag um 0,5 bis 1 Prozent steigt. Die Windkraftanlage soll 10 Gigawattstunden pro Jahr an Strom erzeugen. 10 Gigawattstunden sind übrigens umgerechnet 10.000.000 Kilowattstunden. Damit kann die Großwindkraftanlage aber gerade mal 2857,14 Zweipersonen-haushalte im Jahr mit Strom versorgen, 3500 kWh angenommen.


1 Megawattstunde (MWh) = 1.000 Kilowattstunden
1 Gigawattstunde (GWh) = 1.000.000 Kilowattstunden
1 Terawatt (TWh) = 1.000.000.000 Kilowattstunden

Im Durchschnitt verbraucht ein Zweipersonenhaushalt etwa 3.500 kWh Strom pro Jahr. Das sind im Monat 291,7 Kilowattstunden, was bei einem angenommenen Strompreis von 28 cent monatlichen Stromkosten von 81,67 Euro entspricht.

Ein einzelnes Siemens B75 Rotorblatt aus Glasfaser ist 75 Meter lang und hat einen Rotordurchmesser von 154 Metern. Die aus einem Guß hergestellte Komponente besteht aus glasfaserverstärktem Epoxyd-
harz und Balsaholz. Das Siemens B75 Rotorblatt wiegt in etwa 25 Tonnen und jedes Windrad besitzt davon drei. (s. auch Factsheet Rotorblatt B75 Siemens)

In der Summe werden also für jedes neuartige Windrad dieses Bautyps 75 Tonnen glasfaserverstärktem Kunststoff verbaut - man könnte sagen ein Schadstoff-Supergau in gigantischem Ausmaß. Denn bei glasfaserverstärktem Kunststoff lassen sich die Komponenten nicht mehr trennen, sie müssen in einer Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) entsorgt werden. Bei der Zerkleinerung der Rotorblätter entstehen riesige Mengen an lungengängiger Feinstaub- ein erhebliches Gefahrenpotenzial für die Gesundheit von Mensch und Tier. Auch Verpuffungen während des Aufbereitungsprozesses stellen ein großes Risiko da. (s. auch "Problem Rotorblatt – schwierige Trennung")

Nach Angaben von Siemens kann die Windkraftanlage SWT-6.0-154 Windturbine an einem typischen Offshore-Standort mit einer Windgeschwindigkeit von 8,5 Metern pro Sekunde jährlich etwa 23 Millionen kWh Strom erzeugen. Unter diesen Bedingungen könnte die Offshor-Windkraftanlage eigenen Rechnungen zufolge 6571 .43 durchschnittliche Zweipersonenhaushalte in Deutschland mit Strom versorgen. Siemens selbst spricht in seinem Factsheet von 5.500 Haushalte in Deutschland.

Sollte es nach etwa 20 Jahren Betriebszeit entsorgt werden müssen, dürften mit dessen Entsorgung allerdings große Probleme verbunden sein -> s. Probleme bei der Entsorgung von Windrädern

Warum in Wirklichkeit Windkraft nicht dazu beiträgt CO2 einzusparen ...

Allein für den Stahlturm und die Armierungen des Fundaments werden bis zu 30 Tonnen Kohle für die Stahlerzeugung und die Veredelung verbrannt. Bei der Errichtung der Windradkolosse aus Stahl, Beton und glasfaserverstärktem Kunststoff wird eine Unmenge an sogenannter "grauer Energie" benötigt. Für den Transport des riesigen Baukrans sind mehrere Schwertransporte notwendig. Für den zeitraubenden Aushub des Fundaments und den Transport des Betons sind Hunderte von Lastwagenfahrten nötig. Bis ein Windrad erst einmal steht, müssen Schwerlasttransporte Tausende von Kilometern Distanz zurücklegen. (siehe folgende Videos hierzu:

"Windrad Haard, der Stern" oder "Luftaufnahme Windrad Aufbau Enercon E-115"

Um einen Haushalt ein Jahr lang mit Solarenergie zu versorgen, bedarf es bei einer Sonneneinstrahlung in unseren Breitengraden durch-schnittlich einer Photovoltaikanlage von etwa 40 Quadratmetern Fläche. Das Stromaufkommen eine Solaranlage hängt vom Standort und damit der Sonneneinstrahlung ab und davon, welche Technologie verwendet wurde. Solaranlagen haben allerdings auch das Problem, dass sie tagsüber bei Sonneneinstrahlung sehr viel Strom produzieren, in den späten Abendstunden und nachts jedoch keine Energie liefern.

Zum Vergleich ein mittleres Atomkraftwerk wie das Kernkraftwerk Emsland erzeugt jährlich elf Milliarden Kilowattstunden und kann somit ca. 3,5 Mio Haushalte mit Strom versorgen.

(entspricht 3.142.857 Zweipersonenhaushalte bei einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 3500 kwh)

Das Hamburger (Stein-)Kohlekraftwerk Moorburg beispielsweise liefert jährlich elfeinhalb Terawattstunden Strom. Das sind umgerechnet 11.500.000.000 Kilowattstunden, genügend um fast den gesamten Strombedarf der Stadt Hamburg zu decken.

