Spanien
Spanisches Rentensystem:
Gesetzliches Renteneintritts-
alter
|
tatsächliches Renten-eintrittsalter*
|
Beitragsjahre
für vollen Rentensatz* |
Rentensystem |
65
|
Männer: 61,4 / Frauen: 63,1
|
35
|
verdienstabhängige Rente |
Stand: Sept. 2010; * Quelle: OECD
Anteil der Wirtschaftsektoren am BIP |
| |
Primärer Sektor |
Sekundärer Sektor |
Tertiärer Sektor |
| 1985 |
6% |
37% |
57 % |
| 1994 |
4 % |
31 % |
65% |
| 2004 |
3% |
29% |
67% |
Quelle: Fischer Weltalmanach, Jahrgänge 1992, 1997 (1996), 2007
Hinweis: Die Daten der Originalquelle addieren sich 2004 lediglich zu 99% |
Anteil der Erwerbstätigen in den Wirtschaftsektoren |
| |
Primärer Sektor |
Sekundärer Sektor |
Tertiärer Sektor |
| 2004 |
5,7 % |
30,8% |
63,6 % |
Quelle: Fischer Weltalmanach
Hinweis: Die Daten der Originalquelle addieren sich 2004 zu 100,1%
Primärer Sektor:
Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Fischerei (Bergbau)
Sekundärer Sektor:
Industrie, Handwerk, Energiewirtschaft, Baugewerbe, Energie- und Wasserwirtschaft, produzierendes Gewerbe
Tertiärer Sektor: Dienstleistungen
Spaniens Staatshaushalt :
Refinanzierungsbedarf in den nächsten 10 Jahren
| Wann Spaniens Staatsanleihen fällig werden : |
| 2011 |
128,3 Mrd. Euro |
| 2012 |
73,7 Mrd. Euro |
| 2013 |
66,2 Mrd. Euro |
| 2014 |
46,9 Mrd. Euro |
| 2015 |
37,9 Mrd. Euro |
| 2016 |
19,5 Mrd. Euro |
| 2017 |
30,9 Mrd. Euro |
| 2018 |
17,0 Mrd. Euro |
| 2019 |
28,8 Mrd. Euro |
| 2020 |
23,5 Mrd. Euro |
Spanien - ein wirklicher EU Wackelkandidat ??
Diese Beträge müssten in den folgenden Jahren zu einem vermutlich etwas höheren Zinssatz (derzeit ca. 4,5%) refinanziert werden.
Interessante Artikel der Tagesschau:
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Spanien-Krise stellt EZB vor Zerreißprobe (02.05.2012)
Spanien steckt tief in einer Immobilien- und Wirtschaftskrise.
"Se vende" - Schilder sind nicht längst nicht mehr nur im tiefsten Andalusien, sondern auch inzwischen an der Costa del Sol oder in den Nobelorten Mallorcas. Die Arbeitslosenquote Spaniens im ersten Quartal auf über 24 Prozent angestiegen. Der Bausektor ist weitestgehend zum Erliegen gekommen. Die Jugendarbeitslosigkeit erreicht in einigen Regionen sogar 45 Prozent. Das Haushaltsdefizit betrug im vergangenen Jahr 8,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes und Spanien scheint erneut in die Rezession zu rutschen.
Solarthermie gegen Photovoltaik (19.10.2011)
Solarthermie gegen Photovoltaik (19.10.2011)
In Spanien sind feierlich zwei Solarkraftwerke eingeweiht worden, nämlich das Parabolrinnen-Kraftwerk Andasol 3 und ein ultramodernes Solar-Turmkraftwerk. Auch deutsche Unternehmen wie die Stadtwerke München, RWE Innogy, RheinEnergie, Ferrostaal und Solar Millennium waren am Bau der 205.000 Parabolspiegel unter der spanischen Sonne beteiligt. Die Solarenergie in Spanien boomt, denn die Betreiber erhalten fast 30 Cent pro eingespeiste Kilowattstunde. In Deutschland setzt man dagegen mehr auf Windenergie, denn Windstrom kostet nur ein Drittel soviel.
Spanien - Jugend ohne Zukunft auf den Barrikaden (22.06.2011)
Bittere Schlappe für Zapateros Sozialisten (23.05.2011)
Die spanischen Sozialisten (PSOE) von Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero mussten bei den Regional- und Kommunalwahlen eine herbe Niederlage hinnehmen. Während die Regierungspartei mit 28% der Wählerstimmen das schlechteste Ergebnis seit langem einsteckte, erreichte die konservative Volkspartei (PP) rund 38 Prozent und verdrängte die Sozialisten sogar in deren traditionellen Orten von der Macht. So fiel die Region Kastilien-La Mancha, ebenso wie Sevilla und Córdoba in die Hände der Konstervativen. In Barcelona mussten die Sozialisten den Bürgermeisterposten erstmals seit 32 Jahren an die katalanischen Nationalisten abgeben.
Besonders verwundert hat auch das gute Abschneiden des baskischen Wahlbündnisses Bildu, denen die Behörden Verbindungen zur verbotenen Terrororganisation ETA vorwerfen.
Sorgen, Angst und Arbeitslosigkeit (29.12.2010)
Spanien beschließt Spar-Haushalt (22.12.2010)
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In dem Artikel geht es neben Sanktionen und Konsequenzen für die Fluglotsen auch um die Auslöser des wilden Streiks. Ein wilder Streik ist übrigens eine Arbeitsniederlegung in der so genannten Friedenszeit, in der nicht über Löhne und Gehälter im Zuge der Tarifauseinandersetzung verhandelt wird.
Am Freitag hatten sich fast 90 Prozent aller spanischen Fluglotsen entweder krank gemeldet oder aber sie waren ihren Dienst nicht angetreten.
Erst nachdem den Fluglotsen angedroht worden war, sie nach Militärrecht zu langen Haftstrafen zu verurteilen, kehrten die Fluglotsen wieder zu ihrer Arbeit zurück. Die Regierung von Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero hatte daraufhin den Notstand ausgerufen, der laut Verfassung maximal zwei Wochen in Kraft bleiben darf. Nun wird die Staatsanwaltschaft wohl gegen mehrere Fluglotsen Ermittlungsverfahren einleiten. Auch eine Untersuchungshaft für einige der Fluglotsen ist nicht ausgeschlossen. In der Bevölkerung haben die Fluglotsen mit ihren oft überzogenen Lohn- und Gehaltsforderungen wenig Rückhalt.
Ursache des wilden Streiks der Fluglotsen:
Ursache für den wilden Streik war eine Festlegung der Regierung die
maximale Arbeitszeit auf 1670 Stunden pro Jahr zu begrenzen. Zeiten, in denen die Lotsen nicht in der Flugüberwachung tätig sind, wie beispielsweise bei Krankheit, werden nun nicht mehr als Arbeitszeit angerechnet, was bei der Fluglotengewerkschaft auf scharfe Kritik stößt. Bereits im Februar hatte die spanische Regierung das jährliche Durchschnittsgehalt der Fluglotsen von 350.000 Euro auf 200.000 Euro gesenkt.
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Die erweiterte
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