Krieg in der Ukraine (Dez. 2022/Jan. 2023)
Erbitterte Kämpfe und kein Ende in Sicht.

Aktuelles für den Sozialkundeunterricht




Sozialkunde Lehrer Arbeitsblätter Der Ukraine-Krieg
(Aktuelle Arbeitsblätter, RAABE Fachverlag)
  Sozialkunde Unterrichtsmaterial

Sozialkunde Unterrichtsmaterial
Worum geht es und wie geht es weiterä

Sozialkunde Unterrichtsmaterial  
Sozialkunde Arbeitsblätter downloaden
 

Aktuelle Politik Arbeitsblätter,
11.-12. Schuljahr, 33 Seiten (2,4 MB)

Schon vor Beginn des Ukraine-Konfliktes 2013 hatten Russland und die Ukraine eine bewegte gemeinsame Geschichte, die auch nach Auflösung der Sowjetunion stets Konfliktpotenzial barg.

Gegenstand dieser Reihe ist der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, der seit 2014 andauert. Ziel ist es, den Lernenden die historischen Wurzeln und aktuellen Grundlagen des Krieges zu vermitteln. In diesem Zusammenhang werden die russische und die ukrainische Sicht auf den Konflikt multiperspektivisch aufgearbeitet. Die Rollen von NATO, EU, China und Deutschland werden intensiv erläutert und mögliche Lösungen des Konfliktes diskutiert. Neben der Sach- wird auch die Urteilskompetenz der Schülerinnen und Schüler gestärkt, da von ihnen Bewertungen und Urteile gefragt sind. Zahlreiche Materialien wie Zeitungsartikel und Statistiken fördern zudem die Lese- und Analysekompetenz.

KOMPETENZPROFIL:
  • Dauer: 9 Unterrichtsstunden
  • Kompetenzen: multiperspektivisch internationale Konflikte analysieren; den Ukraine-Konflikt nachvollziehen; kooperativ arbeiten
  • Thematische Bereiche: Deutsche Außenpolitik, NATO, EU, Ukraine-Konflikt, Russland
  • Medien: Grafiken, aktuelle Zeitungsartikel
Aktuelles Sozialkunde Unterrichtsmaterial Aktuelles Sozialkunde Unterrichtsmaterial Aktuelles Sozialkunde Unterrichtsmaterial Aktuelles Sozialkunde Unterrichtsmaterial
Aktuelles Sozialkunde Unterrichtsmaterial Aktuelles Sozialkunde Unterrichtsmaterial Aktuelles Sozialkunde Unterrichtsmaterial Aktuelles Sozialkunde Unterrichtsmaterial

  -> Weitere aktuelle Arbeitsblätter zum Ukraine Krieg
     Der aktuelle Krieg in der Ukraine


-> Wirtschaftliche Kennzahlen zur Ukraine
     Der Interessenkonflikt zwischen der USA/EU und Russland

Ein paar einleitende Worte ...
Es ist wichtig zu wissen, dass sämtliche Angaben zu Kriegsverlauf, Opfern und Beschuss durch offizielle Stellen
der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien in der aktuellen Lage nicht zeitnah und unmittelbar von unabhängiger Stelle nberprnft werden können. Es ist oftmals eine parteische Berichterstattung beiderseits. Erfahrungsgemäß versuchen in einem Krieg stets beide Kriegsparteien ihre eigenen militäri-schen Verluste stets klein zu reden, um die Kampfmoral der jeweils eigenen Truppen nicht zu untergraben. Zugleich sind auch Übertreibungen beispielsweise bei Verlusten der gegnerischen Kriegspartei und Falschbehauptungen (sog. Fake
News) nicht auszuschließen.

Anders als andere Kriege auf der Welt, hat der Ukraine Krieg in den Medien seit Monaten größte Aufmerksamkeit. Berichte über andere Kriegsschauplätze sucht man in den Massenmedien dagegen zumeist vergebens, was hin- und wieder auch den Vorwurf von Einseitigkeit aufkommen lässt, denn unisono wird tagtäglich fast ausschließlich nur von dem Ukraine Krieg berichtet - im Fernsehen, im Internet, in Zeitungen und sonstigen Printmedien ebenso wie im Radio. Begründet wird die umfang-reiche Berichterstattung mit der geographischen Nähe der Ukraine vor den Toren der Europäischen Union und mit einem gemeinsamen kulturellen Erbe.

