Krieg in der Ukraine (Februar 2024)
Erbitterte Kämpfe und kein Ende in Sicht.
Eine Chronologie der Ereignisse von den Anfängen bis jetzt ...

Ukraine Krieg Ukraine Krieg (Aktuelle Geschehnisse im Januar/Februar 2024)  

Ukraine Krieg Ukraine Krieg (Dezember 2023) Ukraine Krieg Ukraine Krieg (November 2023)
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11.-12. Schuljahr, 33 Seiten (2,4 MB)

Schon vor Beginn des Ukraine-Konfliktes 2013 hatten Russland und die Ukraine eine bewegte gemeinsame Geschichte, die auch nach Auflösung der Sowjetunion stets Konfliktpotenzial barg.

Gegenstand dieser Reihe ist der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, der seit 2014 andauert. Ziel ist es, den Lernenden die historischen Wurzeln und aktuellen Grundlagen des Krieges zu vermitteln. In diesem Zusammenhang werden die russische und die ukrainische Sicht auf den Konflikt multiperspektivisch aufgearbeitet. Die Rollen von NATO, EU, China und Deutschland werden intensiv erläutert und ... Lesen Sie mehr beim >Anbieter<

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Ein paar einleitende Worte ...
Es ist wichtig zu wissen, dass sämtliche Angaben zu Kriegsverlauf, Opfern und Beschuss durch offizielle Stellen
der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien in der aktuellen Lage nicht zeitnah und unmittelbar von unabhängi-ger Stelle überprüft werden können. Es ist oftmals eine parteiische Berichterstattung beiderseits. Erfahrungsgemäß versuchen in einem Krieg stets beide Kriegsparteien ihre eigenen militärischen Verluste stets klein zu reden, um die Kampfmoral der jeweils eigenen Truppen nicht zu untergra-ben. Zugleich sind auch Übertreibungen beispielsweise bei Verlusten der gegnerischen Kriegspartei und Falschbehaupt-ungen (sog. Fake News) nicht auszuschließen.


27.02.2024
Die Äußerungen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron zur möglichen Entsendung westlicher Bodentruppen in die Ukraine sind in Deutschland parteiübergreifend auf Ablehnung gestoßen. Die FDP-Politikerin Strack-Zimmermann lobte zwar die Entschlossenheit Macrons, betonte aber gleichzeitig, dass dies für Deutschland derzeit keine Option sei.

Auch der Parlamentarische Geschäftsführer der Unions-Bundestagsfraktion, Thorsten Frei (CDU) reagierte ablehend auf die Äußerungen des französischen Präsidenten und stellte
ebenso wie viele andere Politiker klar, dass westliche Boden-truppen in der Ukraine nicht zur Debatte stünden. Der Politiker Dietmar Bartsch bezeichnete die Worte Macrons als Wichtigtuerei und nannte die Äußerungen einen "gefährlichen Wahnsinn, der Europa anzünden würde.

Unterdessen hat Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu bei einer Sitzung des Ministeriums in Moskau von
der Eroberung mehrerer Ortschaften im Osten der Ukraine gesprochen. Russland behauptet seit Jahresbeginn etwa
327 Quadratkilometer erobert zu haben. Am Montag hatte die ukrainische Armee einen Rückzug auf neue Verteidigungs-positionen westlich der von Russland eroberten Industrie-
stadt Awdijiwka eingeräumt. Die neue Verteidigungslinie verläuft nun den Berichten zufolge entlang der Dörfer Berdytschi, Orliwka und Tonenke. Während Russland be-
hauptet, die Ukraine habe seit Beginn des Kriegs rund 444.000 Soldaten verloren, gibt die Ukraine die Zahl der gefallenen Soldaten mit 31.000 an. Russland hält einschließ- lich der bereits seit 2014 annektierten Schwarz-meer-Halbinsel Krim derzeit rund ein Fünftel des ukrainischen Staatsgebiets besetzt.

In der Nacht zum Dienstag ist die Ukraine erneut von neuen russischen Raketen- und Drohnenangriffen heimgesucht worden. Ziel der Angriffe waren den Berichten zufolge die Regionen Charkiw, Sumy und Dnipropetrowsk. Aus Saporischschja und Poltawa wurden ebenso Explosionen gemeldet. Zwar gelang es der ukrainischen Luftwaffen von den 13 Drohnen insgesamt 11 abzuwehren, doch von den landesweit insgesamt sechs feindlichen russischen Raketen konnte nur ein Drittel abgefangen werden. An den verschiedenen Frontabschnitten der Ukraine liefern sich russische und ukrainische Truppen weiterhin erbitterte Gefechte.

Bei einer Ukraine-Hilfskonferenz in Paris mit über 20 Staats- und Regierungschefs am Montag hat man unter anderem die Bildung einer Koalition beschlossen, welche die Ukraine mit Raketen und Bomben mittlerer und längerer Reichweite für Militärschläge weit hinter die russischen Linien versorgen soll.



18.02.2024
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz wird bekannt, dass sich die ukrainischen Streitkräfte wohl aus der hart umkämpften ukrainischen Kleinstadt Awdijiwka zurückziehen werden. Nach Bachmut war auch Awdijiwka zum Symbol des ukrainischen Widerstandes geworden. Beide Kriegsparteien hatten hier große Verluste erlitten. Die Befürchtung vieler Experten ist groß, dass wenn sich nichts ändert, Wladimir Putin diesen Krieg wohl gewinnen wird. In München ist man aber vorallem enttäuscht von Donald Trump und den Republikanern. Für großes Aufsehen und empörtes Raunen sorgte der US-Republikaner Pete Ricketts mit seiner Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz. In dieser verglich er die Migranten in den USA mit den russischen Soldaten in der Ukraine. Schließlich seien beide eine Gefahr für die Sicherheit der Länder, so Ricketts. Beobachter beklagen die fehlende Empathie der Republikaner für das Leid der Ukrainer.

Deutschland ist mittlerweile mit großem Abstand das zweitgrößte Geberland für militärische Hilfen für die Ukraine geworden. Während zu Kriegsbeginn einige Staaten bereitwillig ihr altes Kriegsgerät an die ukrainische Armee gaben, stockt die Hilfe nun. Viele auf der Münchner Sicherheitskonferenz befürchten, dass die USA als Unterstützer der Ukraine schon bald wegfallen könnte.

In seiner Rede am Samstagvormittag gibt der fast schon kriegsmüde wirkende Selenskyj mahnende Worte von sich.
Er warnt vor einem Vorrücken russischer Truppen in das Baltikum und bis nach Polen. Der ukrainische Präsident ist überzeugt, dass der ukrainische Widerstand die Zerstörung der regelbasierten Welt verhindert habe.

Westliche Solidaritätsbekundungen gibt es für die Ukraine dieser Tage viel. Auch Selenskyj bekommt nach seiner Rede auf der Sicherheitskonferenz langen Applaus, doch damit lassen sich keine Kriege gewinnen.

Die Ukraine klagt schon seit Monaten über Munitionsmangel. Russland hingegen hat wohl schon zu Beginn auf Kriegswirt-schaft umgestellt und wird zudem von Nordkorea mit Hunderttausenden Artilleriegeschossen ausgerüstet. Anders als die Ukraine kann Russland immer mehr Soldaten an die Frohnt schicken. Die Lage an der Ukraine-Front scheint ernst zu sein. Der Krieg wird von der Artillerie dominiert und Russland zeigt gerade hier seine überlegene Feuerkraft auf dem Gefechtsfeld. Die Ukraine ist derzeit gleich an mehreren Frontabschnitten unter Druck so beispielsweise in Awdijiwka, in Kupjansk und auch in Bachmut. Im Raum Bachmut und bei Kupjansk hat die russische Armee bereits wichtige Stellungen erobert. Das gilt auch für die Front im Süden bei Orichiw und Robotyne.


08.02.2024
Wegen offenkundiger Differenzen mit Präsident Selenski hat die ukrainische Regierung den bisherigen Oberkommandeur der ukrainischen Streitkräfte, Walerij Saluschnyj, entlassen. Medienberichten zufolge hatte Saluschnyj die Bitte Selenskijs abgelehnt, freiwillig zurückzutreten.

Sein Nachfolger wird Generaloberst Oleksandr Syrskyj.
Die Militärspitze soll nach Willen Selenskis damit ebenfalls
neu organisiert werden. Saluschnyj war offenbar mit dem ukrainischen Präsidenten wegen militärischer Strategien und anderer Fragen aneinandergeraten. Zuletzt sollen sich beide uneins über eine neue militärische Mobilisierungsoffensive gewesen sein, denn Saluschnyj hatte den ukrainischen Präsidenten gebeten, 500 000 neue Soldaten einzuberufen.
Ausschlaggebend für die zunehmende Entfremdung beider Persönlichkeiten war offenbar auch Saluschnyjs Status als potenzieller politischer Konkurrent gewesen. Bei einer Umfrage hatte er in einer hypothetischen Präsident-schaftswahl Selenskij nur knapp unterliegen.


05.02.2024
Seit einigen Tagen schon gibt es Spekulationen um die anstehende Entlassung des ukrainischen Oberbefehlshabers Walerij Saluschnyj. Präsident Selenskyj hat mittlerweile zugegeben, über einen Neuanfang in der Führungsebene von Staat und Militär nachzudenken. Vitali Klitschko, Oberbürger-meister der Stadt Kiew, setzt sich unterdessen für Walerij Saluschnyj ein. Dem General werden etwa hohe Verdienste bei der Verteidigung von Kiew und der Rückeroberung von Gebieten in der Ost- und Südukraine zugeschrieben. In den vergangenen Wochen hatten sich Berichte über einen Machtkampf zwischen Saluschnyj und Selenskyj verbreitet. Saluschnyj ist sowohl bei den ukrainischen Soldaten als auch in der Bevölkerung hoch angsehen und beliebt. Ihm werden politische Ambitionen nachgesagt, die er aber dementierte.


