Großbritannien
News und Hintergrundinfos

Aktuelles für den Sozialkundeunterricht




Europa- Konflikte & Krisen

HINTERGRUNDINFOS Europa

Großbritannien/England

14. Juli 2018
US Präsident Trump ist zu Besuch in London.
Nach dem Treffen zwischen Premierministerin May und US- Präsident Trump und der anschließenden Pressekonferenz hat auch die 92-jährige Monarchin Queen Elizabeth II. den US-Präsidenten und First Lady Melania mit militärischen Ehren empfangen und später auf Schloss Windsor eingeladen.

Donald Trump möchte mit Theresa May nun doch ein ambitioniertes Freihandelsabkommen abschließen, wenn Großbritannien die Europäische Union verlässt.

Die jetzt angekündigte Freihandels-Ankündigung hat für große Verwirrung gesorgt, da US Präsident Trump zuvor noch in einem Interview mit der britischen Boulevard Zeitung "THE SUN" die britische Premierministerin Theresa May massiv wegen ihrer Brexit-Politik kritisiert hatte, zumindest dem Boulevard Magazin nach.

Trumps Aussagen waren so ausgelegt worden, als würde er das Lager der Brexit-Hardliner unterstützen, die sich gegen Mays Linie gestellt und sogar mit Rücktritten eine Regierungskrise ausgelöst hatten.

Auch soll Trump in dem Interview mit der Boulevard Zeitung lobende Worte für den zurückgetretene britischen Außenminister, Boris Johnson gefunden haben, der als May-Rivale und Brexit-Hardliner gilt.

Die Boulevard Zeitung hatte im Vorfeld des jetzigen Treffens mit May berichtet, ein bilaterales Abkommen zwischen Washington und London sei wegen der laufenden Brexit Verhandlungen nur schwer denkbar, wenn nicht sogar unmöglich.

Offenbar waren aber die Aussagen Trumps in dem Boulevard Magazin "The Sun" sehr überspitzt wiedergegeben worden.

In der gemeinsamen Pressekonferenz stellte US Präsident Trump deswegen klar, dass er in dem Interview mit der Boulevard Zeitschrift die britische Regierungschefin keinesfalls kritisiert habe, sondern lediglich Tipps weitergegeben habe, wie er es angehen würde. Alles andere seien Fake-News, die nicht der Wahrheit entsprechen würden, so Trump.

Trumps verbale Attacken gegen Premierministerin May und seine Einmischungen in die britische Politik hatten nach Veröffentlichung des Interviews für Empörung gesorgt.

Trumps Besuch in London wird von massiven Protestzügen in der Innenstadt überschattet. Zu Demonstrationen aufgerufen hatten Gewerkschaften, Menschenrechtsaktivisten und religiöse Gruppen, welche Trump unter anderem Sexismus, Rassismus und Hass auf Homosexuelle vorwerfen.


Ergebnisse der Unterhauswahl am 8. Juni 2017 in GB

Partei Stimmenanteil in %
Tories 42,4 %
Labour 40,0 %
LibDems 7,4 %
SNP 3,0 %
Ukip 1,8 %
Green 1,6 %
DUP 0,9 %
SF 0,7 %
sonstige 2,0 %

Premierministerin May hat bei der erneuten Wahl hoch gepokert und so die absolute Mehrheit von 326 Sitzen verloren. May hatte die Neuwahl im April ohne Not angekündigt und auf einen deutlichen Ausbau ihrer Mehrheit gehofft. Nach dem verpatzten Wahlausgang strebt Theresa May nun offenbar eine Minderheitsregierung mit Duldung der DUP an.

Labour-Chef Corbyn forderte nach dem Wahlausgang Mays Rücktritt, doch stattdessen bleibt Therasa May hart und hält am Beginn der Brexit-Verhandlungen am 19. Juni fest.