Auch ist die Ukraine seit Juni 2022 zusammen mit Moldau offizieller Beitrittskandidat der EU. Ende September beantragte die Ukraine gar den beschleunigten Nato-Beitritt.

Das ist wohl der Grund, warum der Ukraine Krieg so in den Vordergrund rückt, während andere militärische Konfliktherde in der täglichen Berichterstattung kaum Erwähnung finden.

Die Gründe für das weitgehende Schweigen zu anderen Kriegsschauplätzen sind wohl vielfältig. Hier spielen wohl auch geostrategische, militärische, ökonomische, finanzielle und politische Aspekte mit eine Rolle. Nichtsdestotrotz wäre es wohl auch dort sinnvoll, einmal genauer hinzuschauen, deren Verlauf zu verfolgen und die Kriegshintergründe zu analysieren.

Daher zumindest hier mal ein kurzer Hinweis auf den seit
Jahren grausam geführten Jemen Krieg und den derzeitigen militärischen Konflikt zwischen Aserbaidschan & Armenien so-
wie die Kriege an vielen anderen Orten der Welt. Nicht selten spricht man auch von vergessenen Kriegen, weil dort die ebenso von Krieg geplagten Menschen medial weitestgehend im Stich gelassen werden. Aber auch in diesen weiter entfernten Regionen der Welt leiden Menschen unter den Folgen des Krieges, nicht nur in der Ukraine.

Die Erfahrung zeigt, dass wenn von Kriegen nicht oder nur spärlich berichtet wird, oft auch keine Hilfe von der Weltgemein-schaft zu erwarten ist, anders als bei militärischen Konflikten, die im Fokus der Weltöffentlichkeit stehen- ungerecht wie so mancher es möglicherweise empfinden mag.


24.01.2023
Einem Bericht des Spiegels zufolge beabsichtigt die deutsche Bundesregierung nun doch nach langem Zögern, der Ukraine deutsche Leopard-Panzer zur Verfügung zu stellen. So soll zunächst eine Kompanie Panzer des Typs Leopard 2 A6 an die ukrainische Armee übergeben werden.

Zuvor hatte das "Wall Street Journal" berichtet, dass auch die USA ihre Vorbehalte gegen eine Lieferung von US-Panzern des Typs Abrams aufgegeben hätten. Offenbar beabsichtigt auch US-Präsident Joe Biden, der Ukraine nun eine "bedeutende Zahl" von Abrams-Panzern zu überlassen.

Laut Spiegel wollen neben Polen auch skandinavische Länder Leopard-Panzer an die Ukraine liefern. Polen hat bereits in Berlin offiziell den Antrag eingereicht, "Leopard"-Panzer an die Ukraine liefern zu dürfen. So möchte Polen im Rahmen einer internatio-nalen Koalition 14 "Leopard"-Panzer an Kiew übergeben. Warschau verhandelt eigenen Angaben zufolge mit etwa 15 Staaten über eine solche Koalition.


23.01.2023
Am Montag haben sich die russische Truppen und die ukrainischen Verteidiger erneut schwere Kämpfe um Bachmut und Awdijiwka im Osten der Ukraine geliefert. Der ukrainische Generalstab in Kiew sprach von großen Verlusten bei der russischen Armee. Das russische Militär sprach allerdings lediglich von einer Intensivierung der Kämpfe in der zentralen Region Saporischschja.

Bisher haben Söldner der Wagner-Truppe immer wieder die Speerspitze der russischen Angriffe gebildet. Die Eroberung des Ortes Soledar soll allerdings sehr verlustreich für sie gewesen sein.

Die Europäische Union ist sich am Montag einig geworden, der Ukraine weitere 500 Millionen Euro an EU-Mitteln zur Verfügung zu stellen. Bislang hat die EU der Ukraine für den Abwehrkampf gegen die russische Invasion Waffen- und Ausrüstungslieferun-gen von sechsmal je 500 Millionen Euro bewilligt- Insgesamt sind dies also drei Milliarden Euro. Das Geld kommt aus der sogenannten Europäischen Friedensfazilität, einém neuen Finanzierungsinstrument der EU.