30.01.2024
Am Donnerstag möchte die EU ein neues Hilfspaket von 50 Milliarden Euro für die Ukraine schnüren. Mit den Finanzhilfen soll die Ukraine in die Lage versetzt werden, Gehälter und Renten weiter zu zahlen sowie Krankenhäuser und Schulen weiter zu finanzieren. Noch ist unklar, ob es beim EU-Sondergipfel am Donnerstag eine Einigung auf neue Finanzhilfen für die Ukraine geben wird, denn schon einmal, beim EU-Gipfel Mitte Dezember, waren die HIlfen am Veto Ungarns gescheitert. Victor Orban ist zu Zugeständnissen bereit, stellt jedoch Bedingungen. Die EU erhöht ihrerseits auch den Druck auf Orban. So enthüllte die Financial Times ein Dokument wonach im Falle eines Scheiterns des Gipfels wegen Orban andere Staats- und Regierungschefs einen Stopp sämtlicher EU-Zahlungen an Ungarn ins Gespräch bringen wollen. Dies wiederum könnte für Ungarn sehr weitreichende finanzielle Folgen haben. (Ein Anstieg der Finanzierungskosten des Staatsdefizits/ ein Währungsverfall / sinkende Auslandsinvestitionen etc.)

Sollte es keine Lösung mit Ungarn geben, wollen die anderen EU-Staaten im 26er-Kreis, also ohne Ungarn, handeln.


25.01.2024
Beim Absturz eines russischen Militärflugzeuges bei dem Ort Jablonowo sollen alle 74 Insassen an Bord der Iljuschin
Il-76 getötet worden sein. Der Absturzort liegt 50 Kilometer nordöstlich von Belgorod wie auch etwa 50 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt. Laut dem Verteidigungs-ministerium in Moskau sollen neben den Besatzungsmit-gliedern und drei Begleitpersonen auch 65 ukrainische Kriegsgefangene, die für einen Gefangenenaustausch vorgesehen waren, an Bord gewesen sein.

Russland behauptet, dass die Iljuschin von der Ukraine mit westlichen Flugabwehrwaffen abgeschossen worden ist. Die Ukraine hatte wohl in dem Flugzeug Nachschub von russi-schen Flugabwehrraketen S-300 vermutet. Möglicherweise ein tragischer Trugschluss, wie zu vermuten ist. Der russische Verteidigungspolitiker Kartapolow erhob schwere Vorwürfe gegen die Ukrainische Führung und behauptete, dass diese bestens über den geplanten Gefangenenaustausch informiert gewesen sei. Eine weitere Maschine vom Typ Il-76 mit 80 weiteren Gefangenen an Bord war nach dem Abschuss verständlicherweise umgekehrt. Die russische Fernseh-journalistin und Chefredakteurin des Medienunternehmens Rossija Sewodnja veröffentlichte auf Telegram eine Liste mit 65 Namen der angeblichen Gefangenen aus der Ukraine, die sich an Bord der Maschine befunden haben sollen und wohl bei dem Abschuss des Flugzeuges ums Leben kamen. Der ukrainische Koordinierungsstab für die Angelegenheiten von Kriegsge-fangenen äußerte sich zunächst nicht zu den Vorwürfen. Stattdessen vermutet der Stab eine gezielte russische Desinformationskampagne um die ukrainische Zivilgesell-schaft zu spalten. Offenbar war aber tatsächlich für den Tag ein Gefangenenaustausch geplant gewesen.


22.01.2024
Russland hat am Sonntag einen brennenden Terminal für Flüssiggas im Ostseehafen Ust-Luga bei Sankt Petersburg gemeldet. Der Brand soll durch externe Einwirkung entstanden sein. Es wird ein ukrainischer Drohnenangriff vermutet. Sollte tatsächlich der Anschlag ukrainischen Ursprungs sein, dann müsste eine Drohne mehr als 800 Kilometer über russisches oder belarussisches Territorium geflogen sein.


11.01.2024
Die ostukrainischen Großstadt Charkiw hat erneut schwere russische Raketenangriffe gemeldet. Offenbar hat die russische Armee dieses Mal mit umfunktionierten Flugabwehrraketen vom Typ S-300 angegriffen.
Unterdessen hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bei seinem ersten Auslandsbesuch in diesem Jahr, in Litauen, mehr Waffenhilfe zur Abwehr der Bombardements gefortdert. Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten sollen über den Jahreswechsel mindestens 500 Raketen, Marschflugkörper und Drohnen auf die Ukraine abgefeuert worden sein. Obwohl 70 Prozent davon abgefangen wurde, soll es trotzdem Dutzende Tote und Verletzte sowie große Schäden gegeben haben.

Am gestrigen Mittwoch, den 10. Januar 2024 trat der 2023 gegründete Nato-Ukraine-Rat zusammen, um über die weitere militärische Untestützung der Ukraine zu beraten.


06.01.2024
Nach den jüngsten Bombardements hat die Ukraine den Westen aufgefordert, "zusätzliche Luftverteidigungssysteme und Kampfdrohnen aller Art" zu liefern. Noch immer hofft die Ukraine auf eine Lieferung deutscher Taurus - Systeme mit großer Reichweite. Doch es ist fraglich, ob überhaupt und wenn, dann wann diese an die Ukraine geliefert werden.
In jedem Fall möchte auch die Ukraine die landeseigene Rüstungsproduktion ankurbeln. Präsident Wolodymyr Selenskyj ist zuversichtlich, dass die Rüstungsindustrie sei-nes Landes "im Laufe der Zeit in die Top 10 der produktivsten und stärksten Rüstungskomplexe der Welt aufsteigen kann. Die Rüstungsindustrie der Ukraine wird vom staatseigenen Konzern Ukroboronprom geführt, der nach eigenen Angaben inzwischen 67.000 Mitarbeiter beschäftigt. In über 130 übers Land verteilten Betrieben werden den Berichten zufolge in Kooperation mit Rheinmetall Munition und Waffensystem gefertigt. Wo allerdings produziert wird, ist Geheimsache. Hauptsitz des Konzerns ist Kiew.

Hatten russische Raketen und Drohnen noch vergangenen Winter vor allem den Energiesektor der Ukraine im Visier, so ist das erklärte russische Ziel zu Jahresbeginn vermehrt die ukrainische Rüstungsindustrie. Am vergangenen Dienstag-morgen, den 2. Januar 2024 feuerte Russland bei seiner Angriffswelle nach ukrainischen Angaben insgesamt "99 Raketen verschiedenen Typs" ab. 72 davon sollen von der Luftabwehr abgeschossen worden sein. Während Russland behauptet, alle anvisierten Ziele "zerstört" zu haben, schweigt die Ukraine zu Treffern auf militärische Einrichtungen oder Produktionsstätten. Stattdessen wirft Verteidigungs-minister Rustem Umerow Russland vor, bewusst immer wieder auf zivile Wohngebiete zu zielen.


04.01.2024
Berichten zufolge sind von den gelieferten Leopard-Panzern in der Ukraine nur noch wenige im Einsatz. Grund dafür soll nicht nur russischer Beschuss sein. Auch Ersatzteilmangel und Schäden durch Reparaturversuche der Ukrainer werden als Ursache genannt. Viele der Fahrzeuge sind durch den Fahr- und Schießbetrieb defekt. Es fehlt an Ersatzteilen.

Der Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheits-
rates, John Kirby ist überzeugt, dass Nordkorea vor kurzem ballistische Raketenwerfer und mehrere ballistische Raketen an Moskau geliefert hat. In den USA geht man davon aus, dass Russlands Streitkräfte über den Jahreswechsel mehrere dieser Raketen auf die Ukraine abgefeuert haben. Seit länge-
rem sind die USA und andere Staaten in Sorge über die wachsende Militärkooperation zwischen Moskau und Pjöngjang.

Am Donnerstag gab es nach heftigen russischen Angriffen erneut Schäden an Energieanlagen und anderer Infrastruktur. Erneut wurden Wohnhäuser sowie eine Strom- und eine Gasleitung beschädigt. Der ukrainische General Serhij Najew warnte vor akutem Munitionsmangel der Luftabwehr seines Landes. Die massive russische Angriffswelle auf die Ukraine zum Jahreswechsel zeigt aus Sicht der Ukraine einmal mehr die Dringlichkeit von mehr westlichen Lieferungen von Luftabwehrsystemen, Kampfdrohnen und Raketen mittlerer Reichweite. Die Region Donezk scheint dabei derzeit ein Hauptkampfgebiet im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu sein.

Russland hatte als Reaktion auf den ukrainischen Angriff
auf die russische Stadt Belgorod am 31. Dezember des
vergangenen Jahres mit vielen Toten unter der russischen Zivilbevölkerung seine Angriffe auf die Ukraine massiv
verstärkt.

Der russische Gouverneur des Gebietes, Wjatscheslaw Gladkow hatte am Sonntag von mehr als 100 Verletzten gesprochen, welche durch Beschuss am Freitag und Samstag verletzt worden waren. Russland wirft der Ukraine vor, die Stadt mit Kampfdrohnen und Raketenartillerie beschossen zu haben. Zwei der präzisionsgesteuerten ukrainischen Raketen sollen dabei mit Streumunition gespickt gewesen sein. Die Ukraine versichert allerdings, nur auf militärische Objekte gezielt zu haben und redet von einer unprofessionellen Abwehr durch die russische Luftverteidigung, wodurch es zu so vielen zivilien Opfern kam.


