Europa- Konflikte & Krisen
Die Finanzpolitik der EU in der Krise
- Was bedeutet (europäische) Finanzpolitik?
- Die Schaffung des wirtschaftlichen
- Euro-Raumes
- “Wechselkurs” – was heißt das?
- Finanzkrise im “Euroland” und ihre Folgen
- Fragen und Antwortmöglichkeiten
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HINTERGRUNDINFOS Europa
Großbritannien/England
Gesetzliches Renteneintrittsalter
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tatsächliches Renteneintrittsalter*
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Beitragsjahre für vollen Rentensatz* |
Rentensystem |
Männer: 65 /
Frauen: 60
bis 2020 für alle 65 |
Männer: 63,2 /
Frauen: 61,9 |
kein Entwurf für eine "vollen" Rente |
Grundrente +
verdienstabhängige Zusatzrente |
Stand: Sept. 2010; * Quelle: OECD
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Britischer Regierungsstreit nach EU-Veto (11.12.2011)
Premier Cameron lehnte einen gemeinsamen Vertrag zur Schuldenbremse ab
und kassierte dafür scharfe Kritik von Vize-Premier Clegg.
"Cameron schießt ein gigantisches Eigentor"
(10.12.2011)
Wegen seinem ´Nein´ zur europäischen Fiskalunion reißt die Kritik an Premier Cameron
nicht ab. Es werden große Zweifel laut, ob Großbritannien nach diesem Eigentor angfristig
in der EU bleibt.
Randalierer verursachen flammendes Inferno (09.08.2011)
Ursachenforschung nach Londoner Krawallen (08.08.2011)
Festnahmen nach neuen Krawallen in London (08.08.2011)
"Die Antwort kann nicht Plündern und Rauben sein"
(07.08.2011)
Gewaltsame Ausschreitungen in London (07.08.2011)
"Wir stecken alle mit drin"
(08.07.2011)
Wurden auch Terroropfer abgehört? (07.07.2011)
Studenten stürmen Parteizentrale der Tories (10.11.2010)
In England protestieren Studenten gegen höhere Studiengebühren. Die aufgebrachte Menge stürmte die Parteizentrale der regierenden konservativen Partei am Themseufer. Es war die größte Demonstration gegen die Regierung seit Amtsantritt von Premier David Cameron im Mai. Bei den Protesten wurden zahlreiche Demonstranten und Polizisten verletzt. Die Mehrheit der Demonstranten zog jedoch friedlich durch das Regierungsviertel.
Geplant ist, dass Studenten nach Abschluss des Studiums - vorausgesetzt sie finden einen Job- und dann auch erst ab einem Einkommen von 24.000 Euro/Jahr einen zusätzlichen Beitrag zu den Sparmaßnahmen des Staates leisten.
Nach Angaben der Studenten-Organisation NUS beteiligten sich 30.000 junge Leute an dem Protest. Die Polizei sprach allerdings nur von 9000 Teilnehmern.
Die englische Regierung möchte es zudem den Universitäten erlauben, bei "außerge-wöhnlichen Umständen" die Studiengebühren auf bis zu 9000 Pfund (rund 10.440 Euro) pro Studienjahr fast zu verdreifachen. Bisher zahlen Studierende an Universitäten in England, Nordirland und Wales bis zu 3200 Pfund/Studienjahr. Gewerkschaften befürchten, dass vielen jungen Menschen aus einfachen Verhältnissen bei noch höheren Studiengebühren die Möglichkeit genommen wird, überhaupt zu studieren.
Die Studierenden fühlen sich insbesondere von den Abgeordneten der Liberaldemo-kratischen Partei
hintergangen, da diese in ihrem Wahlversprechen Gebührenerhöhungen ausschlossen.
Premier Cameron verteidigt seinen Sparkurs (06.10.2010)
Kurzinhalt für Schüler zusammengefasst:
Premier Cameron verkündete auf dem Tory-Parteitag in Birmingham, dass er über vier Jahre 25 % einsparen wolle.
Cameron kündigte die Kürzung vieler staatlich finanzierter Programme, ebenso wie den Wegfall von Arbeitsplätzen im öffentlichen Dienst an.
Zugleich versicherte er, dass das Gesundheitssystem von allen Kürzungen ausgespart werde. Der Premier versprach den Ärmsten und Schwächsten im Land auch weiterhin zu helfen und insbesondere diejenigen im Land mit höheren Einkommen deutlich mehr als bisher zu belasten. So möchte Schatzkanzler George Osborne beispielsweise das Kindergeld für Besserverdiener - mit einem Jahreseinkommen über 50.000 Euro - abschaffen. Für die jetzt notwendigen radikalen Kürzungen machte er die Politik der Vorgänger- Regierung verantwortlich, die dem Land große Schulden, das bisher größte Haushaltsdefizit und eine riesige Bürokratie hinterlassen hätten.
Irland muss viele Milliarden in Bankensystem pumpen (30.09.2010)
Kurzinhalt für Schüler zusammen gefasst:
Irlands Staatsdefizit wird 2010 auf die Rekordmarke von 32 Prozent des Bruttoinlandsproduktes anwachsen. Der Gesamtschuldenstand Irlands beträgt 160 Milliarden Euro, was der gesamten Wirtschaftsleistung des Landes in einem Jahr entspricht. In großer Geldnot sind insbesondere die verstaatlichte Anglo Irish Bank und die Allied Irish Bank, wobei letztere durch eine Kapitalerhöhung am Aktienmarkt frisches Geld erhalten soll. Im Notfall kann sich Irland unter den Rettungsschirm der EU und des Internationale Währungsfonds (IWF) begeben, der für 750 Mrd. Euro Sicherheit bietet. Deutschland steht mit 120 Mrd. Euro in der Pflicht.
