Aufruhr in Libyen (Frühjahr 2011)
Muammar al-Gaddafi gegen Regimegegner (Libyen, Teil 4)

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Nordafrika Konfliktherde


Hintergrundinformationen & Chronologie der Geschehnisse:

Libyen

Tagebuch eines Konfliktes, Teil (1) (2) (3) (4) (5)


-> Interaktive Grafik zu Libyen (Spiegel.de)
     Stämme, Ölfeldner, Straßen, Bevölkerung, Militär

Aufruhr in Libyen - Gaddafi Truppen gegen Regimegegner
Libyen. Hintergrundinformationen:
Libyen, der Wachhund Europas, ist seit Mitte Februar selbst zum Mittelpunkt der Unruhen in der arabischen Welt geworden. Die Gewalt dort ist seit Tagen eskaliert. Libyen erhält von der EU Finanzhilfen in Millionenhöhe - auch als Dank dafür, dass Gaddafi in der Flüchtlingsfrage mit den Europäern kooperiert und italienischen Patrouillenbooten erlaubt, in libyschen Hoheitsgewässern Flüchtlinge aufzuspüren und zurückzuschicken. Libyen ist der Schutzwall vor den Toren Europas und schon lange ein Auffangbecken für einen riesigen Flüchtlingsstrom, den zuhause in Europa keiner will.


22. Februar ( Libyen-Krise):
Zu Wochenbeginn hat der massiv unter Druck geratene libysche Staatschef Mummar al Gaddafi erstmals seit Tagen wieder eine kurze Fernsehansprache von 22 Sek. gehalten, in der er der Weltöffentlichkeit versicherte, er sei nicht in Venezuela - wie berichtet- , sondern noch immer in der Hauptstadt Tripolis. Mehrere Städte vor allem im Osten Libyens sind mittlerweile Berichten zufolge unter Kontrolle der Regierungsgegner. In der zweitgrößten Stadt Bengasi seien ganze Militäreinheiten desertiert. So behauptet zumindest die in Paris ansässige Internationale Menschenrechtsförderation. Unterdes hat UN-Generalsekretär Ban Ki Moon eine Krisensitzung des Weltsicherheitsrats angekündigt. Deutsche Unternehmen ziehen derweil wegen der zugespitzten Lage Ihre Mitarbeiter aus dem arabischen Land ab.
Gaddafi ist seit 1961 an der Macht. Bisher scheint er sich die Loyalität der größeren Stämme im Lande erkauft zu haben. Doch nun wenden sich viele dieser einflussreichen Stämme gegen ihn und es besteht die große Gefahr, dass die Situation in Richtung Bürgerkrieg entgleitet.
Es stellt sich die Frage, ob Gaddafi versuchen wird, Söldner aus Schwarzafrika anzuwerben, um diese gegen die revoltierende libische Bevölkerung einzusetzen. Doch es bleibt fraglich, ob selbst eine solche Taktik aufgehen wird. Zu groß ist wohl die Entschlossenheit der Klans sich der Herrscherfamilie Gaddafis zu entledigen.

In einer erneuten Fernsehansprache am Nachmittag des 22. Februars verkündete der sehr zornige libysche Staatschef Mummar al Gaddafi, dass er keinesfalls das Land verlassen oder als Revolutionsführer zurück treten werde. Inzwischen haben wohl die Gefolgsleute Gaddafis die Kontrolle über mehrere Städte Libyens verloren.
Insbesondere der Osten des Landes scheint Berichten zufolge dem Revolutionsführer aus der Hand zu gleiten. Libysche Grenzbeamten haben wohl an der Landesgrenze zu Ägypten desertiert. Stattdessen wird die Grenze derzeit von Gegnern Gaddafis überwacht. Des weiteren wird gemeldet, dass das Militär wohl auch die Stadt Tobruk übernommen hat. Aus der Hauptstadt Tripolis werden weitere Schießereien gemeldet. In Tripolis Armenviertel Faschlum, die als Hochburg der Opposition gilt, hätten die Gefolgsleute Gaddafis in der Nacht auf jeden geschossen, der sich bewegt. Tote und verletzte müssen daher liegen bleiben. Es wird unbestätigten Berichten zufolge auch auf Krankenwagen geschossen.