31.12.2023
Berichten zufolge soll bei erneuten russischen Angriffen auf die ukrainische Stadt Charkiw ein Hotel getroffen worden sein, in dem auch ZDF-Mitarbeiter untergebracht waren. Offiziellen Angaben zufolge sollen bei den Raketenangriffen mindestens 26 Menschen verletzt worden sein. Explosionen wurden in den Nacht zu Sonntag auch aus dem westukrainischen Gebiet Chmelnyzkyj gemeldet.

In seiner Neujahrsansprache hat Russlands Präsident Wladimir Putin den russischen Soldaten an der Front für ihren Einsatz für das russische Vaterland gedankt. Auch Russlands Verteidigungsminister Sergei Schoigu wandte sich vor dem neuen Jahr an die Armee und die Nation und lobte den Einsatz der Soldaten. Papst Franziskus forderte zum Jahreswechsel ein Ende des Krieges.

In der grenznahen russischen Stadt Belgorod ist unterdessen die Zahl der Toten nach einem ukrainischen Angriff offiziellen Angaben zufolge auf 24 gestiegen. Unter den Toten sollen auch drei Kinder sein. Nach Angaben des russischen Gouverneurs des Gebietes, Wjatscheslaw Gladkow, sollen mehr als 100 Menschen beim Beschuss am Freitag und Samstag verletzt worden sein. Der russische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Wassili Nebensia, hat der Ukraine bei einer von Russland beantragten Sitzung des UN-Sicherheitsrats vorgeworfen, Streumunition gegen Zivilisten in der russischen Stadt Belgorod eingesetzt zu haben. Offenbar wurden bei den Angriffen neben einem Sportzentrum und einer Eislaufbahn auch die dortige Universität getroffen. Die Stadt liegt rund 30 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt.


26.12.2023
Die ukrainische Luftwaffe hat offenbar in der Nacht die auf
der Halbinsel liegende Hafenstadt Feodossija angegriffen. Dabei sollen mehrere Gebäude beschädigt worden sein. Auch ist es der Ukraine womöglich gelungen, das russische Kriegsschiff "Nowotscherkassk" entweder schwer zu beschädigen oder gar zu zerstören. Das Schiff, das zur sogenannten Ropucha-Klasse gehört, ist mit Bug- und Heckzugängen ausgestattet, die das Be- und Entladen von Fahrzeugen ermöglichen. Über den Verlust von militärischem Gerät kann aber nur spekuliert werden. Die ukrainische Luftwaffe geht davon aus, dass das Schiff Drohnen an Bord hatte. Moskau bestätigte zwar den Angriff, machte allerdings keine Angaben zum Ausmaß der Schäden, die auf dem Schiff und im Hafen von Feodossija entstanden waren.

Vergangenes Jahr war bereits das Flaggschiff "Moskwa" der russischen Schwarzmeerflotte zerstört worden. Insofern dürfte die mögliche Zerstörung eines weiteren russischen Kriegsschiffes eine erneute Demütigung für Russland und die russische Schwarzmeerflotte sein.

Russland behauptet, dass die beiden ukrainischen Kampfflug-zeuge, die die Attacke geflogen hatten, abgeschossen wur-
den. Von ukrainischer Seite wurde dies bislang nicht bestätigt.


15.12.2023
Victor Orban, der ungarische Regierungschef hat die Zustimmung zu Ukraine-Hilfen von der Freigabe aller EU-Mittel für Ungarn abhängig gemacht. Zuvor hatte er beim EU-Gipfel in Brüssel in der Nacht auf Freitag eine Einigung auf neue Finanzhilfen für die Ukraine zunächst verhindert.


14.12.2023
26 Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben sich für den Beginn der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und mit Moldau ausgesprochen. Ungarns Präsident Victor Orban enthielt sich bei der entscheidenden Abstimmung und verzichte auf sein Vetorecht. Dies teilte EU-Ratspräsident Charles Michel im Onlinedienst X mit. Ungarns Regierungschef sprach später von einer "völlig sinnlosen, irrationalen und falschen Entscheidung".


06.12.2023
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj muss um
die Finanz -und Militärhilfen aus den USA bangen. Ursprünglich war eine Videoschalte des ukrainischen Staatschefs mit den US-Senatoren geplant gewesen, doch diese wurde nun überraschend abgesagt. Der demokratische Senator Schumer appellierte vor Journalisten an seine republika-nischen Kollegen, weitere US-Hilfen schnell zu genehmigen, doch eine Entscheidung in dieser Frage lässt auf sich warten. Zugleich versucht Deutschland in die Bresche zu springen. Bundesverteidigungsminister Pistorius versprach möglichst schnell und möglichst viel weitere Munition zu liefern, doch die Rüstungsindustrie kann in bestimmten Bereichen nicht so schnell liefern kann, wie Bedarf ist. CDU-Verteidigungspolitiker Henning Otte forderte gar eine Ausweitung deutscher Waffenhilfe, auch im Hinblick auf die Lieferung von Taurus Marschflugkörpern.


04.12.2023
Berichten zufolge ist die Ukraine in der Nacht zum Montag mit 23 russischen Kampfdrohnen und einer Rakete beschossen worden. Russland hat eingeräumt, dass der stellvertretende Kommandeur des 14. Armeekorps der Nordmeerflotte, Generalmajor Wladimir Sawadski, bei Kämpfen ums Leben gekommen ist. Einer Meldung der russischen Nachrichtenagentur RIA zufolge haben ukrainische Truppen offenbar ein Öllager im russische besetzten Luhansk mit Drohnen angegriffen. Infolge des Drohnenangriffs soll ein Feuer ausgebrochen sein, das aber schnell gelöscht werden konnte. Berichte über Opfer gibt es nicht. Die nun seit zwei Monaten anhaltenden heftigen Kämpfe um die Stadt Awdijiwka sollen nach Angaben des Bürgermeisters nachgelassen haben.

Einer aktuellen Studie zufolge hat der Krieg in der Ukraine in den ersten anderthalb Jahren mehr klimaschädliche Treibhausgase verursacht als ein Land wie Belgien in einem Jahr. Ein Forscherteam rund um den Niederländer Lennard de Klerk errechnete 150 Millionen Tonnen an CO2-Äquivalenten, welche kriegsbedingt entstanden.

Nach einem britischen Geheimdienstbericht sind seit Beginn des Ukraine-Kriegs auf russischer Seite wohl 70.000 Soldaten ums Leben gekommen. Wie das britische Verteidigungsministerium am Montag mitteilte, handelt es sich bei den russischen Verlusten um 50.000 reguläre Soldaten sowie 20.000 Mitglieder der Privatarmee Wagner. Die Zahl der russischen Verwundeten seit Kriegsbeginn am 24. Februar 2022 bis einschließlich Ende November 2023 wird auf 180.000 bis 240.000 Soldaten geschätzt. Hinzu kommen nach Einschätzung des britischen Geheimdienstes noch 40.000 verwundete Wagner-Kämpfer. Daraus errechnet sich ein geschätzter Mittelwert von insgesamt 320.000 russischen Opfern des Ukraine Krieges. Zu ukrainischen Verlusten machte die Behörde keine Angaben.

Im Sommer hatte die "New York Times" unter Berufung auf US-Regierungsbeamte von 120.000 getöteten und 170.000 bis 180.000 verwundeten russischen Soldaten berichtet. Auf ukrainischer Seite geht man von 70.000 getöteten und 100.000 bis 120.000 verletzten Soldaten aus.


03.12.2023
Bei einem russischen Artillerieangriff auf die südukrainische Stadt Cherson sollen am Sonntag mindestens zwei Mensch-en getötet worden sein. Sieben weitere Bewohner eines getroffenen schwer beschädigten Mehrfamilienhauses
wurden den Berichten zufolge schwer verletzt.


25.11.2023
In Kiew soll es insgesamt 6 Stunden Luftalarm gegeben haben. Bürgermeister Vitali Klitschko sprach von dem schwersten Drohnenangriff seit Kriegsbeginn. Infolge von abstürzenden Trümmerteilen soll es an mehreren Stellen der Hauptstadt gebrannt haben. In einem unbewohnten Areal brach den Berichten zufolge ein Feuer auf 100 Quadrat-metern Fläche aus. Ein dpa-Reporter sprach von heftigem, lang andauerndem Flugabwehrfeuer in der Nacht. 74 der insgesamt 75 Drohnen sollen abgeschossen worden sein. Neben Kiew gab es auch in den Gebieten Sumy, Dnipropetrowsk und Mykolajiw Luftalarm.


15.11.2023
Ukrainischen Streitkräften ist es offenbar nach russischen Angaben gelungen, auf die russisch kontrollierte Seite des Flusses Dnipro vorzustoßen. Die Ukraine hält das nördliche Ufer, Russland das südliche. Bislang verlief die Front im Verwaltungsbezirk Cherson mit der gleichnamigen Regionalhauptstadt entlang des Dnipro - eine natürliche Barriere. Derzeit versuchen die ukrainischen Truppen wohl aber die russischen Streitkräfte vom Südufer des Flusses zurückzudrängen. Ob dies gelingen wird, bleibt abzuwarten.

Der Gouverneur in der von Russland annektierten Region Cherson, Wladimir Saldo, scheint sich sicher zu sein, dass
die ukrainischen Truppen in dem 20 Kilometer langen Ufer-Bereich, welcher zwischen einer Eisenbahn-Brücke und dem Dorf Krynky liegt, in der Falle sitzen.

