> Wirtschaftliche Kennzahlen zur Ukraine
Interessenkonflikt zwischen der USA/EU und Russland
23.02.2026
Die EU Außenminister kommen in Brüssel erneut zu Beratungen über den Ukraine-Krieg zusammen. Es geht um ein neues Sanktionspaket gegen Russland, was aber Aam Widerstand Ungarns scheitern könnte. Das 20. Sanktionspaket sieht ein umfassendes Verbot maritimer Dienstleistungen" für Tanker mit russischem Rohöl an Bord vor.
Wegen des Streits über die Druschba-Pipeline blockiert Ungarn zudem ein neues Kriegsdarlehen für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro. Ungarn und die Slowakei beschuldigen die Ukraine, die Wiederaufnahme der Lieferungen aus Russland über diese Pipeline absichtlich zu verhindern. Die Ölversorgung beider Länder hängt weitestgehend von der Pipeline ab.
17.02.2026
Nach einer Datenauswertung der ukrainischen Armee hat die Ukraine von Mittwoch und Sonntag 201 Quadratkilo-meter eigenes Staatsgebiet von der russischen Armee zurückerobert. Diese wohl jüngst zurück eroberte Fläche entspricht demnach fast den russischen Eroberungen des gesamten Monats Dezember (244 Quadratkilometer).
Möglich war die Zurückeroberung durch die Blockierung des Zugangs der russischen Streitkräfte zum Satellitensystem Starlink. Dadurch ist die Kommunikation zwischen den russischen Einheiten beeinträchtigt. Russische Militär-
beobachter hatten die Unterbrechung bereits am
5. Februar festgestellt.
US-Tech-Unternehmer Elon Musk hatte schon länger Maßnahmen angekündigt hatte, um der Nutzung dieser Technologie durch Russlands Armee und Führung ein Ende zu setzen.
Zuletzt hatten russische Drohnen mithilfe von Starlink elektronische Störsysteme
immer häufiger umgehen und so ihre Ziele präzise treffen können.
07.02.2026
Neue Friedengespräche zwischen russischen und ukrainischen Vertretern, klirrende Kälte
Wegen eines massiven russischen Luftangriffes auf die ukrainische Energieversorgung kommt es in der Ukraine Notabschaltungen der Stromversorgung. die Ukraine spricht von mehr als 400 Drohnen und rund 40 Raketen. Hauptziele des russischen Angriffs waren das Energienetz, Kraftwerke und Umspannwerke. Militärexperten gehen davon aus, dass Russland die Kälte als Druckmittel gegen die Ukraine einzusetzen versucht, denn wegen der Luftangriffe sind hunderttausende Menschen in der Ukraine bei Temperaturen von bis zu minus 20 Grad Celsius immer wieder ohne Strom und Heizung.
Die Verhandlungen über ein Ende des Angriffskriegs sollen in der kommenden Woche in den USA fortgesetzt werden. Unterhändler beider Seiten sind hierzu nach Miami eingeladen. US Präsident Trump möchte Moskau und Kiew offenbar eine Frist bis Juni setzen, um eine Einigung zu erzielen.
06.02.2026
Neue Friedengespräche zwischen russischen und ukrainischen Vertretern, klirrende Kälte
Zwischen Russland und der Ukraine hat es erneut einen größeren Gefangenenaustausch gegeben. 157 ukrainische Gefangene konnten heimkehren. Ebenso viele russiche Kriegsgefangene konnten heimkehren.
In der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) verhandeln Unterhändler der Ukraine, Russlands und der USA seit Mittwoch in dem Dreierformat über einen möglichen dauerhaften Frieden zwischen Russland und der Ukraine. Bei der Territorialfrage zeigt sich Selenskyj weiter unnachgiebig, denn er möchte wohl nicht, dass Russland einen Lohn für seine Aggression erhält. Doch Moskau verlangt wohl auch weiterhin den Abzug der ukrainische Armee aus den noch
von ihr beherrschten Teilen der Gebiete Donezk und Luhansk. Russland möchte, dass die internationale Gemeinschaft die Zugehörigkeit eben dieser von Russland noch nicht eroberten Territorien zu Russland anerkennt.
Sowohl auf russischer als auch auf ukrainischer Seite nahmen viele Militärvertreter an den Gesprächen teil.
Zugleich Berichten Medien davon, dass der Marschflugkörper Flamingo das Raketentestgelände Kapustin Jar bei Astrachan in Südrussland beschossen hat. Von dort soll die russische Armee zweimal die zerstörerische neue Mittelstreckenrakete Oreschnik auf die Ukraine abgeschossen haben.
Rund 1.100 Wohnblocks in Kiew können Medienberichten zufolge wegen der Zerstörung eines Heizkraftwerks in diesem Winter absehbar nicht mehr beheizt werden. Die betroffenen Wohngebäude liegen alle in den Stadtteilen Darnyzja und Dniprowskyj auf dem östlichen Ufer des Dnipro.
2.02.2026
Neue Friedengespräche zwischen russischen und ukrainischen Vertretern, klirrende Kälte
Am kommenden Mittwoch sollen die Friedensgespräche mit russischen und ukrainischen Vertretern fortgeführt werden. Im Vorfeld der Verhandlungen hatte der Kreml US-Präsident Donald Trump zugesagt, wegen der klirrenden Kälte in der Ukraine keine Energieinfrastruktur mehr zu beschießen.
Zurückblickend kann man aber feststellen, dass die kurze Feuerpause auf die Energieinfrastruktur wohl nicht lange gehalten hat und nur der Hauptstadt Kiew gegolten hat. Angriffe auf andere Städte waren zumeist unvermindert weiter geführt worden. Berichten zufolge gab es im gesamten Januar jeden Tag Angriffe, meistens von mindestens 100 Drohnen. Besonders schwer sollen die Angriffe am 20. und 24. Januar gewesen sein - mit jeweils fast 400 Drohnen, Marschflugkörpern und Raketen.
Nach Angaben des Stromanbieters DTEK sollen circa 70 Prozent der Energieversorgung in der Ukraine entweder zerstört oder beschädigt sein. Wegen der klirrenden Kälte gibt es immer mehr geborstene Leitungen aufgrund gefrorenen Wassers. Viele alltägliche Sanitäranlagen wie Toiletten funktionieren
derzeit nicht. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hofft wohl auf ein baldiges Ende des so kalten Winters, damit die Schäden an der Energieinfrastrukur nicht mehr so verheerende Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung haben.
weitere Informationen (Ukraine Krieg Januar 2026)>>
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