Seit Freitag, 18. Februar, sollen bei den Aufständen mehr als 320 Menschen ums Leben gekommen sein und ein Ende ist noch nicht absehbar. Aufgrund der in Libyen herrschenden Informationsblockade dringen nur spärliche Informationen nach außen.
Internet und Handy-Empfang sind lahm gelegt. Nach Angaben von Krankenhausmitarbeitern sollen allein am Sonntag den 20. Februar 60 Menschen in Libyens Hauptstadt Tripolis ums Leben gekommen sein. Bei den Unruhen sind mehrere Polizeistationen in Brand gesetzt worden. Sowohl im Gebäude des Parlaments als auch im Gebäude des Innenministeriums sind vermutlich Feuer gelegt worden. Unterdessen scheinen mehrere Regierungsmitglieder und Diplomaten die Seiten gewechselt zu haben. Darunter der libysche Gesandte bei der Arabischen Liga, Abdel Moneim al Honei und der Botschafter des Landes in Indien, Ali al Essawi. Eine private libyische Zeitung berichtet zudem vom Rücktritt des Justizministers Mustafa Mohamed Abud al Jeleil wegen der "exzessiven Gewalt" gegen Demonstranten. Der Führer des Al-Zawaeija-Stammes, Farag El Zawy drohte sogar damit, die Erdöllieferungen an die europäische Union einzustellen, falls die blutigen Massaker nicht gestoppt werden.

Das Auswärtige Amt in Berlin warnt inzwischen ausdrücklich vor Reisen in das Land.
Zahlreiche Ausländer bereiten sich auf ihre Ausreise vor.

Gaddafis Sohn Seif al Islam Gaddafi kündigte unterdess Reformen an. Er sei bereit über einige Punkte in der Verfassung zu sprechen. Zugleich stellte er jedoch klar, dass die Streitkräfte nach wie vor hinter seinem Vater stünden und dass er notfalls bereit wäre, bis zum letzten Mann zu kämpfen.



Hintergrundinformationen zu Gaddafi
Gaddafis Familie gehört einem Berberstamm an. Er genoss als einzigstes Kind in seiner Familie eine Schulbildung. Nach eigenen Angaben wurde er in der Wüste nahe der Stadt Sirte geboren. Im September1969 putschte sich Gaddafi unblutig an die Macht und ist inzwischen Afrikas dienstältester Herrscher, wenn auch jetzt politisch in Bedrängnis. 1977 stellte er seine Staatstheorie vor, die den Islam mit dem Sozialismus verschmilzt.

Gaddafi galt über Jahrzehnte als Pate des internationalen Terrorismus. Am 6. April 1986 kam es in der Berliner Diskothek "La Belle" in der überwiegend US- Soldaten verkehrten zu einem blutigen Terroranschlag, der unzählige Verletzte und drei Tote forderte. Nur wenig später weigerte sich Gaddafi unter anderem libysche Staatsbürger auszuliefern, die nach Ansicht der USA, Großbritanniens und Frankreichs maßgeblich am Absturz eines Passagierflugzeuges über dem schottischen Lockerbie (1988) beteiligt gewesen waren. Bei dem Absturz waren damals 270 Menschen ums Leben gekommen. Ein Jahr später, nämlich 1989 stürzte ein französisches Flugzeug über dem Niger ab. Dabei starben 171 Menschen. Vier Jahre nach den beiden Anschlägen auf Flugzeuge übernimmt Revolutionsführer Gaddafi in einem Schreiben an den UN-Sicherheitsrat die Verantwortung und einigt sich mit den USA und Frankreich auf eine Entschädigung der Hinterbliebenen. In den 80er Jahren wird Gaddafi mit Umsturzversuchen in rund einem halben Dutzend afrikanischer Staaten in Verbindung gebracht. Daraufhin bricht Tunesien kurzzeitig alle diplomatische Beziehungen zu Libyen ab. Wenige Jahre später werden diese jedoch wieder aufgenommen. 2004 willigt Libyen ein, Entschädigungszahlungen an die deutschen - aber nicht die amerikanischen - Opfer des Terroranschlages in der Berliner Discothek "La Belle" zu leisten. Insbesondere der ägyptische Präsident Mubarak bemüht sich um eine Normalisierung der Beziehungen der Weltgemeinschaft zu Libyen. 2003 hebt der UN- Sicherheitsrat die Sanktionen gegen Libyen auf. Libyen wird zu einem wirtschaftlich boomenden Land, in das tausende Ägypter als Gastarbeiter kommen.