Bereits vergangene Woche hatte das russische Militär erklärt, man habe einen Versuch vereitelt, einen Brückenkopf auf dem Südufer zu errichten. Auch wurde von russischer Seite behauptet, die Ukrainer hätten bei ihrem Versuch einen Brückenkopf am südlichen Ufer des Dnipro zu errichten, schwere Verluste erlitten.


03.11.2023
Am späten Donnerstagabend sollen russische Drohnen zivile Infrastruktur in der zweitgrößten Stadt der Ukraine angegriffen haben. Während der Ukrainische Präsident Selensky die neuen US Sanktionen gegen den Energie- und Rohstoffsektor Russlands als sehr kraftvoll bezeichnet, hat Moskaus Botschafter in Washington verlautbaren lassen, dass der Schaden dieser Sanktionen für die westlichen Länder größer sei als für Russland selbst. Die neuen US-Sanktionen richten sich gegen 130 Unternehmen und Einzelpersonen.


27.10.2023
Beim EU-Gipfel in Brüssel haben sich die Staaten der Europäischen Union auf weitere Militärhilfen für die Ukraine geeinigt. So haben die Staats- und Regierungschefs der Ukaine weitere Waffen- und Munitionslieferungen zuge-sichert. Ein ursprünglich angedachtes 50-Milliarden-Hilfspaket scheiterte jedoch am Widerstand Ungarns und der Slowakei. Angedacht ist, der Ukraine möglichst rasch weitere Raketen und Munition sowie Flugabwehrsystemen zum Schutz der Bevölkerung und der kritischen Infrastruktur bereitzustellen. Auch sollen der Ukraine im zweiten Kriegswinter weitere Stromgeneratoren und mobile Heizstationen geliefert werden. Des weiteren möchte die EU stärkere Anstrengungen unternehmen, um Russland an der Beseitigung von Kriegsschäden in der Ukraine zu beteiligen. Bei dem EU Gipfel bemühte sich der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell länngerfristige Finanzierungszusagen für Militärhilfen zu erreichen. Konkret möchte er von 2024 bis Ende 2027 jährlich fünf Milliarden Euro für Militärhilfen mobilisieren und zwar zusätzlich zu den vorgeschlagenen 50 Milliarden Euro an Budgethilfen. Für all diese Ukraine Hilfen aber auch für den Bereich Migration sowie für die Bewältigung von Naturkata-strophen und den Ausbau grüner Technologien werden allerdings zusätzliche Gelder in Milliardenhöhe von den Mitgliedsstaaten benötigt. Das Europaparlament fordert
sogar 76 Milliarden Euro zusätzlich von den Mitgliedsländern. Nettozahler wie Deutschland, Schweden, Dänemark oder die Niederlande dringen darauf, bereits zugesagte Mittel umzuverteilen, während Slowenien, Bulgarien und Estland die EU-Kommission auffordern, den mehrjährigen Finanzrahmen aufzustocken. Slowenien und einige andere Länder verlangen mehr EU-Gelder, um mit den hohen Zahlen ankommender Migranten umzugegehen. Estland sieht die Notwendigkeit höherer Militärausgaben. Die bis Dezember anstehenden Verhandlungen werden wohl nicht einfach werden.


24.10.2023
Russland ist es offenbar gelungen, die ukrainische Gegen-offensive im Süden des Landes fürs Erste abzuwehren- zumindest scheint diese zum Erliegen gekommen zu sein. Das von der Ukraine gesteckte Ziel, vor Wintereinbruch einen Durchbruch in Richtung Asowsches Meer zu schaffen, erscheint inzwischen unerreichbar. Auch wächst allmählich sowohl in den USA als auch in manchen Ländern der EU der Widerstand gegen die wachsenden Ausgaben zugunsten der Ukraine. Trotz gewaltiger Verluste in den letzten anderthalb Jahren, scheinen den russischen Militärverbänden die Ressourcen für eine Fortsetzung des Krieges nicht auszu-gehen. Auch rekrutierte Russland zuletzt immer mehr Frauen, sowohl als Scharfschützen als auch zur Bediehung von Kampfdrohnen. Zuletzt gelang wohl ein weiterer Rüstungscoup mit Nordkorea, der womöglich Russland mit großen Mengen neuer Munition versorgt hat.

Dem Anschein nach verfügt Russland sogar über Reserven, um eigene Offensiven zu lancieren, wie zuletzt gegen die Stadt Awdijiwka im Donbass.

Das Putin-Regime scheint sich längst auf einen langen Abnutzungskrieg eingestellt zu haben. Anders als im letzten Jahr als sich die Russen fluchtartig aus Gebieten im Nord-
osten (Charkiw) und im Süden (Cherson) zurückziehen mussten, scheinen die Fronten heute verfestigt zu sein.

Wer auf beiden Seiten Großoffensiven wagt, riskiert oftmals hohe Verluste. Das zeigt auch die kürzliche Offensive gegen die ostukrainische Stadt Awdijiwka. Satelitenbilder deuten darauf hin, dass die russischen Verluste dort immens sein müssen. Russlands Armee hat bei seiner wagemutigen Offensive wohl Dutzende von Panzerfahrzeugen verloren, ohne nennenswerte Gebietsgewinne erzielt zu haben. Zahlreiche Felder im Umland von Awdijiwka sind mit Leichen übersät und dicht nebeneinander stehen Wracks von russischen Militärfahrzeugen. Manche Quellen beziffern Russlands Verluste sogar auf mehr als 100 Fahrzeuge. Russische Truppen waren bei ihrem Ansturm übers offene Feld auf die Stadt Awdijiwka vielfach auf Panzerminen gefahren oder waren ein leichtes Ziel der ukrainischen Artillerie. Zwar ist die Stadt Awdijiwka inzwischen von drei Seiten umzingelt, aber dennoch wird die Stadt noch erfolgreich von der Ukraine gehalten. Russland hat es aber geschafft, dass die Versorgungslage immer schwieriger wird. Zur Versorgung bleibt nur noch ein sechs Kilometer breiter und 22 km langer Korridor, der aber Tag und Nach unter Dauerbeschuss steht. Rund 1.600 Menschen lebten noch in der Stadt. Die noch verbliebene Bevölkerung ist aufgerufen, die Stadt schnellstmöglich zu verlassen.

Letztlich mussten die Ukrainer bei ihrer eigenen Offensive im Süden genau die gleiche bittere Lektion lernen wie es Russland immer wieder tat. Anfang September schlugen die Ukrainer zwar südlich von Orichiw eine Bresche in die erste Hauptverteidigungslinie der Russen, aber infolge der hohen Verluste kamen die ukrainischen Angriffe seither zum Erliegen. Auch die Operationen entlang der zweiten Achse , nämlich südlich von Welika Nowosilka, wurden abgebrochen.

Der Ukraine gelang es zumindest iihren bestehenden Brückenkopf gegenüber der Stadt Cherson auszubauen und sich auch 25 Kilometer flussaufwärts beim Dorf Krinki am linken Ufer festzusetzen. Es bleibt abzuwarten, was die ukrainischen Truppen hieraus machen.

Ein großer Erfolg der Ukraine war wohl die Zerstörung zahlreicher Militärhelikopter am vergangen Dienstag, den 17. Oktober mit Hilfe der von den USA gelieferten Raketen des Typs Atacms. Satelittenbilder deuten darauf hin, dass bei den Angriffen auf russische Stützpunkte nahe der von Russland besetzten Städte Berdjansk und Luhansk bis zu 21 russische Militärhelikopter zerstört wurden.

Auch ist es der Ukraine gelungen, Russlands Schwarzmeer-flotte auf Distanz zu halten. Wegen der ukrainischen Angriffe mit Marinedrohnen und Marschflugkörpern hat Russland inzwischen den Grossteil der Schwarzmeerflotte aus dem Hafen Sewastopol abgezogen. Das Hauptquartier der Schwarzmeerflotte ist seit einem Monat nur noch eine Ruine. Auch ukrainische Unterwasserdrohnen, die sich unbemerkt dem Ziel nähern und eine Explosion unterhalb der Wasserlinie auslösen können, machen es den Russen unheimlich schwer.

Bundeskanzler Olaf Scholz will in der EU bis Jahresende eine dauerhafte Finanzzusage für die Ukraine erreichen. Die Ukraine erwartet von der EU wie in diesem Jahr 18 Milliarden Euro Budgethilfe. Eine dauerhafte Finanzzusage ist in der EU allerdings noch strittig. Allein Deutschland hat der Ukraine seit Kriegsbeginn nach Angaben von Bundeskanzler Olaf Scholz zivile und militärische Hilfe im Wert von 24 Milliarden Euro geliefert. Der Ost-Ausschuss mit Sitz in Berlin erwartet trotz des Ukraine Krieges für 2023 ein Wachstum der ukrainischen Wirtschaft von rund drei Prozent.



21.10.2023
Deutschland hat erklärt, der Ukraine weitere 200 Millionen Euro für den Wiederaufbau zur Verfügung stellen zu wollen. Das Geld soll in Bildung, die Gesundheits- und Trinkwasser-versorgung sowie den städtischen Wiederaufbau fließen.

Bei russischen Luftangriffen auf den Süden der Ukraine soll
es binnen 24 Stunden mehrere Tote gegeben haben. Der ehemalige SPD-Vorsitzende Matthias Platzeck hat angesichts des russischen Angriffskrieges in der Ukraine mehr Diplomatie gefordert.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich telefonisch bei Bundeskanzler Olaf Scholz für das neue deutsche Hilfspaket zur Stärkung der ukrainischen Luftverteidigung bedankt.

