| Ölpreis und Rohstoffpreise Preisschwankungen und deren Gründe |
| Ölpreisentwicklung sowie Preisschwankungen bei Rohstoffen und Edelmetallen im zeitlichen Verlauf ÖLPREIS/ Gaspreise 10.03.2026 Der Preis für US-Leichtöl WTI verteuerte sich bei US-Handelsbeginn am Sonntag um 27 Prozent auf 115,11 Dollar. Der Preis für die US-Sorte WTI stieg zwischenzeitig auf 114,36 Dollar pro Barrel. Noch immer ist die Straße von Hormus gesperrt und ein Ende ist nicht in Sichtweite. Katar, Irak, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate haben Produktionsdrosselungen für Öl und Gas angekündigt, da der Abtransport blockiert ist. Sollte die Sperrung noch bis Ende des Monats noch andauern, so halten Ökonomen sogar Preise jenseits von 150 US-Dollar für realistisch. In Katar wird die LNG-Produktion laut Reuters für mindestens zwei Wochen pausiert. Vor Ausbruch Iran-Krieg lagen die Großhandelsgaspreise für Gas unter 30 Euro/MWh. Sollte sich keine Entspannung in der Golfregion abzeichnen, könnten Ökonomen zufolge Gaspreise jenseits der Marke von 100 Euro/Megawattstunde zu erwarten sein. 09.03.2026 Der Preis für ein Barrel Rohöl hat mittlerweile die Marke von 100 Dollar überschritten, wobei der Iran mit einem weiteren Anstieg auf über 200 Dollar droht. Die israelische Luftwaffe hat wohl in der Nacht auf den 9. März 2026 gleich mehrere iranische Öldepots bombardiert. Greenpeece warnt eindringlich vor einer "ökologischen Zeitbombe" im Persischen Golf. Viele reden von einem ökologischen Disaster. Amnesty International weist darauf hin, dass die Zerstörung von Energie- und Industrieanlagen nicht nur menschliches Leid verursacht, sondern auch die Lebensgrundlagen durch Umweltgifte dauerhaft vernichtet. 06.03.2026 Am Freitagnachmittag kostete ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent zeitweise 91,89 Dollar. Dies ist ein Anstieg um mehr als sieben Prozent seit Handelsbeginn und Medienberichten zufolge der höchste Stand seit April 2024. China bezieht große Mengen Öl aus dem Iran und dem Nahen Osten. Auch chinesischer Sicht beschädigen die US-Schläge "Chinas breitere Interessen. 01.03.2026 Wegen des Krieges im Iran stauen sich die Öltanker in der Straße von Hormus. Die Straße von Hormus verbindet den Persischen Golf mit dem Golf von Oman, dem Arabischen Meer und dem Indischen Ozean. Teheran verbietet die Durchfahrt und hat zuletzt wohl mehrere Öltanker beschossen. Im außerbörslichen Handel stieg der Ölpreis der Nordseesorte Brent um zehn Prozent. Damit liegt der Ölpreis für diese Sorte bei rund 80 US-Dollar je Barrel. Am Freitag kostete ein Barell noch knapp 73 US-Dollar. Sollte die Durchfahrt durch die Straße von Hormus längere Zeit gesperrt bleiben, so könnte der Preis Analysten zufolge auf 100 US-Dollar oder mehr klettern. Hauptlieferanten von Öl für Deutschland sind Kasachstan, Norwegen und die USA. Daher rief Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche mit Blick auf die Versorgung Deutschlands mit Öl und Gas zur Gelassenheit auf. Deutschland bezieht auch "keine signifikanten Mengen" an Flüssiggas über die Straße von Hormus. Stattdessen bezieht Deutschland vor allem Gas über Pipelines aus Norwegen und Belgien bzw. Flüssiggas überwiegend aus den USA und Kanada. Das Ölkartell Opec+ hat heute eine Anhebung der Fördermenge um 206.000 Barrel pro Tag beschlossen, aber wohl erst ab April. Die Schließung der Meerenge bedeutet Ökonomen zufolge einen Verlust von acht bis zehn Millionen Barrel Rohöl pro Tag- vielleicht auch mehr. China, Indien, Japan und Südkorea könnten durchaus Probleme bei der Versorgung mit Rohöl bekommen, denn diese genannten Länder sind deutlich abhängiger von Rohöl aus dem Nahen Osten.. 