Eine besondere Eigenart von Gaddafi war, dass er bei Staatsbesuchen immer ein großes Zelt als Unterkunft mitbrachte. Aber auch seine ausgefallene Garderobe war stets etwas Besonderes. Im Juni 2009 kam es zu einem politischen Konflikt mit der Schweiz, da Libyen zwei Schweizer Geiseln festhielt. Die Lage spitzte sich soweit zu, dass Gaddafi sogar zum Heiligen Krieg gegen die Schweiz ausrief. So verkündete er schließlich "Jeder Muslim in der Welt, der mit der Schweiz zusammenarbeitet, ist ein Abtrünniger und gegen Mohammed, Gott und den Koran." Am 23. September 2009 provozierte Gaddafi den UN-Sicherheitsrat, in dem er diesen als "Terrorrat" bezeichnete und den Vereinten Nationen vorwarf, die eigene Charta zu brechen. Am 10. Oktober 2010 fand das zweite Gipfeltreffen der arabisch-afrikanischen Staatsoberhäupter im libyschen Syrte statt, wo Gaddafi die Staatschefs Ben Ali aus Tunesien, Saleh aus dem Jemen sowie den ägyptischen Staatspräsidenten Mubarak von seinem Traum einer arabischen Union zu überzeugen versuchte. Seine Idee fand jedoch wenig Anklang bei seinen Amtskollegen. Stattdessen wollte man in Zukunft lediglich vermehrt zusammenarbeiten. Am 29. November 2010 traf Bundesaußenminister Guido Westerwelle beim dritten Gipfeltreffen der EU mit den Ländern Afrikas in Tripolis auf den Revolutionsführer. In seiner Eröffnungsrede verlangte er von der Europäischen Union die Zahlung von jährlich 5. Mrd. Euro, um Flüchtlinge an ihrer Weiterreise nach Europa zu hindern, was einer politischen Erpressung gleich kam.
Am 11. Januar 2011 bei seinem Besuch im Nachbarland Tschad war die Welt für Gaddafi noch in Ordnung.

Nur kurze Zeit später, im Februar 2011, brechen in Libyen die Demonstrationen gegen sein Regime aus und Gaddafi verspricht, den Aufständigen zu trotzen und bis zum letzten Blutstropfen zu kämpfen.



Landesinfos:
Libyen ist aufgrund der Milliardeneinnahmen aus den Erdöl- und Erdgasgeschäften wohl neben Algerien mit das reichste Land Nordafrikas, doch die Einnahmen aus der Öl- und Erdgasförderung sind größtenteils in der Vergangenheit verpulvert worden. Insgesamt verfügt das nordafrikanische Land über 5,7 Milliarden Tonnen Rohöl. Ein Großteil der täglich geförderten 1,8 Mio Barrel Öl wird nach Europa exportiert. Libisches Öl gilt als sehr hochwertig. Gaddafi hat es jedoch versäumt, die Ressourcen des Landes sinnvoll zu nutzen und sein Land wirtschaftlich auf die Beine zu stellen. Möglicherweise bekommt er dafür nun die Quittung. Die BASF Tochter Wintershall, die in Libyen 453 Beschäftigte hat, fährt derzeit ihre Produktion runter und bemüht sich Mitarbeiter aus Tripolis sowie aus den Produktionsstätten in der libyschen Wüste außer Landes zu bringen. Normalerweise produziert das Unternehmen hier am Tag bis zu 100.000 Barrel Öl.