GB Parlamentswahl 2017 Gewinne und Verluste


Partei

Gewinne & Verluste in %
im Vergleich zu 2015

Tories +5,5 %
Labour +9,5 %
LibDems -0,4 %
SNP -1,8 %
Ukip -10,8 %
Green -2,2 %
DUP +0,3 %
SF +0,1 %
sonstige -2,9 %


GB- Parlamentswahlen - Ergebnisse in der Historie


Terroranschlag
London, 3. Juni 2017

Bei einem terroristischen Anschlag auf der London Bridge und am nahe gelegenen Borough Market haben Terroristen am Samstagabend mehrere Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt. Inzwischen hat es ein achtes Todesopfer des Anschlages gegeben. Insgesamt wurden 50 Menschen zum Teil schwer verletzt. Die drei Attentäter wurden von der Polizei erschossen. Derzeit befinden sich noch zwei Männer in Polizeigewahrsam, die in Verdacht stehen, Terrorakte verübt, vorbereitet oder dazu angestachelt zu haben.


Terroranschlag
Manchester, 23. Mai 2017

Bei einem Selbstmordanschlag eines Mannes am späten Montagabend in Manchester sind mindestens 22 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern sind auch viele Kinder.
59 weitere Personen wurden bei der Explosion am Ende eines Popkonzerts des Teenie-Idols Ariana Grande verletzt, viele davon schwer.

Der IS bekennt sich zur Terror-Attacke auf das Konzert. Der Täter ist offenbar bei der Detonation der Bombe ebenfalls ums Leben gekommen, so zumindest die erste Einschätzung der polizeilischen Ermittlung.


03. Mai.2017
Bei den Brexit-Verhandlungen ist wie erwartet ein Streit zwischen Großbritannien und der Europäischen Union ausgebrochen.

Es geht dabei um eine große Geldsumme, die GB nach Ansicht von EU-Chefunterhändler Barnier noch der EU schuldig sei. Gestritten wird um die Beteiligung Großbrianniens an laufenden Agrarausgaben, aber auch an Pensionsfonds und weiteren Posten.

Brexit-Minister David Davis betonte, sein Land sei nicht bereit, die von der EU geforderten 100 Mrd. Euro zu zahlen. Die britische Regierung stellte klar, man wolle zwar seinen Verpflichtungen nachkommen, aber nicht als Bittsteller in den Austrittsverhandlungen auftreten.

Die EU wiederum möchte mit der britischen Regierung erst dann über die künftigen Beziehungen und insbesondere über ein Handelsab-
kommen sprechen, wenn wichtige Austrittsfragen wie die Finanzverpflichtungen und die Rechte von EU-Bürgern in Großbritannien weitgehend geklärt sind.

Die Euro Krise

Das vorliegende Material bietet eine Unterrichtsreihe zum Thema “Euro-Krise”, mit der Sie wesentliche Aspekte der aktuellen Diskussion beleuchten können.

Mit dem Krisen-ABC und zwei Karikaturen können sie die Schüler zunächst für das Thema sensibilisieren und gleichzeitig ihr Vorwissen aktivieren. Anschließend wird in der Lerngruppe anhand von anschaulicher Kartenarbeit geklärt, was die Euro-Zone ist. Dazu müssen Sie die im Material enthaltene Karte der Euro-Zone auf DIN A3 kopieren. Die Schüler markieren darauf in Einzel- oder Partnerarbeit die Euro-Länder (sowie evtl. die EU-Länder mit einer hohen Staatsverschuldung).

Mit Hilfe der kooperativen Lernform Gruppenpuzzle (auch bekannt als Experte-Laie-Methode) werden dann folgende Teilaspekte des Themas bearbeitet:
  • Was ist die Euro-Krise?
  • Was ist der Euro-Rettungsschirm?
  • Was ist die Europäische Zentralbank?
  • Was sind Euro-Bonds?

Zum Schluss gibt es eine Lernzielkontrolle in Form eines Tests mit 18 Fragen zu den erarbeiteten Themenschwerpunkten.