(entspricht 3.285.714 Zweipersonenhaushalte bei einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 3500 kwh)


(s. auch Video :
" Windkraft ohne Saft: Pleitewelle in der Offshore-Branche" (30.3.2014)

Gemäß Spiegel TV liefern die milliardenteuren Windmühlen an der Nordsee gerade mal 1 % der deutschen Energieproduktion. (Stand März 2014) Von den 13 in der Nordsee bislang gebauten oder in Planung befindlichen Windparks produzieren gerade mal drei Strom.

"Dirk Briese (" Institut :Trend Research"):
"Der Markt für Offshore-Windenergie ist ein zu 100% politisch getriebener Markt. Wenn es keine Einspeisevergütung gäbe, dann gäbe es keine Offshore-Windenergie in Deutschland, d.h .die Politik bestimmt über den Markt"

Mittlerweile gibt es zwischen Nord- und Ostsee 3.100 Windräder und bis 2025 sollen es 3.600 sein.

(s. auch "Lärm und Stress durch Windräder")


Strom- und Energiemix in DeutschlandElekroautos & e-Mobilität: Fakten Thesen & Argumente

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Aktuelle Infos zum Thema Klimaschutz:

7. Juni 2019

Die Klimaaktivistin Greta Thunberg ist als Botschafterin des Gewissens geehrt worden. Sie und die Bewegung "Fridays for Future"erhalten dieses Jahr den wichtigsten Preis von Amnesty International. Eine Preisverleihung zum jetzigen zeitpunkt ist nicht angedacht, aber Amnesty International möchte ihr die Auszeichnung zu einem späteren Zeitpunkt offiziell überreichen. Seit August 2018 protestiert Thunberg regelmäßig vor dem Reichstag in Stockholm dafür, dass Schweden mehr für den Klimaschutz tut. Aus ihrem Steik ist eine internationale Klimaprotestbewegung mit Hunderttausenden Anhängern geworden.



Interessante Online-Artikel zu dem Thema:

> K Frage. CDU hätte mit Friedrich Merz bessere Chancen

> Silvesterknallerei. Was hat es mit dem
Feinstaub auf sich (Spiegel.de)

> CO2 und H20 in der Atmosphäre

> Globale Erwärmung(wikipedia.de)

> Wie Kohlendioxid das Klima verändert. (geo.de)

> Co2 Konzentration steigt so schnell wie nie (Spiegel.de)

> CO2 und der Klimawandel (Klimafakten.de)

> CO2-Konzentration steigt so schnell wie nie(Spiegel.de)

> Windräder bringen nichts für CO2 Ziel (Spiegel.de)

> Tatsächliche Leistung von Windkraftanlagen – nur 5% der Nennleistung in Baden-Württemberg?!

> Windenergie: Leise und effiziente Windräder? Gut zu wissen
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> Das höchste Windrad steht bei Stuttgart (golem.de)

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(bellevue.de)

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> Ende der Lithium-Ionen-Ära? (auto-motor-und-sport.de)

  Wohin mit den Akkus der e- Autos? (faz.net)

> "E-Mobilität kostet weit mehr als 150.000 Jobs" (Die Welt)

> Kohlemotoren, Windmotoren und Dieselmotoren:
Was zeigt die CO2 Bilanz?
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> Wie das Elektroauto schlecht gerechnet wird (Spiegel)



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Anmerkungen zum Versuchsaufbau:
Es bleibt in dem Versuchsvideo leider unklar, wie hoch die CO2 - Konzentration beim Versuchsaufbau unter der Haube tatsächlich war. Es ist davon auszugehen, dass diese deutlich erhöht war, anders als der CO2Gehalt der Atmosphäre sich wirklich in den letzten Jahrzehnten verändert hat. Hier bewegen wir uns im Bereich ppm (Parts per Million)

CO2 ist schwerer als Luft und dürfte sich unter der Haube massiv angereichert haben. Auch der Druck blieb sowohl beim ersten als auch beim zweiten Versuchsaufbau scheinbar unbeachtet. Es ist unschwer zu erkennen, dass vor Einleiten des CO2-Gases die Haube eingedellt war, was auf einen Unterdruck schließen lässt. Möglicherweise wurde vor Einleiten des CO2 -Gases, ein Vakuum unter der Haube erzeugt. Sollte das der Fall sein, hätten wir vermutlich fast reines CO2 unter der Haube gehabt.

2 CH3COOH + Na2CO3 => 2 (CH3COO- Na+) + H2CO3


H2CO3 => H2O + CO2

Während beim ersten Versuch, aufkommende Wärme über den an der Haube oben montierten Schlauch möglicherweise entweichen konnte, führte beim zweiten Versuchsaufbau der an der Haube montierte Schlauch in das Gefäß mit Essigessenz und Waschsoda. Ein Entweichen warmer Luft wäre aufgrund der Druckverhältnisse beim 2. Vesuchsaufbau wohl kaum möglich. Auch ist fraglich, ob die Reaktion zwischen Essigsäure und Natriumcarbonat selbst nicht ein exothermer Vorgang ist, so dass möglicherweise dadurch zusätzlich Wärme über das Reaktionsgefäß (Einwegflasche) in die Haube geleitet wurde. Auf das Einleiten von CO2 aus einer Gasflasche wurde möglicherweise bewusst verzichtet, um eine bestimmte Botschaft zu vermitteln. Die Aussagekraft des Versuches ist daher möglicherweise mit Vorsicht zu sehen- der Versuch nur bedingt aussgagekräftig.

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