Das neue Winterpaket für die Ukraine soll neben der zusätzlichen Einheit des Flugabwehrraketensystems "Patriot" neuen und neuen Iris-T-Systemen auch weitere Flugabwehr-panzer des Typs "Gepard" sowie neue, dafür nötige Munition enthalten.

Nach eigenen Angaben hat die Ukraine einen erneuten russischen Angriff auf die Stadt Awdijiwka abgewehrt und russischen Truppen dabei größere Verluste zugefügt, so zumindest die Einschätzung des ukrainischen Militärs. Bei den Kämpfen sollen binnen 24 Stunden 900 russische Soldaten getötet oder verletzt und 150 gepanzerte Fahrzeuge zerstört worden sein.


18.10.2023

Die Ukraine hat frustrierende Wochen hinter sich. Die eigene Offensive im Süden des Landes scheint seit rund einem Monat zu stocken. Seit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel hat sich die Aufmerksamkeit der westlichen Verbün-deten mit einem Schlag von der Ukraine auf den Nahen
Osten verlagert. Fast zeitgleich mit dem Angriff auf israeli-sches Territorium hat Russland auch noch überraschend eine Offensive im Donbass gestartet und damit demonstriert, dass es noch immer Reserven für neue Angriffe mobilisieren kann.

Am Dienstag nun konnte die Ukraine aber einen großen militärischen Erfolg für sich verbuchen.

Erstmals hat die Ukraine einen Angriff auf die von Russland besetzten Gebiete nahe der Städte Berdjansk und Luhansk mit heimlich aus den USA gelieferten Raketen des Typs Atacms verübt. Bei einem nächtlichen Angriff auf zwei russische Militärflugplätze nahe der Städte Berdjansk und Luhansk sollen insgesamt neun Helikopter, eine Flugabwehreinrichtung und Munitionsdepots zerstört worden sein. Es heißt aus Militärkreisen, dass bei dem Angriff sowohl Atacms und GLSDB-Gleitbomben eingesetzt wurden. GLSDB haben eine Reichweite von 150 Kilometern. Die aus den USA gelieferten Atacms können mit Streumunition ausgestattet werden und fliegen je nach Typ sogar 165 oder bis zu 300 Kilometer weit. Jede dieser Raketen verstreut dann 950 Bomblets in der Zielgegend. Der Angriff auf die Militärflug-plätze ist für Russland wohl ein schwerer Rückschlag, weil Moskau bei der Abwehr bislang stark auf Kampfhelikopter setzte und nun gezwungen ist, diese nun weiter weg von der Front zu stationieren.



15.10.2023

Rund um die Stadt Awdijiwka in der Ostukraine soll es ukrainischen Angaben zufolge schwere Kämpfe geben. Russische Soldaten versuchen offenbar, die Industriestadt zu umzingeln. Noch immer sollen in der strategisch und symbolisch wichtigen Stadt Awdijiwka rund 1600 Einwohner wohnen. Die Stadt liegt nur 13 Kilometer entfernt von der Hauptstadt Donezk in der gleichnamigen von Russland kontrollierten ukrainischen Region. Am vergangenen Freitag den 13. Oktober waren der ukrainische Staatspräsident Selenskyj und der niederländische Regierungschef Rutte zusammengekommen. Dieser sicherte der Ukraine weitere militärische Ausrüstung zu mit dem Ziel, das Luftabwehr-system der Ukraine verbessern und die Sicherheit des Seekorridors für den Getreideexport aus dem von Russland überfallenen Land zu erhöhen.

Eine Mehrheit der Deutschen unterstützt die Entscheidung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), voerst keine Marschflugkörper vom Typ Taurus in die Ukraine zu liefern. Gemäß eiiner Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur stehen 55 Prozent hinter dem Nein des Kanzlers. Lediglich 26 Prozent halten die Entscheidung für falsch. Derselben Umfrage zufolge geht die militärische Unterstützung für die Ukraine 39 Prozent der von YouGov Befragten zu weit. 29 Prozent sind der Meinung, es würden genau im richtigen Umfang Waffen geliefert. 18 Prozent sind allerdings der Auffassung, die Bundesregierung sollte noch mehr Waffen liefern.


14.10.2023 Russland scheint besorgt zu sein über die sich häufenden Angriffe auf die Schwarzmeerflotte und hat wohl aus diesem Grund marschflugkörperfähige Schiffe und U-Boote – von Sewastopol in weiter östlich gelegene Operations- und Stützpunktgebiete wie Noworossijsk verlagert. Immer wieder muss sich die russische Marine gegen unbemannte Schiffe und Drohnen sowie Raketenangriffe verteidigen.

Einem ukrainisches Spezialkommando ist es offenbar zum zweiten Mal gelungen bis zur Krim vorzustoßen und dort die ukrainische Flagge zu hissen.

Militärexperten gehen davon aus, dass es bei den Landeak-tionen aber um weit mehr als nur um das Anfertigen von Propaganda-Bildern geht. Denn bereits im September war eine ähnliche Landung von ukrainischen Spezialeinheiten dokumentiert worden. Es wird gemutmaßt, dass diese eine wesentliche Rolle bei der Zerstörung einer S-400-Flugab-wehrbatterie in Feodosiya an der Küste spielte.

Solche Spezialeinheiten haben oft die Aufgabe, wichtige militärische Ziele auszukundschaften, d.h. zu lokalisieren
und für spätere Angriffe aus der Luft zu markieren. Die wiederholten Landeaktionen auf der Krim zeigen, dass Russland immer weniger in der Lage ist, die Westküste der Halbinsel zu sichern. Bereits im August/September war es der Ukraine gelungen, die russischen Radare und Überwachungs-systeme für die Gasförderplattformen im westlichen Schwarzmeerbecken zu neutralisieren.

US-Präsident Biden und Bundespräsident Steinmeier haben sich gegenseitig versichert, anhaltende Hilfe für die Ukraine leisten zu wollen.




05.10.2023

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird nach eigenen Angaben am Gipfeltreffen der neuen Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPG) in Spanien teilnehmen. Es heißt, die Ukraine habe substanzielle Vorschläge für die neue Sicherheitsarchitektur in Europa. Kiew möchte sich wohl auf den Schutz des Schwarzmeerraums sowie auf die Sicherheit bei der Lebensmittelversorgung und der Schifffahrt fokus-sieren, wie es heißt. In der spanischen Stadt Granada werden die Staats- und Regierungschefs aus rund 50 Ländern zum dritten Gipfeltreffen der neuen Europäischen Politischen Gemeinschaft erwartet.

Nach einer Drohnenattacke sind in der westrussischen Region Kursk mehr als 60 Ortschaften ohne Strom. Offiziellen Angaben zufolge waren Infrastrukturobjekte in den Land-kreisen Sudscha, Korenowo und Gluschkowo mit Drohnen attackiert worden. Nach Angaben des Nachrichtenkanals "Shot" auf Telegram sind bei den Angriffen wohl zwei Umspannwerke getroffen worden, wodurch in insgesamt 67 Ortschaften der Strom ausfiel.

Nach Angaben des Gouverneurs der angegriffenen Region wurde zudem die Stadt Rylsk, welche sich nahe der Grenze befindet mit Streumunition beschossen . Häuser, Garagen und Fahrzeuge sollen durch die Streumunition beschädigt worden sein. Eine Frau erlitt dabei mittelschwere Verletzungen und musste ins Kreiskrankenhaus eingeliefert werden.



04.10.2023
In der Nähe der besetzten Stadt Tokmak in der Südukraine soll die russische Flugabwehr nach britischer Einschätzung versehentlich einen eigenen Kampfjet abgeschossen haben. Tokmak im Gebiet Saporischschja ist der Sitz zahlreicher russischer Kommandostellen, welche typischerweise durch spezielle Luftverteidigungssysteme für kurze und mittlere Distanzen geschützt werden. Von dort werden wohl die am härtesten umkämpften Abschnitte der Front befehligt. Nach einem Besuch in der nordostukrainischen Stadt Charkiw kündigte der ukrainische Präsident Selensky eine Stärkung der Region vor russischen Angriffen an. Charkiw soll nach Willen des Präsidenten eine gut befestigte Basis für Verteidigung der Ostukraine werden.

Den Berichten zufolge möchte Russlands Staatspräsident Putin offenbar die Einladung des kirgisischen Präsidenten Sadir Dschaparow annehmen und ab dem 12. Oktober der Ex-Sowjetrepublik Kirgisistan einen Besuch abstatten. Am Freitag kommender Woche wird Putin wohl auch in Bischkek an einem Gipfel-treffen der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) sowie an einer Gala anlässlich des 20. Jahrestags der Eröffnung eines russischen Militärstützpunktes in Kirgisistan teilnehmen.

In der russischen Grenzregion Belgorod soll ein russisches S-400 Flugabwehrsystem mit unzähligen Drohnen angegriffen und schließlich auch zerstört worden sein. Russland hatte zuvor den Abschuss von 31 ukrainischen Drohnen in den Grenzregionen Belgorod, Brjansk und Kursk gemeldet. Nach Angaben des Gouverneurs der Provinz Brjansk, Alexander Bogomas, soll Kiew bei den Angriffen auch Streumunition eingesetzt haben, wodurch auch Wohn- und andere Gebäude beschädigt wurden.