Die Finanzpolitik der EU in der Krise


Terroranschlag
London, 22. März 2017

Im Londoner Regierungsviertel hat ein Auto auf der Westminster Bridge Fußgänger angefahren. Dabei wurden mindestens 20 Menschen verletzt. Zwei davon verstarben wenig später. Anschließend raste der Täter weiter zum Parlament und durchbrach dort mit seinem Wagen eine Absperrung. Ein Polizist, der ihn zu überwältigen versuchte, wurde von dem Attentäter so schwer mit einem Messer verletzt, dass dieser seinen Verletzungen erlag.
Der Mann wurde schließlich von Sicherheitskräften erschossen. Laut Polizei wurden 4 Menschen getötet, darunter auch der Attentäter. Beinahe zur gleichen Zeit hat der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan die Europäer vor einer weiteren Verschärfung des Streits mit seinem Land gewarnt.

Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan
"Wenn ihr Euch weiterhin so benehmt, wird morgen kein einziger Europäer, kein einziger Westler auch nur irgendwo auf der Welt sicher und beruhigt einen Schritt auf die Straße setzen können"

... "Wenn Ihr diesen gefährlichen Weg beschreitet, werdet Ihr selbst den größten Schaden davontragen."


Die Finanzpolitik der EU in der Krise

  • Was bedeutet (europäische) Finanzpolitik?
  • Die Schaffung des wirtschaftlichen
  • Euro-Raumes
  • “Wechselkurs” – was heißt das?
  • Finanzkrise im “Euroland” und ihre Folgen
  • Fragen und Antwortmöglichkeiten


Die Finanzpolitik der EU in der Krise


Gesetzliches Renten-eintrittsalter
tatsächliches Rentenein-trittsalter*
Beitragsjahre für vollen Rentensatz* Rentensystem
Männer: 65 /
Frauen: 60
bis 2020 für alle 65
Männer: 63,2 /
Frauen: 61,9
kein Entwurf für eine "vollen" Rente Grundrente +
verdienstabhängige Zusatzrente

  Stand: Sept. 2010; * Quelle: OECD



5. September 2016
Japanische Automobilkonzerne, die in England produzieren, sorgen sich nach dem Brexit um einen freien Zugang zum europäischen Binnenmarkt.

Daher hat die japanische Regierung nun die Briten ungewöhnlich offen aufgefordert, weiter für einen freien Zugang zum Europäischen Binnenmarkt zu sorgen. Japanische Unternehmen, allen voran die Autoindustrie sowie Pharma-Hersteller und Banken beschäftigen auf der Insel 140.000 Arbeitnehmer. Sollte es zu Zöllen und anderen wettbewerbsbeschränkenden Maßnahmen seitens der EU kommen,
so könne seitens japanischer Firmen eine Verlagerung des Produk-tions- und Dienstleistungsstandortes nicht ausgeschlossen werden.


14. Juli 2016
Großbritanniens neue Premierministerin May hat die Geschäfte in der Downing Street 10 übernommen. Noch am Mittwochabend benannte sie den Brexit Befürworter und frühen Bürgermeister von London Boris Johnson als neuen Außenminister. Der Abgeordnete David Davis wird künftig für die Durchführung des Brexit verantwortlich sein. Der bisherige Außenminister Philip Hammon wird neuer Schatzkanzler. Der bisherige Schatzkanzler George Osborneist zwar zurückgetreten, aber er könnte bei den Brexit-Verhandlungen dennoch eine wichtige Rolle spielen. Liam Fox, der 2011 von seinem Amt als Verteidigungsminister zurücktrat wird nun Minister für internationale Beziehungen.

Boris Johnson neuer Außenminister
David Davis Minister zuständig für Brexit
Philip Hammon neuer Schatzkanzler
Liam Fox Minister für internationale Handelsbeziehungen
Michael Fallon Verteidigungsminister
Amber Rudd neue Innenministerin


13. Juli 2016
Die Vorsitzende der britischen Konservativen, May, zieht heute in die Downing Street ein und wird wohl im Laufe des Nachmittags von der britischen Königin Elisabeth II. im Buckingham-Palast zur neuen Premierministerin ernannt werden.