Unruhen in der arabischen Welt- Opec Staaten betroffen


Aktuelle Berichte der Tagesschau:

Wo Gaddafi noch Fans hat (19.03.2012)
Gaddafi hat zu Lebzeiten viel in dem afrikanischen Land Mali investiert. So hat er Projekte wie den Bau von Straßen, Moscheen und Hotels unterstützt. Unter Gaddafis Herrschaft haben viele Malier im reichen Libyen Arbeit gefunden und Geld zu ihren verarmten Familien in die Heimat schicken können. Nach dem Sturz Gaddafis hat sich vieles inMali verschlechtert.

Ex-Rebellen erhalten Schlüsselressorts (22.11.2011)

Ein Toter und hunderte Verletzte auf dem Tahrir-Platz (19.11.2011)

"Wir wollen Antworten von ihm" (19.11.2011)

Libyen darf in den Menschenrechtsrat zurückkehren (18.11.2011)

Aus dem arabischen Frühling wird ein Herbst (07.11.2011)

UN-Sicherheitsrat stimmt für Ende des NATO-Einsatzes (27.10.2011)

Libyen bittet NATO um längeren Einsatz (27.10.2011)

Wichtige Männer im neuen Libyen (23.10.2011)

Libyen bereitet sich auf Festakt vor (23.10.2011)

Krieg vor dem Ende - Kritik an NATO-Luftangriff (22.10.2011)

"Eine Befreiung - besonders für den Westen" (21.10.2011)

Gaddafi-Sohn auf der Flucht gefasst? (21.10.2011)

Libyen plant die Nach-Gaddafi-Zeit (21.10.2011)

Wie kam Gaddafi ums Leben? (21.10.2011)

"Jetzt müssen wir Libyen unterstützen" (21.10.2011)

Interview: "Libyen droht zu zersplittern" (20.10.2011)

Libyens Ex-Machthaber Gaddafi ist angeblich tot (20.10.2011)

Umworben und geächtet - gefeiert und gehasst (20.10.2011)

Gaddafis vorletzte Bastion gefallen (18.10.2011)

Ein Symbol der Schreckensherrschaft fällt (17.10.2011)
Bagger reißen Gaddafi-Residenz ein

Wieder Tote bei Kämpfen in Tripolis (15.10.2011)

Libysche Kämpfer werden in Deutschland behandelt (13.10.2011)

Gaddafi-Sohn Mutassim offenbar in Syrte gefasst (13.10.2011)

Deutschland will verletzte Libyer ausfliegen (08.10.2011)

Deutsche Botschaft in Libyen neu eröffnet (25.09.2011)

Staatengemeinschaft sichert Übergangsrat Hilfe zu (21.09.2011)

NATO-Mandat für Libyen-Einsatz verlängert (21.09.2011)

China erkennt libyschen Übergangsrat an (12.09.2011)

Gaddafi-Sohn setzt sich nach Niger ab (12.09.2011)

Chef des Übergangsrats erstmals in Tripolis (11.09.2011)

Rebellen ziehen Ring um Bani Walid enger (10.09.2011)

Interpol sucht weltweit nach Gaddafi (09.09.2011)

30.000 Tote - und die Kämpfe gehen weiter (08.09.2011)

Belagertes Bani Walid lässt offenbar Rebellen einrücken (06.09.2011)

Neues Ultimatum an Gaddafis Truppen (05.09.2011)

Sturm auf Bastion der Gaddafi-Treuen? (04.09.2011)

Auch deutsche Geheimdienste bekamen Infos aus Libyen (04.09.2011)

Als Gaddafi dem Westen noch nützlich war (03.09.2011)

Gaddafis Privatstrand gehört wieder dem Volk (03.09.2011)

Gaddafis Frau und Kinder flüchten nach Algerien (29.08.2011)

Gefangen in Tripolis (28.08.2011)