Ed Miliband verspricht neuen Kurs der Labour-Partei (25.09.2010)
Prunkvolle Verkündung der Sparpläne (25.05.2010)
Gemäß der von Königin Elizabeth II prunkvoll verkündeten Sparpläne sollen die hohen Beamten künftig nicht mehr erster Klasse fliegen und die Minister sollen ihren Dienstwagen gestrichen bekommen.
Geplant sind auch politische Reformen. So sollen die Mitglieder des Oberhauses nach Willen der Liberalen künftig gewählt und nicht mehr ernannt werden.
Auch die Datenspeicherung, die Kontrolle über die allgegenwärtigen Überwachungskameras und die Sammlung von DNA-Informationen steht zur Diskussion, denn die Liberalen wollen hier Schutzrechte zurückerobern.
Zudem wird der Rotstift bei
Regionalsubventionen, Zuschüssen für Kleinkinder, Studienplätzen und bei Jobprogrammen für Jugendliche angesetzt werden. Des weiteren ist die Privatisierung der Post geplant und eine Begrenzung der Zuwanderung. Beide Parteien haben sich darauf verständigt, keine weiteren Rechte mehr an die EU abzugeben. Zuletzt ist auch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer geplant.
"Die Jahre des Überflusses sind vorbei" (24.05.2010)
Insgesamt sollen nach Schatzkanzler (Finanzminister) George Osborne rund 6,2 Milliarden Pfund ( umgerechnet 7,4 Mrd. Euro) im Haushalt eingespart werden. Gespart werden soll insbesondere im Bereich der Beratungskosten und Informationstechnik. Außerdem soll es einen Einstellungsstopp geben, der jedoch nicht für die Bereiche Bildung, Verteidigung und Gesundheit gilt.
Als Zugeständnis an die Bürger werden 500 Millionen Pfund in Bildung und Sozialwohnungen investiert. Zudem sollen Jobs geschaffen und die Wirtschaft stimuliert werden. Die Gewerkschaften im Land übten heftige Kritik an den Sparplänen der Regierung. 2009 lag die Neuverschuldung bei rund 160 Milliarden Pfund (184 Milliarden Euro), was zwölf Prozent des Bruttoinlandsprodukts entspricht und damit viermal so hoch war wie von der EU erlaubt.
Der Kampf gegen das Defizit (20.05.2010)
Gemäß der Koalitionsvereinbarung zwischen der Tory-Partei und den Liberaldemokraten soll der Abbau des Staatsdefizits höchste Priorität erhalten.
Das Defizit von 163 Mrd. Pfund in diesem Jahr soll nicht mit höheren Steuern sondern durch geringere Ausgaben im Staatshaushalt bekämpft werden.
Geplant ist eine deutliche Kürzung im Bereich der Verteidigung im Umfang von sechs Milliarden Pfund. Außerdem ist ein striktes Vorgehen gegen "nicht annehmbare" Bonuszahlungen für Bankmanager angedacht.
Gemeinsam sparen statt streiten (12.05.2010)
Wer sind die Neuen in London? (12.05.2010)
Regierungswechsel in Großbritannien
Die Debatte um die Reform des Sozialhilfesystems in Großbritannien ähnelt sehr der in Deutschland. Auch hier wird propagandiert, dass sich Arbeit lohnen müsse.
Die Liberalen bekommen in der Regierungskoalition 5 Kabinettsposten.
Dennoch die konservativen Tory behalten sich die wichtigesten Ämter vor.
(Verteidigung, Ministerium für Bildung und Gesundheit, Außenministerium)
Der neue Finanzminister: George Osborne (D. Camerons Weggefährte)
Der neue Außenminister: William Hague (ein bekennender Europagegner)
Eine Neuverschuldung von zwölf Prozent und ein Defizit von mehr als 180 Milliarden Euro zwingen auch Großbritannien zu Spaßmaßnahmen.
Cameron löst Brown als Premier ab (12.05.2010)
Packt Brown schon jetzt die Koffer? (11.05.2010)
Brown lässt den Tories Zeit für Verhandlungen (07.05.2010)
Ob Labour oder Tories - sparen müssen sie alle (07.05.2010)
Willkommen in Europa (07.05.2010)
Wahlrecht in Großbritannien (06.05.2010)

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Island
Island will die "Kreppa" überwinden (26.03.2012)
Islands Wirtschaft ist wieder auf dem Weg zu alter Stärke.
Die Arbeitslosigkeit ist auf 7,3 Prozent gesunken, wohl auch deshalb weil viele Isländer vor allem in Dänemark neue Arbeit gefunden haben. Aufgrund der guten Finanzlage des Landes konnte Island 400 Millionen Euro nun vorzeitig an den Internationalen Währungsfonds zurückzahlen. 2008 hatte Island vom IWF eine Finanzspritze von gut zwei Milliarden Euro erhalten.
Islands Ex-Ministerpräsident steht vor Gericht (05.03.2012)
Ministerpräsidenten Haarde muss sich wegen seiner Rolle in der Finanzkrise 2008 vor Gericht verantworten. Ihm wird vorgeworfen im Vorfeld des Zusammenbruchs des isländischen Bankensystems nicht rechtzeitig gehandelt zu haben.
"Mit großer Fahrlässigkeit gehandelt"
(12.04.2010)
Das Nein war noch deutlicher als erwartet (07.03.2010)
93 Prozent der Isländer sagen Nein zu Schuldentilgung (07.03.2010)
Island will schnell in die EU (16.07.09)
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