11. Juli 2016
Die bisherige Innenministerin Theresa May könnte bereits am Mittwoch schon neue Premierministerin Großbritanniens sein. Sie gilt als ähnlich unnachgiebig wie Thatcher. Zuvor hatte Andrea Leadsom, eine weitere Brexit Befürworterin von ihrer Kandidatur Abstand genommen. Zwar gehörte Theresa May zu den Gegnern des Brexit, doch für sie steht fest, dass ein Brexit für sie auch Brexit bedeutet. Sie ist entschlossen daraus einen Erfolg zu machen.


24. Juni 2016
Eine knappe Mehrheit der Briten hat offenbar für den Austritt Großbritanniens aus der EU gestimmt. Großbritanniens konservativer Premierminister David Cameron kündigte daraufhin seinen Rücktritt bis Oktober an. Als aussichtsreichster Kandidat für die Nachfolge des Premiers gilt nun Boris Johnson, der ehemalige Londoner Bürgermeister und Brexit-Befürworter. Ebenso im Gepräch sind auch Justizminister Michael Gove sowie Schatzkanzler George Osbourne. Während die Schotten mehrheitlich für den Verbleib in der Europäischen Union stimmten, votierte eine Mehrheit der Britten für den Brexit. So mancher fürchtet nun um die Einheit Großbritanniens.

Denkbar wäre nun ein zweites Referendum der Schotten über die Abspaltung von Großbritannien und über den Verbleib in der EU.

Schottland gehört mit Wales, Nordirland und England zum Vereinigten Königreich und ist traditionell proeuropäisch.



Der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders rief ebenso nach einem Referendum über die EU-Mitgliedschaft seines Landes. Auch der Front National in Frankreich zieht offenbar einen solchen Schritt in Erwägung.



22. November 2015

Der britische Premier Cameron hat dem französischen Präsidenten Hollande in Paris eine enge Zusammenarbeit im Anti-Terror-Kampf zugesagt. Geht es nach dem britischen Premier, so soll sich Großbri-tannien künftig an den internationalen Luftangriffen auf Stellungen der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) in Syrien beteiligen. Bislang hatte ihm das britische Parlament aber dafür die Zustimmung veweigert.

Cameron hat Frankreich zunächst zweierlei angeboten:

Zum einen erlaubt Cameron dem Bündnispartner Frankreich, den britischen Luftwaffenstützpunkt auf Zypern für Militärschläge gegen den IS in Syrien zu nutzen. Zum anderen soll die britische Luftwaffe den NATO-Partner bei der Betankung französischer Flugzeuge in der Luft unterstützen.

Der britische Premier Cameron hat zudem die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union dazu aufgerufen, Geheimdienstinformationen stärker als bislang auszutauschen, um die Extremisten zu stoppen.

Großbritanniens Finanzminister George Osborne hat erklärt, die Ausgaben für den Anti-Terrorkampf um 30 Prozent erhöhen zu wollen. Die Ausgaben für Maßnahmen zur Bekämpfung des Terrorismus sollen in einem Zeitraum von fünf Jahren um insgesamt 15 Milliarden Pfund (rund 21 Milliarden Euro) aufgestockt werden.

Der französische Flugzeugträger "Charles de Gaulle" hat mittlerweile das östliche Mittelmeer erreicht. Seine Kampflugzeuge sind einsatzbereit. Frankreichs Präsident Hollande möchte ein ganzes Bündel an Maßnahmen im Anti-Terror Kampf durchsetzen. So möchte er unter anderem Terroristen die französische Staatsbürgerschaft entziehen.