Rebellen nähern sich Syrte (28.8.2011)

Die undurchsichtige Rolle der NATO (25.08.2011)

Sorge um Gaddafis Giftgas (25.08.2011)

Türkei hofft auf Geschäfte mit libyschem Übergangsrat (25.08.2011)

Frankreich feiert die eigene Libyen-Politik (25.08.2011)

"Das wird eine gigantische Aufgabe" (24.08.2011)

Gaddafi-Milizen lassen Journalisten frei (24.08.2011)

Rebellen dringen in Gaddafis Residenz vor (23.08.2011)

Ein künstlicher Staat mit 140 Stämmen (23.08.2011)

Übergangsrat muss Libyer versöhnen (23.08.2011)

Gaddafi-Sohn doch nicht in Rebellen-Hand (23.08.2011)

Gaddafis Regime bricht zusammen (22.08.2011)

Aufständische nehmen Staatsfernsehen ein (22.08.2011)

Exzentrischer Despot und Terroristen-Unterstützer (22.08.2011)

Terroristen-Unterstützer, Staatsmann, Tyrann (22.08.2011)

Internationale Gemeinschaft will beim Aufbau helfen (22.08.2011)

Der Nationale Übergangsrat Libyens (22.08.2011)

"Die Gewalt wird noch weiter anhalten" (22.8.2011)

Rebellen erreichen libysche Hauptstadt (21.08.2011)

Rebellen sagen baldigen Gaddafi-Sturz voraus (20.08.2011)

Brega wieder in der Hand der Rebellen (20.08.2011)

NATO zerstört Residenz von Geheimdienstchef (19.08.2011)

Bundeswehr indirekt an Libyen-Krieg beteiligt (18.08.2011)

Deutschland gewährt libyschen Rebellen Kredit (24.7.2011)

NATO fliegt schwere Angriffe auf Tripolis (23.07.2011)

Eine Reise mit fragwürdigen Beweisen (22.07.2011)

Gaddafi wettert gegen Aufständische (17.07.2011)

Staaten erkennen Rebellen als Regierung an (15.07.2011)

Libysche Rebellen rücken auf Tripolis vor (07.07.2011)

Türkei erkennt Rebellen als Vertreter Libyens an (03.07.2011)

Gaddafi will "wie Heuschrecken über Europa herfallen" (02.07.2011)

Libyen nennt Gaddafi-Haftbefehl inakzeptabel (28.06.2011)

Mit deutscher Waffentechnik gegen Libyen? (27.06.2011)

Keine Genehmigung für Libyen-Einsatz (24.06.2011)

NATO entschuldigt sich für Angriff auf Aufständische (19.06.2011)

Gaddafis Angebot kommt zu spät (17.06.2011)

Gaddafi-Sohn schlägt Wahlen als Ausweg vor (16.06.2011)

Neue NATO-Angriffe auf Tripolis (15.06.2011)

Deutschland erkennt Übergangsrat offiziell an (13.06.2011)

Libyens Machthaber Gaddafi spielt Schach (13.06.2011)

Kämpfe bei Al Sawija und Misrata (12.06.2011)

900 Millionen Euro für libysche Rebellen (10.06.2011)

Norwegen steigt aus Libyen-Einsatz aus (10.06.2011)

Gaddafi soll Soldaten Vergewaltigung befohlen haben (09.06.2011)

Deutschland bleibt beim Nein zum Libyen-Einsatz (08.06.2011)

NATO wirbt vergeblich um Deutschland (08.06.2011)

Was soll nach einem Sieg passieren? (08.06.2011)

Gaddafi kündigt "Kampf bis zum Tod" an (07.06.2011)

NATO setzt erstmals Kampfhubschrauber in Libyen ein (04.06.2011)

UN-Ermittler kritisieren Kriegsverbrechen (02.06.2011)

NATO verlängert Libyen-Einsatz (01.06.2011)

Sarkozy schickt Kampfhubschrauber nach Libyen (23.05.2011)

NATO versenkt acht libysche Kriegsschiffe
(20.05.2011)