02.10.2023
Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell, der am vergangenen Samstag zu Besuch in Odessa war, hat der Ukraine erneut eine "dauerhafte und strukturelle" Hilfe gegen die existenzielle Bedrohung zugesichert. Dieser hat vorgeschlagen, im Zeit-raum von von 2024 bis 2027 jährlich fünf Milliarden Euro zusätzlich für die Ukraine aufzubringen. Nach Angaben von Borrell hat die EU Militärhilfe die Summe von 25 Milliarden Euro mittlerweile erreicht. Wenn man die humanitäre, wirt-
schaftliche und finanzielle Hilfe dazu rechnet wird Europa die Ukraine mit 85 Milliarden Euro unterstützen.

Von insgesamt einer Million Artilleriegeschossen, die in der EU beschafft werden sollen, konnten offenbar bereits 300.000 Geschosse an die Ukraine geliefert werden.

Der Generalstab in Kiew berichtete von heftigen Feuergefechten entlang der fast 1.000 Kilometer langen Front im Osten und Süden des Landes, ohne dass sich die Lage wesentlich verändert hat. Die ukrainische Armee setze den Berichten zufolge ihre eigenen Angriffe bei Bachmut und bei Robotyne im Süden fort. Über der von Russland annek-
tierten Halbinsel Krim sollennach Moskauer Militärangaben zwei ukrainische Raketen abgefangen worden sein.

Der Ukraine ist es inoffiziellen Angaben zufolge wohl gelungen, den russischen Flughafen Sotschi am Schwarzen Meer mit Kampfdrohnen anzugreifen. Ziel des Angriffes
war offenbar ein Abstellplatz für Hubschrauber gewesen, wie Kiewer Medien am Sonntag unter Berufung auf Geheim-dienstquellen meldeten. Der Badeort Sotschi, den Russ-
lands Präsident Wladimir Putin oft auch für seine Amts-geschäfte nutzt, liegt etwa 800 Kilometer von ukrainisch kontrolliertem Gebiet entfernt.



26.09.2023
Russland gelingt es offenbar immer häufiger die Sanktionen für Erdölexporte zu umgehen, indem man auf westliche Dienstleistungen wie Transport oder Versicherung ganz verzichtet. Einem Medienbericht zufolge wickelt Russland
inzwischen drei Viertel seiner Öltransporte ab ohne westliche Versicherungen in Anspruch zu nehmen. Bei Einführung der Sanktion im Dezember 2022 war Russland noch auf die westlichen Dienstleistungen stark angewiesen, eben um sein Öl weltweit vermarkten zu können, doch mittlerweile wird Moskau offenbar immer geschickter darin, die Preisober-grenze zu umgehen. Damit steigt der Anteil der Geschäfte, die nicht der Preisobergrenze von 60 Dollar pro Barrel unterliegen. Wegen des hohen Ölpreises schätzt die KSE, dass die Öleinnahmen Russlands im Jahr 2023 wahrscheinlich um mindestens 15 Milliarden Dollar höher ausfallen werden als sonst. Gestern Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 93,39 US-Dollar.

Im Dezember des vergangenen Jahres erst hatten die G7-Staaten Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Kanada, Großbritannien und die USA wegen des russischen Angriffs
auf die Ukraine einen Preisdeckel für russisches Rohöl, das
auf dem Seeweg befördert wird, eingeführt. Gemäß dieser Bestimmung können Käufer von russischem Erdöl nur dann westliche Dienstleistungen (Transport oder Versicherungen)
in Anspruch nehmen, wenn sie nachweislich maximal 60 Dollar pro Barrel zahlen.


25.09.2023
Nach Angaben Kiews ist in der ostukrainischen Stadt Sorokyne ein russisches Munitionslager detoniert. Die Ukraine hat offenbar erste Panzer vom Typ "Abrams" aus den USA erhalten. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj betonte allerdings, dass die Ukraine noch mehr Flugabwehr-systeme sowie Langstreckenwaffen benötige. Auch hofft die Ukraine auf eine baldige Lieferung von Kampfflugzeugen vom Typ F-16 und Marschflugkörper von Typ Taurus aus Deutsch-land. In Berlin wollte man bislang aber noch keine Zusage diesbezüglich geben.

Bei einem russischen Raketenangriff auf die südukrainische Stadt Beryslaw sollen drei Menschen ums Leben gekommen sein. Bei erneuten Luftangriffen auf die Hafenstadt Odessa
soll die Hafeninfrastruktur weiter beschädigt worden ein. Die ukrainische Armee sprach von 19 iranischen "Schahed" - Drohnen, zwölf "Kalibr"-Raketen sowie zwei Überschall-raketen vom Typ "Onyx", die Russland gegen den Großraum Odessa einsetzte. Der ukrainischen Luftabwehr soll es gelungen sein, alle Drohnen und elf "Kalibr"abzuschießen. Den Berichten zufolge haben die von Russland abgefeuerten "Onyx" - Raketen Getreidespeicher in der Schwarzmeerstadt zerstört. In Vororten von Odessa wurden infolge herabfall-ender Trümmerteile Lagerhäuser und ein Privathaus beschädigt.

Russland behauptet, Angriffe auf die Halbinsel Krim abgewehrt zu haben. So soll die russische Luftverteidigung eine Rakete in der Nähe des Flugplatzes Belbek abgeschossen haben.

Im zähen Ringen um einen NATO-Beitritt Schwedens hat Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban einer schnellen Ratifizierung durch sein Land eine Absage erteilt. Die Türkei hatte zuletzt zwar sein Veto gegen einen NATO Beitritt Schwedens augehoben, jedoch zugleich betont, dass die Ratifizierung durch sein Land nicht vor Oktober erfolgen werde.

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden in der russischen Region Belgorod an der Grenze zur Ukraine mehr als sieben ukrainische Drohnen durch die russische Luftabwehr zerstört.



22.09.2023

Die USA werden der Ukraine voraussichtlich nun doch ATACMS-Raketen mit höherer Reichweite liefern. Laut der "Washington Post" handelt es sich um eine ATACMS-Variante, die sogar mit Streumunition bestückt werden kann.

Eine ukrainische Rakete hat allem Anschein nach das Hauptquartier der Schwarzmeerflotte auf der Krim getroffen.
Die russische Luftverteidigung auf der Krim scheint nach der mutmaßlichen Zerstörung eines modernes Flugabwehr-system vom Typ "S-400 Triumf am 14. September geschwächt zu sein.

Medienberichten zufolge habe ukrainische Truppen in einer koordinierten Aktion mehrere Dörfer in der Region Donezk beschossen und die Stadt Bachmut bombardiert. Nördlich der Stadt Bachmut scheinen die ukrainischen Truppen Kampf-bataillone zusammen zu ziehen. Auch im Süden des Landes am Frontabschnitt bei Robotyne im Gebiet Saporischschja scheint die ukrainische Armee Fortschritte bei Ihrer Offensive zu machen. Dort wurden ukrainische Panzerfahrzeuge jenseits der letzten russischen Abwehrlinie gesichtet. Die Ukraine hofft, in dieser Richtung zum Asowschen Meer vordringen zu können und auf diese Weise die Landver-bindung der Russen zur Halbinsel Krim abzuschneiden.

Bei russischen Raketenangriffen in der Nacht auf die Stadt Kurachowe im ostukrainischen Gebiet Donezk sollen nach offiziellen Angaben 16 Menschen verletzt worden sein.


21.09.2023
Erneut hat es Raketenangriffe auf die zivile Infrastruktur der Ukraine gegeben. Betroffen war besonders das Gebiet Cherson in der Südukraine. Zwar gelang es der ukrainischen Flugabwehr 36 von 43 abgefeuerten russischen Raketen abzufangen, sieben Raketen schlugen jedoch ein.

Ebenso war die Hauptstadt Kiew Ziel von Luftangriffen. Offenbar wurden Marschflugkörper verschiedener Typen von "rund zehn strategischen Tu-95MS-Flugzeugen" abgefeuert. Verletzte und teils auch Zerstörungen wurden auch aus Nikopol in der Region Dnipropetrowsk und aus Charkiw im Nordosten der Ukraine gemeldet. In der Region Lwiw im Westen der Ukraine wurden Industrieanlagen in der Stadt Drohobytsch getroffen.

Dem ukrainischen Sicherheitsdienst SBU und der Marine ist es offenbar gelungen, den Luftwaffenstützpunkt südlich von Saky auf der von Russland annektierten Krim anzugreifen. Auf dem Luftwaffenstützpunkt sollen sich ca. 12 Kampfflug-zeuge und tragbare Luftverteidigungssysteme befunden ha-ben. Russland selbst machte keine Angaben zu möglichen
Schäden. Die Ukraine allerdings sprach von einem sehr erfolg-reichen Angriff und größeren Schäden auf russischer Seite.

Geheimdienstangaben zufolge soll es der ukrainischen Armee gelungen sein, eine Kommandostelle der russischen Streitkräfte in der besetzten Stadt Melitopol zu zerstören.

In Russland sind die Preise für Treibstoffe stark angestiegen. Gerade in dem für die Landwirtschaft so wichtigen Süden Russlands scheint Benzin und Diesel knapp geworden zu sein. Zur Stabilisierung des heimischen Treibstoffmarktes hat die russische Regierung am Donnerstag die Ausfuhr von Benzin und Diesel mit sofortiger Wirkung massiv eingeschränkt.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist zu Gesprächen über weitere Waffenlieferungen aus den USA in Washington eingetroffen.

Im Konflikt um Importverbote für ukrainisches Getreide haben sich die Slowakei und die Ukraine nach slowakischen Angaben auf ein neues Handelssystem für Getreide geeinigt. Bis Ende des Jahres soll aber noch das Einfuhrverbot gelten, da das neue System erst im kommenden Jahr voll funktions-fähig sein wird.