Zusammenfassungen interessanter
Artikel der
Tagesschau:


Riesiges Ölfeld in Südengland entdeckt (09.04.2015)
Im Süden Englands nahe dem Londoner Flughafen Gatwick ist ein riesiges Ölfeld ausfindig gemacht worden. Dort könnten möglicherweise bis zu 100 Milliarden Barrel Erdöl lagern. Allerdings könnte deren Föderung sehr kostspielig sein. Das Unternehmen, das den Fund machte, geht davon aus, dass lediglich drei bis 15 Prozent des Vorkommens auf konventionellem Wege, also ohne die umstrittene Fracking-Technologie ausgebeutet werden können. Wegen der derzeit niedrigen Ölpreise sind aber möglicherweise günstigere Projekte für die Firmen interessant.
Im Süden Englands wird bereits in den Grafschaften Kent, Sussex, Surrey and Hampshire an mehreren Orten Öl gefördert.

Kleine Parteien - stark wie nie (28.02.2015)
Demnächst wird in Großbritannien neu gewählt. Meinungsforscher gehen davon aus, dass sowohl die Tories als auch Labour keine klare Mehrheit gewinnen werden, denn die kleinen Parteien sind stärker als je zuvor.

Sturm legt England lahm (24.12.2013)
In Großbritannien sind wegen eines Sturms 150.000 Haushalte ohne Strom. Derzeit zieht das Unwetter nach Norden weiter. Vor allem der Bahnverkehr ist stark betroffen. In einigen Teilen Südenglands fahren überhaupt keine Züge mehr. Andere Züge sind stark verspätet oder fahren aus Sicherheitsgründen im Schneckentempo.

Britischer Regierungsstreit nach EU-Veto (11.12.2011)
Premier Cameron lehnte einen gemeinsamen Vertrag zur Schuldenbremse ab
und kassierte dafür scharfe Kritik von Vize-Premier Clegg.

"Cameron schießt ein gigantisches Eigentor" (10.12.2011)
Wegen seinem ´Nein´ zur europäischen Fiskalunion reißt die Kritik an Premier Cameron
nicht ab. Es werden große Zweifel laut, ob Großbritannien nach diesem Eigentor angfristig
in der EU bleibt.

Randalierer verursachen flammendes Inferno (09.08.2011)

Ursachenforschung nach Londoner Krawallen (08.08.2011)

Festnahmen nach neuen Krawallen in London (08.08.2011)

"Die Antwort kann nicht Plündern und Rauben sein" (07.08.2011)

Gewaltsame Ausschreitungen in London (07.08.2011)

"Wir stecken alle mit drin" (08.07.2011)

Wurden auch Terroropfer abgehört? (07.07.2011)

Studenten stürmen Parteizentrale der Tories (10.11.2010)
In England protestieren Studenten gegen höhere Studiengebühren. Die aufgebrachte Menge stürmte die Parteizentrale der regierenden konservativen Partei am Themseufer. Es war die größte Demonstration gegen die Regierung seit Amtsantritt von Premier David Cameron im Mai. Bei den Protesten wurden zahlreiche Demonstranten und Polizisten verletzt. Die Mehrheit der Demonstranten zog jedoch friedlich durch das Regierungsviertel.

Geplant ist, dass Studenten nach Abschluss des Studiums - vorausgesetzt sie finden einen Job- und dann auch erst ab einem Einkommen von 24.000 Euro/Jahr einen zusätzlichen Beitrag zu den Sparmaßnahmen des Staates leisten.

Nach Angaben der Studenten-Organisation NUS beteiligten sich 30.000 junge Leute an dem Protest. Die Polizei sprach allerdings nur von 9000 Teilnehmern.
Die englische Regierung möchte es zudem den Universitäten erlauben, bei "außerge-wöhnlichen Umständen" die Studiengebühren auf bis zu 9000 Pfund (rund 10.440 Euro) pro Studienjahr fast zu verdreifachen. Bisher zahlen Studierende an Universitäten in England, Nordirland und Wales bis zu 3200 Pfund/Studienjahr. Gewerkschaften befürchten, dass vielen jungen Menschen aus einfachen Verhältnissen bei noch höheren Studiengebühren die Möglichkeit genommen wird, überhaupt zu studieren.
Die Studierenden fühlen sich insbesondere von den Abgeordneten der Liberaldemo-kratischen Partei hintergangen, da diese in ihrem Wahlversprechen Gebührenerhöhungen ausschlossen.