Haftbefehl gegen Gaddafi beantragt (16.05.2011)

USA und NATO pochen auf weitere Angriffe in Libyen
(14.05.2011)

NATO fliegt erneut Luftangriffe auf Tripolis (12.05.2011)

NATO bombardiert Ziele in Tripolis (10.05.2011)

Rebellen verkaufen Öl und kassieren Millionen (09.05.2011)

"Wir kämpfen für die Freiheit, die uns zusteht" (06.05.2011)

Libyens Aufständische erhalten Finanzhilfen (06.05.2011)

Geld für libysche Rebellen? (04.05.2011)

Exodus aus Libyen hält an (03.05.2011)

Tausende bei angeblicher Beerdigung von Gaddafi-Sohn (02.05.2011)

Die Rebellen zweifeln, der Westen rätselt (01.05.2011)

Botschaftsgebäude in Tripolis zerstört (01.05.2011)

Regierungstruppen beschießen Hafen von Misrata (27.04.2011)

Sprengfallen, Strommangel, Schwerverletzte (24.04.2011)

NATO fliegt wieder Luftangriffe auf Tripolis (24.04.2011)

Kämpfe um Misrata trotz Gaddafis Rückzugsbefehl (23.04.2011)

Gaddafis Truppen sollen offenbar Misrata verlassen (23.04.2011)

Mit bewaffneten Drohnen gegen den Stillstand (22.04.2011)

Berater statt Bodentruppen (20.04.2011)

Gaddafi gibt sich unbeeindruckt (15.04.2011)

NATO will Druck auf Libyen aufrechterhalten (14.04.2011)

Crashkurs für den Krieg gegen Gaddafi (12.04.2011)

NATO-Mitglieder kritisieren eigenen Einsatz in Libyen (12.04.2011)

Friedensplan für Libyen vom Tisch (11.04.2011)

Libysche Rebellen beharren auf Forderungen (11.04.2011)

Fans von Julia Roberts, nicht von Al Kaida (10.04.2011)

Durchhalteparolen unter Granatenbeschuss (10.04.2011)

Afrikanische Union fordert Waffenruhe in Libyen (10.04.2011)

Westerwelles Libyen-Pläne finden Freunde (08.04.2011)

NATO uneins über Umgang mit toten Rebellen (08.04.2011)

"Womöglich kommen Spezialkräfte zum Einsatz" (08.04.2011)

Der Zorn der Rebellen auf die NATO wächst (08.04.2011)

Bundesregierung erwägt Libyen-Hilfseinsatz (07.04.2011)

Gaddafi sucht nach diplomatischer Lösung (04.04.2011)

Rebellen setzen auf Disziplin statt Chaos (04.04.2011)

Gaddafis Truppen beschießen Misrata (03.04.2011)

Aufwändige Suche nach Gaddafis Vermögen (03.04.2011)

Heftige Kämpfe um Hafenstadt Misrata (03.04.2011)

Regierung lehnt angebotene Waffenruhe ab (02.04.2011)

NATO-Angriff tötet offenbar Rebellen (02.04.2011)

USA fliegen ab Sonntag keine Luftangriffe mehr (01.04.2011)

"Militäreinsatz ohne jedes politische Konzept" (31.03.2011)

Gaddafis Garde soll Kussas Beispiel folgen (31.03.2011)

Sollen die Rebellen Waffen bekommen? (30.03.2011)

Rückzug, Flucht, Chaos (30.03.2011)

Aufständische fliehen wieder Richtung Osten (30.03.2011)

Libyen darf kein "zweiter Irak" werden (30.03.2011)

"In Bengasi drohte ein Massaker" (29.03.2011)

Türkei will Flughafen Bengasi übernehmen (29.03.2011)

Außenminister wollen Druck auf Gaddafi erhöhen (29.03.2011)

Rebellen erobern offenbar Gaddafis Heimat Sirte (28.03.2011)

NATO übernimmt vollständiges Kommando über Einsatz (27.03.2011)

Rebellen nehmen Adschdabija wieder ein (26.03.2011)