Polnischer Waffenlieferungen an die Ukraine
vorerst ausgesetzt

Polen möchte der Ukraine vorerst keine Waffen mehr liefern, wie Ministerpräsident Morawiecki mitteilte. Künftig möchte Polen der Ukraine nur noch die Waffen liefern, deren Lieferung zu einem früheren Zeitpunkt beschlossen worden war. Bestehende Verträge zwischen beiden Staaten zur Lieferung von Waffen sollen also noch eingehalten werden.

Zwar hat der Streit um Getreideeinfuhren die engen Beziehungen zwischen Warschau und Kiew stark belastet, doch gemäß der Aussage von Ministerpräsident Mateusz Morawiecki gegenüber dem Fernsehsender Polsat News, steht die Entscheidung nicht im Zusammenhang mit dem Streit über die Frage, ob ukrainisches Getreide in Polen verkauft werden soll. Vielmehr möchte Polen sich nun selbst mit den modernsten Waffen ausstatten und somit aufrüsten.

Der außenpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Ulrich Lecht, warf der polnischen Regierung ein Wahlkampf-manöver vor, um bei den Wählern im laufenden Wahlkampf zu punkten. Die Aussetzung der militärischen Unterstützung für die Ukraine zum jetzigen Zeitpunkt nannte er eine Schan-de. Lecht ist überzeugt, dass Polen mit der Ankündigung offensichtlich Druck auf die Ukraine beziehungsweise die EU ausüben möchte, eine Lösung für die ukrainischen Getreide-importe zu finden. Möglicherweise möchte die PiS-Regierung mit diesem wahltaktischen Manöver auch von der derzeitigen Visa-Affäre ablenken, wie es heißt. Die Spekulationen sind vielfältig, da die Ankündi-gung der Regierung in Warschau ebenso überraschend daher kommt wie unverständlich erscheint und eine diametrale Wende in der bisherigen Außenpolitik gegenüber der Ukraine darstellt. Bislang konnte sich die Ukraine immer der mliitärischen Unterstützung durch Polen gewiss sein und erhielt große Mengen an Kriegsgerät und Waffen.


Diskussion um die aus der Ukraine Geflüchteten im wehrpflichtigen Alter in Deutschland
Nach Angaben des deutschen Innenministeriums sind nach dem 24. Februar 2022 insgesamt 214.263 männliche ukrainische Staatsangehörige nach Deutschland eingereist, welche zum 31. Juli dieses Jahres zwischen 18 und 60 Jahre alt und damit im wehrfähigen Alter waren. Davon sollen sich noch 184.272 in Deutschland aufhalten. Derzeit ist unbe-kannt, wie viele mutmaßliche Kriegsdienstverweigerer unter ihnen sein könnten, die der Mobilmachung mit Bestechung, Urkundenfälschung, illegalem Grenzübertritt oder anderen Verstößen entgangen sind. Rechtsprofessoren wie der Professor für Internationales Strafrecht an der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität in Würzburg sind der Meinung, dass in Fällen von Urkundenfälschung, der Verwendung falscher Bescheinigungen und Bestechung ein Auslieferungs-ersuchen gestellt werden kann und dass auch der Schutzstatus ukrainischer Flüchtlinge in Deutschland ein solches Ersuchen nicht verhinderen könne. Dennoch soll für die Betroffenen grundsätzlich wohl die Möglichkeit bestehen einen Asylantrag zu stellen - auch in einem bereits laufenden Auslieferungsverfahren.


20.09.2023
Zerstörungen auf beiden Seiten
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland in einer UN-Sicherheitsratssitzung einen "verbrecherischen und unbegründeten" Angriff auf die Ukraine vorgeworfen.

In der ukrainischen Stadt Kupjansk sind nach dem Einschlag eines russischen Marschflugkörpers vom neuartigen Typ "Grom-E1" vom Vortag weitere Todesopfer zu beklagen. Beim Grom-E1 Marschflugkörper handelt es sich um eine satellitengelenkte Waffe, die rund 300 Kilogramm Sprengstoff mit sich tragen und bis zu 120 Kilometer weit fliegen kann.

Einer Sabotagegruppe ist es offenbar gelungen, zwei Flugzeuge und einen Hubschrauber auf einem Militärflugplatz bei Moskau zu beschädigen. Bei dem Hubschrauber handelt es sich offenbar um eine Mi-28; bei den beschädigten Flugzeugen handelt es sich um eine An-148 und ein Aufklärungsflugzeug vom Typ Il-20. Auch hat die Ukraine nach eigenen Angaben russische Militärstützpunkte auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim mit Raketen angegriffen. Es handelt sich dabei um Ziele im Gebiet der Militärflughäfen Belbek und Katscha.hat bei seinem USA-Besuch hat der ukrainische Präsident Selenskyj erneut reichweitenstarke Marschflugkörper gefordert. Die Waffensysteme sollten allein zur Verteidigung eingesetzt werden.

Wegen eines Drohnenangriffs kam es zum Brand in einem Treibstofflager in der südrussischen Küstenstadt Sotschi.
Ein Dieselreservoir nahe dem Flughafen im Stadtteil Adler brannte völlig aus. Im westrussischen Gebiet Woronesch ist ein Kampfjet vom Typ Su-34 offiziellen Angaben zufolge bei einem Trainingsflug abgestürzt. Die Piloten sind aber offenbar wohl auf.



18.09.2023
Proteste gegen die Aufhebung der EU Handels-beschränkungen für ukrainisches Getreide
Die Ukraine hat angekündigt, Polen, Ungarn und die Slowakei wegen des Einfuhrverbots für ukrainische Agrarprodukte verklagen zu wollen. Auch hält sich die Ukraine weitere Vergeltungsmaßnahmen wie ein Einfuhrstopp von Obst und Gemüse aus Polen offen. Bundesagrarminister Cem Özdemir
hält die eigenständig aufrechterhaltenen Importbeschränkun-gen der drei osteuropäischen EU-Länder wohl nicht mit EU-Recht vereinbar.

Auch in Bulgarien ist der Unmut groß, auch wenn man
sich dort zumindest offiziell nicht der Aufhebung der EU Handelsbeschränkungen widersetzt. Dennoch protestierten Landwirte mit Blockaden gegen die Aufhebung des Import-stopps für Getreide aus der Ukraine. Dort versperrten Demonstranten vorrübergehend Fernstraßen und Zufahrtsstraßen zu Grenzpunkten nach Rumänien und Griechenland. Von der eigenen Regierung fordern die Demonstranten, dass sie weiter die Einfuhr von Weizen, Sonnenblumenkernen, Mais und Raps aus der Ukraine untersagen. Ministerpräsident Nikolaj Denkow zeigt sich bislang aber wenig verständnisvoll, was die Proteste angeht.

In der Slowakei stehen am 30. September vorgezogene Wahlen an. Sollten die prorussischen Konservativen deutliche Zugewinne bekommen und eine Regierungsbeteiligung erlangen, so ist mit einem Ende der slowakischen militärischen Unterstützung der Ukraine zu rechnen.

> Slowakei vor den Wahlen. Ende der Unterstützung für die Ukraine ?

Eigenen Angaben zufolge hat die Ukraine im Zuge ihrer Gegenoffensive eine russische Verteidigungslinie nahe der kriegszerstörten Stadt Bachmut durchbrochen. Es wird behauptet, die strategisch wichtige Ortschaft Klischtschijiwka nahe Bachmut in der Ostukraine zurückerobert zu haben. Russland selbst bestreitet dies.

Berichten zufolge hat die ukrainische Armee das Verwaltungs-gebäude der russischen Besatzer in Donezk mit Raketen beschossen. Tote und Verletzte wurden nicht gemeldet, aber es soll Schäden an ziviler Infrastruktur im Stadtzentrum gegeben haben. Rund zwei Wochen nach der Entlassung des bisherigen Verteidigungsministers Olexij Resnikow sind in der Ukraine auch sechs seiner Stellvertreter ihres Amtes entho-
ben worden- darunter auch die bekannte Vizeministerin Hanna Maljar. Olexander Pawljuk, der erste Stellvertreter des Verteidigungsministers, bleibt offenbar aber weiter im Amt.

Bei nächtlichen Drohnenangriffen in der Region südlich von Cherson sollen nach ukrainischen Angaben zwei Menschen getötet worden sein. Ziel von russischen Angriffen war wohl auch der Distrikt um den Donau-Hafen Ismajil.


16.09.2023
Aufhebung der EU Handelsbeschränkungen
für ukrainisches Getreide

Die EU hat die Handelsbeschränkungen für Getreide aus der Ukraine aufgehoben. Diese Einschränkungen hatten es den östlichen EU-Mitgliedern Ungarn, Polen, Slowakei, Rumänien und Bulgarien erlaubt, den freien Handel mit Produkten wie Weizen, Mais, Raps und Sonnenblumen aus der Ukraine auf ihren Märkten zu beschränken.

Widerstand gegen die Aufhebung der Beschränkungen
kommt nun aus Polen, Ungarn und der Slowakei. Der
Ukrainische Präsident Selensky warf den sich widersetzen-
den Nachbarländern mangelnde Solidarität angesichts der russischen Seeblockade vor und drohte all denjenigen Ländern mit Gegenmaßnahmen, welche sich gegen die Ausführ ukrainischen Korns sperren.

Kommende Woche wird voraussichtlich der ukrainische Staatschef mit US-Präsident Biden zusammenkommen. Zuvor wird Selenskyj wohl am New Yorker East River vor
der Generalversammlung der Vereinten Nationen sprechen.