Premier Cameron verteidigt seinen Sparkurs (06.10.2010)

Kurzinhalt für Schüler zusammengefasst:
Premier Cameron verkündete auf dem Tory-Parteitag in Birmingham, dass er über vier Jahre 25 % einsparen wolle. Cameron kündigte die Kürzung vieler staatlich finanzierter Programme, ebenso wie den Wegfall von Arbeitsplätzen im öffentlichen Dienst an.
Zugleich versicherte er, dass das Gesundheitssystem von allen Kürzungen ausgespart werde. Der Premier versprach den Ärmsten und Schwächsten im Land auch weiterhin zu helfen und insbesondere diejenigen im Land mit höheren Einkommen deutlich mehr als bisher zu belasten. So möchte Schatzkanzler George Osborne beispielsweise das Kindergeld für Besserverdiener - mit einem Jahreseinkommen über 50.000 Euro - abschaffen. Für die jetzt notwendigen radikalen Kürzungen machte er die Politik der Vorgänger- Regierung verantwortlich, die dem Land große Schulden, das bisher größte Haushaltsdefizit und eine riesige Bürokratie hinterlassen hätten.


Irland muss viele Milliarden in Bankensystem pumpen (30.09.2010)

Kurzinhalt für Schüler zusammen gefasst:
Irlands Staatsdefizit wird 2010 auf die Rekordmarke von 32 Prozent des Bruttoinlandsproduktes anwachsen. Der Gesamtschuldenstand Irlands beträgt 160 Milliarden Euro, was der gesamten Wirtschaftsleistung des Landes in einem Jahr entspricht. In großer Geldnot sind insbesondere die verstaatlichte Anglo Irish Bank und die Allied Irish Bank, wobei letztere durch eine Kapitalerhöhung am Aktienmarkt frisches Geld erhalten soll. Im Notfall kann sich Irland unter den Rettungsschirm der EU und des Internationale Währungsfonds (IWF) begeben, der für 750 Mrd. Euro Sicherheit bietet. Deutschland steht mit 120 Mrd. Euro in der Pflicht.

Ed Miliband verspricht neuen Kurs der Labour-Partei (25.09.2010)


Prunkvolle Verkündung der Sparpläne (25.05.2010)

Gemäß der von Königin Elizabeth II prunkvoll verkündeten Sparpläne sollen die hohen Beamten künftig nicht mehr erster Klasse fliegen und die Minister sollen ihren Dienstwagen gestrichen bekommen.
Geplant sind auch politische Reformen. So sollen die Mitglieder des Oberhauses nach Willen der Liberalen künftig gewählt und nicht mehr ernannt werden.
Auch die Datenspeicherung, die Kontrolle über die allgegenwärtigen Überwachungskameras und die Sammlung von DNA-Informationen steht zur Diskussion, denn die Liberalen wollen hier Schutzrechte zurückerobern.
Zudem wird der Rotstift bei Regionalsubventionen, Zuschüssen für Kleinkinder, Studienplätzen und bei Jobprogrammen für Jugendliche angesetzt werden. Des weiteren ist die Privatisierung der Post geplant und eine Begrenzung der Zuwanderung.  Beide Parteien haben sich darauf verständigt, keine weiteren Rechte mehr an die EU abzugeben. Zuletzt ist auch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer geplant.