NATO einig über Libyen-Einsatz (25.03.2011)

Türkei gibt Widerstand gegen NATO-Kommando auf (24.03.2011)

Luftangriffe können Gefechte nicht stoppen (24.03.2011)

Westliches Bündnis bombardiert erstmals Südlibyen (24.03.2011)

Aus Freund wird wieder Feind (23.03.2011)

"Gaddafi wird kämpfen bis zuletzt" (23.03.2011)

Gaddafis Truppen setzen Kämpfe fort (23.03. 2011)

Frankreich düpiert die NATO (22.03.2011)

Gaddafi missbraucht Zivilisten als Schutzschilde (Spiegel.de, 21.03.2011)

Deutsche Politiker zwischen richtig und falsch (21.03.2011)

Gaddafi ruft zum "grünen Marsch" nach Bengasi (21.03.2011)

Angriffe gehen weiter - ohne die NATO (20.03.2011)

"Solche Angriffe sind durch Resolution nicht gedeckt" (20.03.2011)

Russland und China bedauern Militäreinsatz (20.03.2011)

Mehrere Tote bei internationalen Luftangriffen (20.03.2011)

"Alliierte zum Handeln bereit"
(19.03.2011)

Libyen-Resolution: Linke lobt Regierung (18.03.2011)

Sanktionen ja - Militäraktionen nein (18.03.2011)

UN-Sicherheitsrat macht ernst (18.03.2011)


Unruhen in der arabischen Welt:
Woher kommt die große Unzufriedenheit?

(Sozialkunde Unterrichtsmaterial, Arbeitsblätter)

Aus der Reihe:
Unterrichtshilfen, Lernhilfen



Mit Tunesien fing es an und breitete sich wie eine Welle auf weitere Staaten Raumes aus. Seit Wochen wird der nordafrikanisch-arabische Raum von revolutionsähnlichen Protesten mit vielen Verwundeten und Todesfällen heimgesucht.

Woher kommt der Unmut der Menschen, die zu Hunderttausenden auf der Straße ihre Stimme gegen die Regierenden erhoben haben?

In diesem Arbeitsmaterial wird genau auf diese Frage eingegangen, um dann auch mögliche Folgen durch die politischen Umwälzungen in der Region zu betrachten.

Unruhen in der arabischen Welt

Arbeitsblätter
für den Unterricht

Inhalt:

  • Derzeitiger Zustand in der arabischen Welt
  • Ursachen und Gründe für die Unruhen
  • Das politische Handeln der “Westlichen Welt”
  • Folgen der derzeitigen Zustände
  • Aufgaben zum Arbeitsmaterial



Aufruhr in der arabischen Welt

Mit Tunesien fing es an und breitete sich wie eine Welle auf weitere Staaten des Raumes aus. Seit Wochen wird der nordafrikanisch-arabische Raum von revolutionsähnlichen Protesten mit vielen Verwundeten und Todesfällen heimgesucht.


-> Unruhen & Proteste in Tunesien -> Aufruhr im Algerien (Aktuelle Berichte)
-> Demonstrationen im Jemen
     (Aktuelle Berichte)
-> Demonstrationen in Saudi-Arabien
-> Demonstrationen im Bahrain
     (Aktuelle Berichte)
-> Aufruhr in Ägypten
    Sturz von Staatspräsident Mubarak
   


weitere Unruheherde Nordafrikas (Teil 1)
        Arabische Welt, Tunesien, Ägypten

weitere Unruheherde Nordafrikas (Teil 2)
        Arabische Welt. Schwerpunkt Tunesien, Ägypten

weitere Unruheherde der arabischen Welt (Teil 3)
        (Tunesien, Algerien, Saudi-Arabien, Bahrain)

weitere Unruheherde der arabischen Welt (Teil 4)
        (Aufruhr in Jemen gegen Präsident Ali Abdullah Sahil)



Afrika. Ein Kontinent und seine Konflikte

Erdkunde Unterrichtsmaterial Erdkunde Arbeitsblätter
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