Rückeroberung des Dorfes
Andrijiwka im Gebiet Donezk

Unterdessen bestätigte die Ukraine die Rückeroberung der nahe Bachmut im Gebiet Donezk gelegenen Ortschaft Andrijiwka. Auch in den anliegenden Ortschaften Klischtschijiwka und Kurdjumowka kämpfen ukrainische Truppen um deren Befreiung.

Zur ukrainischen Forderung nach Marschflugkörpern vom
Typ Taurus äußerte sich Bundesaußenministerin Annalena Baerbock weiterhin zurückhaltend. So möchte man nur im engen Schulterschluss mit den USA eine Entscheidung zur Lieferung der Marschflugkörper treffen.



15.09.2023
Erneute Debatte um Lieferung von
Marschflugkörpern vom Typ Taurus

In Berlin haben die Klitschko Brüder erneut um die Lieferung von Marschflugkörpern vom Typ Taurus geworben.

Sowohl Bundesaußenministerin Annalena Baerbock als auch ihr US-Amtskollege Antony Blinken haben der Ukraine
weitere Unterstützung im Verteidigungskrieg gegen Russland zugesichert. Deutschland ist der zweitgrößte Unterstützer
der Ukraine der Welt nach den USA.


Treffen zwischen Putin und dem nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un
Nach dem Treffen des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un mit Putin befürchtet der Westen, dass Russland in Nordkorea im großem Umfang Munition für seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine einkaufen möchte. Kremlsprecher Dmitri Peskow dementierte allerdings dies
und versicherte, dass keine militärtechnischen Abkommen geschlossen worden seien.


Ukrainisch Drohnenangriffe auf die "MINSK" und
das U-Boot "Rostow-na-Donu"

Bei ukrainischen Drohnenangriffen im Krim-Hafen von Sewastopol sollen das Landungsschiff "Minsk" und das U-Boot "Rostow-na-Donu", welche beide im Trockendock lagen, schwer beschädigt worden sein und womöglich durch die Angriffe auf lange Sicht außer Gefecht gesetzt worden sein. Das russische Verteidigungsministerium selbst versucht die Schäden an den Schiffen herunterzuspielen, doch im Westen ist man sich sicher, dass es sehr aufwendig und teuer sein wird, das schwer getroffene U-Boot wieder in Dienst zu nehmen. Die Rostow ist eines von vier russischen U-Booten im Schwarzen Meer, welches die Fähigkeit hatte, Marschflugkörper abzufeuern. Insofern dürften die Schäden an dem U-Boot für Russland ein schwerer Rückschlag sein.


14.09.2023
Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un ist zu Besuch in Russland. Am Mittwoch traf er den russischen Präsidenten am Weltraumbahnhof Wostotschny in der Amur-Region.
Die USA gehen davon aus, dass Putin große Mengen Artilleriemunition aus Nordkorea beziehen möchte. Im Gegenzug könnte Nordkorea auf russische Technologie etwa für den Bau von Satelliten oder Atom-U-Booten sowie auf Lebensmittelhilfen hoffen.


Ukrainischer Drohnenangriff - Mögliche Beschädigung oder Zerstörung eines Flugabwehrsystem
vom Typ S-400

Bei einem Drohnenangriff auf der von Russland annektierten Krim soll es nahe der Großstadt Jewpatorija schwere Explosionen gegeben haben. Bei dem Angriff soll ein modernes russisches Flugabwehrsystem vom Typ S-400 zerstört worden sein. Auf Bildern und Videos war aus großer Entfernung eine hohe Feuersäule am dunklen Himmel zu erkennen. Russland bestätigte nicht die Zerstörung des Flugabwehrsystems, sondern sprach lediglich vom Abschuss von insgesamt 11 Drohnen.


09.09.2023
Medienberichten zufolge sind die ersten zehn Leopard 1-Kampfpanzer, die Dänemark in Zusammenarbeit mit Deutschland und den Niederlanden der Ukraine zur Verfügung stellen möchte, dort eingetroffen.

Die russische Luftverteidigung hat wohl mindestens drei Drohnen über oder im Anflug auf die Stadt Brjansk abgewehrt. Der Bahnhof der Stadt war russischen Medienberichten zufolge am Donnerstag schon einmal mit Drohnen angegriffen worden.


07.09.2023
Bei erneuten Drohnenangriffen in der Ukraine sollen erneut Hafenanlagen und ein Getreidesilo in der südukrainischen Region Odessa getroffen worden sein. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe sollen 25 der insgesamt 33 russischen Kampfdrohnen abgeschossen worden sein. Ein Teil der Drohnen hatte die Schwarzmeerregion Odessa anvisiert, andere waren wohl auf die nordukrainische Region Sumy gerichtet gewesen.

Wegen der Lieferung von Uranmunition an die Ukraine ist Russland zutiefst verärgert. In den USA, so heißt es dort, sei man sich der fürchterlichen gesundheitlichen Schäden einer solchen Munition bewusst, aber man sei "zutiefst gleichgültig" gegenüber der Gegenwart und der Zukunft der Ukraine und ihrer europäischen Nachbarn.

Am frühen Donnerstagmorgen soll die russische Flugabwehr Behördenangaben zufolge in Rostow am Don unweit der Grenze zur Ukraine und in Moskau Drohnen abgeschossen haben, die in den russischen Luftraum eingedrungen waren.
In Rostow am Don wurden Fassaden und Fenster von Häusern sowie mehrere Autos durch herabfallende Trümmer beschädigt. Ein Mensch soll geringfügig verletzt worden sein. In der westrussische Region Brjansk an der Grenze zur Ukraine sollen drei ukrainische Drohnen abgewehrt worden sein. Schäden soll es trotzdem gegeben haben. Durch herabstürzende Trümmer wurden den Berichten zufolge teilweise die Verglasung des Bahnhofs-gebäudes, der Bahnhofsvorplatz und einige Autos beschädigt.

06.09.2023

In einem belebten Viertel in der ostukrainischen Stadt Kostjantyniwka sind bei einem Raketeneinschlag mindestens 17 Menschen getötet worden. Mehr als 30 weitere Menschen wurden laut Behördenangaben bei dem Vorfall verletzt.

Zur Zeit ist US-Außenminister Antony Blinken zu einem Solidaritätsbesuch in der Ukraine. Dieser kündigte weitere Militärhilfen in Höhe von mehr als einer Milliarde Dollar an (930 Millionen Euro). Die USA wollen der Ukraine zudem Streumunition und auch Uranmunition zur Verfügung stellen. Beides ist sehr umstritten. Die Uranmunition ist für die US-Abrams-Panzer vorgesehen. Abgereichertes Uran hat wegen seiner höheren Dichte als Stahl oder Blei eine höhere Durchschlagskraft. Kritiker sagen allerdings, dass solche Munition sehr giftig ist, sowohl für die eigenen Soldaten als auch für Menschen, die in einem Kriegsgebiet wohnen, wo Uranmunition zum Einsatz kommt. Abgereichertes Uran ist etwa 60 Prozent weniger radioaktiv als Uran im Naturzustand.

Seit Kriegsbeginn haben die USA Militärhilfe in Höhe von mehr als 43 Milliarden Dollar geliefert oder zugesagt.

weitere Informationen (August 2023) >>


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Anmerkung :
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Brennpunkte des Weltgeschehens
Anders als andere Kriege auf der Welt, hat der Ukraine Krieg in den Medien seit Monaten größte Aufmerksamkeit. Berichte über andere Kriegsschauplätze sucht man in den Massenmedien dagegen zumeist vergebens, was hin- und wieder auch den Vorwurf von Einseitigkeit aufkommen lässt, denn unisono wird tagtäglich fast ausschließlich nur von dem Ukraine Krieg berichtet - im Fernsehen, im Internet, in Zeitungen und sonstigen Printmedien ebenso wie im Radio. Begründet wird die umfang-reiche Berichterstattung mit der geographischen Nähe der Ukraine vor den Toren der Europäischen Union und mit einem gemeinsamen kulturellen Erbe.

Auch ist die Ukraine seit Juni 2022 zusammen mit Moldau offizieller Beitrittskandidat der EU. Ende September beantragte die Ukraine gar den beschleunigten Nato-Beitritt.

Das ist wohl der Grund, warum der Ukraine Krieg so in den Vordergrund rückt, während andere militärische Konfliktherde in der täglichen Berichterstattung kaum Erwähnung finden.

Die Gründe für das weitgehende Schweigen zu anderen Kriegsschauplätzen sind wohl vielfältig. Hier spielen wohl auch geostrategische, militärische, ökonomische, finanzielle und politische Aspekte mit eine Rolle. Nichtsdestotrotz wäre es wohl auch dort sinnvoll, einmal genauer hinzuschauen, deren Verlauf zu verfolgen und die Kriegshintergründe zu analysieren.

Daher zumindest hier mal ein kurzer Hinweis auf den seit Jahren grausam geführten Jemen Krieg, den Krieg in der Region Tigray(Äthiopien), der als einer der grausamsten und tödlichsten weltweit gilt und den derzeitigen militärischen Konflikt zwischen Aserbaidschan & Armenien sowie die Kriege an vielen anderen Orten der Welt. Nicht selten spricht man auch von vergessenen Kriegen, weil dort die ebenso von Krieg geplagten Menschen medial weitestgehend im Stich gelassen werden. Aber

Die Erfahrung zeigt, dass wenn von Kriegen nicht oder nur spärlich berichtet wird, oft auch keine Hilfe von der Weltgemein-schaft zu erwarten ist, anders als bei militärischen Konflikten, die im Fokus der Weltöffentlichkeit stehen- ungerecht wie so mancher es möglicherweise empfinden mag.

Die Ukraine Krise 2014. Die Anfänge des Konflikts in der Chronologie:

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