"Die Jahre des Überflusses sind vorbei" (24.05.2010)
Insgesamt sollen nach Schatzkanzler (Finanzminister) George Osborne rund 6,2 Milliarden Pfund ( umgerechnet 7,4 Mrd. Euro) im Haushalt eingespart werden. Gespart werden soll insbesondere im Bereich der Beratungskosten und Informationstechnik. Außerdem soll es einen Einstellungsstopp geben, der jedoch nicht für die Bereiche Bildung, Verteidigung und Gesundheit gilt.
Als Zugeständnis an die Bürger werden 500 Millionen Pfund in Bildung und Sozialwohnungen investiert. Zudem sollen Jobs geschaffen und die Wirtschaft stimuliert werden. Die Gewerkschaften im Land übten heftige Kritik an den Sparplänen der Regierung. 2009 lag die Neuverschuldung bei rund 160 Milliarden Pfund (184 Milliarden Euro), was zwölf Prozent des Bruttoinlandsprodukts entspricht und damit viermal so hoch war wie von der EU erlaubt.

Der Kampf gegen das Defizit (20.05.2010)

Gemäß der Koalitionsvereinbarung zwischen der Tory-Partei und den Liberaldemokraten soll der Abbau des Staatsdefizits höchste Priorität erhalten.
Das Defizit von 163 Mrd. Pfund in diesem Jahr soll nicht mit höheren Steuern sondern durch geringere Ausgaben im Staatshaushalt bekämpft werden.
Geplant ist eine deutliche Kürzung im Bereich der Verteidigung im Umfang von sechs Milliarden Pfund. Außerdem ist ein striktes Vorgehen gegen "nicht annehmbare" Bonuszahlungen für Bankmanager angedacht.

Gemeinsam sparen statt streiten (12.05.2010)

Wer sind die Neuen in London? (12.05.2010)
Regierungswechsel in Großbritannien

Die Debatte um die Reform des Sozialhilfesystems in Großbritannien ähnelt sehr der in Deutschland. Auch hier wird propagandiert, dass sich Arbeit lohnen müsse.
Die Liberalen bekommen in der Regierungskoalition 5 Kabinettsposten.
Dennoch die konservativen Tory behalten sich die wichtigesten Ämter vor.
(Verteidigung, Ministerium für Bildung und Gesundheit, Außenministerium)

Der neue Finanzminister: George Osborne (D. Camerons Weggefährte)
Der neue Außenminister: William Hague (ein bekennender Europagegner)

Eine Neuverschuldung von zwölf Prozent und ein Defizit von mehr als 180 Milliarden Euro zwingen auch Großbritannien zu Spaßmaßnahmen.


Cameron löst Brown als Premier ab (12.05.2010)

Packt Brown schon jetzt die Koffer? (11.05.2010)

Brown lässt den Tories Zeit für Verhandlungen (07.05.2010)

Ob Labour oder Tories - sparen müssen sie alle (07.05.2010)

Willkommen in Europa (07.05.2010)

Wahlrecht in Großbritannien (06.05.2010)

Englisches Regierungssystem



Aktuelles Unterrichtsmaterial zum Tode
der eisernen Lady "Margaret Thatcher"


Margaret Thatcher - Eiserne Lady und umstrittenste Politikerin Großbritanniens

Margaret Thatcher war eine der einflussreichsten Politgrößen Großbritanniens, dabei war sie nicht unumstritten: Ihre Befürworter lobten sie für ihre kompromisslose Reformpolitik, gleichzeitig bildete sich großer Widerstand innerhalb der Bevölkerung gegen ihre drastische Sparpolitik bei den Sozialausgaben, gegen Privatisierung und die Zerschlagung der Gewerkschaften.

Sie prägte somit das heutige Großbritannien auf entscheidende Weise und führte es zudem in einen postkolonialen Krieg um die Falklands.

Mithilfe dieser Arbeitsblätter erarbeiten sich die Schüler selbstständig die Person Margaret Thatchers und die Grundzüge ihrer Politik.


Die Schüler erstellen mithilfe eines Infotextes einen Steckbrief, ergänzen eine Zeitleiste zum Falklandkrieg durch eine Internetreche und kommentieren ihre berühmtesten Zitate.