19. Juni 2025 Angesichts des militärischen Konfliktes zwischen Israel und dem Iran haben die Ölpreise Donnerstag, den 19. Juni erneut leicht zugelegt. Ein Barrel, d.h. 159 Liter der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete 77,62 US-Dollar. Das waren 90 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent hatte vor dem Kriegsbeginn am Ende der vergangenen Woche noch unter 70 Dollar notiert. Am Mittwochabend hatte US Präsident Trump die Forderung einer "bedingungslosen Kapitulation" des Iran wiederholt, worauf sich der Iran nicht einlassen möchte. Noch ist unklar, ob die Vereinigten Staaten direkt in den Krieg eingreifen werden. Diese Unsicherheit lässt die Ölpreise weiter steigen. 1. Januar 2025 2025 zum Jahreswechsel wird der sogenannte CO2-Preis von 45 auf 55 Euro pro ausgestoßener Tonne Kohlendioxid (CO2) steigen. Das dürfte Heizen und Tanken verteuern. Geschätzt wird ein Preisanstieg bei Benzin und Heizöl um etwa 3 Cent pro Liter. 15. Oktober 2024 Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent fiel um 1,45 Dollar auf 73,95 Dollar. Damit setzten die Ölpreise ihre Talfahrt fort. Anfang vergangener Woche hatte ein Barrel der Sorte Brent noch zeitweise mehr als 80 Dollar gekostet. 2. Oktober 2024 Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete am Nachmittag 75,69 Dollar und damit 1,7 Prozent mehr. 24. September 2024 Seit Anfang September hat sich die Abwärtsbewegung bei den Ölpreisen deutlich beschleunigt. In der zurückliegenden Woche fiel der Brent-Preis erstmals seit Ende 2021 unter die Marke von 70 Dollar je Barrel. Als Grund für die fallenden Ölpreise führen Experten die schwache globale Ölnachfrage an. Einer Prognose der Internationalen Energieagentur zufolge wird diese deutlich weniger ansteigen als noch zu Jahresbeginn prognostiziert. Maßgeblich verantwortlich für die schwache Nachfrage sind die sich eintrübenden Konjunkturaussichten in der Volks- republik China. Schwächelt Chinas Wirtschaft, so schwä- chelt auch die Nachfrage nach dem "schwarzen Gold". Auch die steigende Zahl von E-Autos in der Fahrzeug- flotte dürfte sich auf den Verbrauch von Erdöl auswirken. In China beispielsweise dürfte der Anteil von E-Autos an den Neuwagen die Marke von 40 Prozent erreichen. Eigentlich müsste die OPEC+ über eine weitere Kürzung der Produktion nachdenken, um ein Überangebot am Markt im nächsten Jahr zu verhindern, doch stattdessen werden die seit Jahresbeginn geltenden freiwilligen Produktionskürzungen im Umfang von 2,2 Millionen Barrel pro Tag schrittweise zurückgenommen. Gerade Russland ist wohl auf den Verkauf großer Mengen an dem schwarzen Gold angewiesen, um die ständig steigenden Kriegskosten zu finanzieren. 6. August 2024 Es ist die Furcht vor einer Eskalation in Nahost, welche die Ölpreise wieder ansteigen lässt. Rohöl der Sorte Brent aus der Nordsee sowie US-Leichtöl WTI verteuerten sich jeweils um gut 1 Prozent auf 77,27 Dollar beziehungsweise 74,08 Dollar pro Barrel. Der Ölpreis wird besonders stark von geo-politischen Entwicklungen beinflusst. So können gerade militärische Auseinandersetzungen im Gebiet der erdölför-dernden Länder zu starken Preissteigerungen führen. LITHIUM Zwischen 2021 und 2022 hatte sich der Lithiumpreis fast verfünffacht. Industriemetalle, die im Bereich der Energiewende eingesetzt werden, waren äußerst gefragt, doch wegen der abflachenden Nachfrage nach e- Autos ist es bei Lithium zuletzt zu einem starken Preisverfall gekommen. Inzwischen sind die Rohstoffpreise gut 80 Prozent vom Allzeithoch 2022 entfernt. Grund hierfür ist ein Überangebot an Lithium bei gleichzeitig sinkender Nachfrage nach Elektroautos. DER GOLDPREIS 2. Oktober 2024 Bislang ist eine panische Flucht der Anleger in Gold angesichts der Eskalation im Nahen Osten ausgeblieben. |
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