Didaktisch-methodische Hinweise
zum Einsatz des Materials

Margaret Thatcher

Inhalt:
Drei Arbeitsblätter für den Unterrichtseinsatz

  • 1. Who was Margaret Thatcher?
  • 2. War with Argentina? The Falklands War in 1982
  • 3. Quotations from Margaret Thatcher

Lösungsvorschläge



Schottland

Tausende demonstrieren für ein "Nein" (14.09.2014)
Kurz vor dem Referendum haben mehrere Tausend Mitglieder des erzkonservativen Oranierordens im schottischen Edinburgh für den Zusammenhalt Großbritanniens und gegen die Unabhängigkeit Schottlands demonstriert. Die Demonstration stand unter dem Motto "Proud to be british". Auch das Aktionsbündnis "Better Together", das sich aber von dem Oranierorden wegen dessen schlechten Ruf lieber distanziert, ist gegen die Unabhängigkeit Schottlands. Auch zahlreiche große Unternehmen wie der Ölkonzern BP haben noch einmal vor den wirtschaftlichen Nachteilen einer Unabhängigkeit gewarnt. Wahlbeobachter und Umfragen sprechen von einem sehr knappen und unsicheren Ausgang des geplanten Referendums.

Einwohnerverteilung /Bevölkerung in Großbritannien


Island


Island will die "Kreppa" überwinden (26.03.2012)
Islands Wirtschaft ist wieder auf dem Weg zu alter Stärke. Die Arbeitslosigkeit ist auf 7,3 Prozent gesunken, wohl auch deshalb weil viele Isländer vor allem in Dänemark neue Arbeit gefunden haben. Aufgrund der guten Finanzlage des Landes konnte Island 400 Millionen Euro nun vorzeitig an den Internationalen Währungsfonds zurückzahlen. 2008 hatte Island vom IWF eine Finanzspritze von gut zwei Milliarden Euro erhalten.

Islands Ex-Ministerpräsident steht vor Gericht (05.03.2012)
Ministerpräsidenten Haarde muss sich wegen seiner Rolle in der Finanzkrise 2008 vor Gericht verantworten. Ihm wird vorgeworfen im Vorfeld des Zusammenbruchs des isländischen Bankensystems nicht rechtzeitig gehandelt zu haben.


"Mit großer Fahrlässigkeit gehandelt" (12.04.2010)

Das Nein war noch deutlicher als erwartet (07.03.2010)

93 Prozent der Isländer sagen Nein zu Schuldentilgung (07.03.2010)

Island will schnell in die EU (16.07.09)


Großbritannien

Erdkunde Unterrichtsmaterial Erdkunde Arbeitsblätter
(Unterrichtsmaterial)

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Sozialkunde Arbeitsblätter
Politik betrifft uns
Ausgabe 2012/4
Eurokrise oder Krise der EU?



Zahlenbilder - Diagramme, Tabellen, Charts, Karten und Illustrationen

Diagramme, Tabellen, Charts, Karten und Illustrationen

Zahlenbilder- fuer Schule und Studium


Schaubilder/
Illustrationen
Schaubilder, Diagramme, Tabellen und Illustrationen zu Wirtschaft und Politik
Zahlenbilder
Wahlen zum britischen Unterhaus (08/2017)


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Das Brexit Referendum


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Ausgabe 2016/3
Regionale Unterschiede in der EU


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Ausgabe 2016/8
Die Bevölkerung der Europäischen Union (EU-28)


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Ausgabe 2008/10
Das britische Regierungssystem


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Ausgabe 06/2015
Wahlen zum britischen Unterhaus


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Ausgabe 11/2013
Das Commonwealth


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Die Zuwanderer


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Die Mitglieder der Europäischen Kommission


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Die Erweiterung der Europäischen Union


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Schengen: Europa ohne Grenzen


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Der Europäische Wechselkurs-mechanismus


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Wie glücklich sind die Europäer?


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Schnelleinstieg:


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