Der Fortschritt der ukrainischen Offensive ist, ähnlich wie bei den Russen, äußerst langsam, denn die Russen verteidigen sich in den annektierten Gebieten verbissen. Seit über einem Monat schon greifen die Ukrainer die Gebiete am Krasna-Fluss an und versuchen Kreminna einzukesseln, doch bislang vergeblich.

Die ukrainischen Truppen möchten Kreminna einnehmen, denn dann könnten sie die wichtige Stadt Sjewjerodonezk vom Norden her bedrohen. Die Großstadt war im Juni von russischen Truppen besetzt worden. Sjewjerodonezk zählte vor dem Krieg rund 100.000 Einwohner und war ein bedeutender Standort der Chemieindustrie in der Ukraine. Dieser Teil des Donbass stellt die Verbindung zu anderen Regionen der Ukraine her, denn hier verläuft die Autobahn, die Lyssytschansk mit Bachmut in der Region Donezk verbindet.

Die Stadt Bachmut gilt als eine der am heftigsten umkämpften Städte derzeit. Vor dem Krieg lebten hier 70.000 Menschen, doch mittlerweile sind die meisten davon geflüchtet. Schätz-ungen zufolge harren hier allerdings nur noch knapp 8.000 aus. Die Straßen dort sind längst menschenleer. Fast 60 Prozent der Stadt sollen laut ukrainischer Regionalverwaltung zerstört worden sein.

Militärexperten gehen davon aus, dass etwa 300.000 Ukrainer an der Front ungefähr 180.000 bis 200.000 russischen Soldaten gegenüberstehen. Die Ukrainer sind also bei der Truppenstärke derzeit deutlich überlegen. Die ukrainischen Soldaten verteilen sich allerdings entlang der gesamten belarussisch-ukrainischen Grenze, der russisch-ukrainischen Grenze, der Front und auf Reserven im Hinterland.

Zwar sprechen Medien seit Monaten von einem Versiegen der russischen Munition, doch davon ist nicht viel zu merken, denn Russlands Armee verschießt nach wie vor um die 25.000 Granaten pro Tag. Aktuelle Satellitenaufnahmen sollen zeigen, dass von russischen Bomberstützpunkten aus, über 200 Marschflugkörper für den Einsatz gegen ukrainische zivile Infrastruktur vorbereitet worden sind und jederzeit abgeschossen werden können.

Russlands Auslandsgeheimdienst hat der Ukraine vorgeworfen, vom Westen gelieferte Waffen zum Schutz vor Zerstörungen auf dem Gelände von Atomkraftwerken zu stationieren. Moskau behauptet, dass es glaubwürdige Angaben gibt, dass etwa Mehrfachraketenwerfer vom Typ Himars und großkalibrige Artillerie dort untergebracht sind.

Nach britischer Einschätzung stößt de neue russische Oberbefehlshaber in der Ukraine, Waleri Gerassimow, sowohl in der russischen Armee als auch bei der Privatarmee Wagner auf Skepsis.

19.01.2023
Der ukrainischer Innenminister Denys Monastyrskyj ist offenbar bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen. Bei dem Absturz sind bisherigen Informationen zufolge 18 Menschen gestorben, darunter auch Monastyrskyjs Vize. Der Hubschrau-ber stürzte wohl auf das Gelände eines Kindergartens in der an Kiew angrenzenden Stadt Bowary ab, so dass auch einige Kinder unter den insgesamt 29 Menschen verletzten Personen sind. Die Führungsriege des Innenministeriums soll auf dem Weg zu einem der Frontabschnitte gewesen sein, als der Hubschrauber aus bisher ungeklärten Ursachen abstürzte. Es handelte sich um einen Hubschrauber des Typs Airbus H225. Tatsache ist, dass die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) im Jahr 2016 gegen den H225 wegen Sicherheitsbedenken ein vorläufiges Flugverbot verhängt hatte. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von einer "furchtbaren Tragödie"

Am kommenden Freitag wollen die westlichen Alliierten der Ukraine im rheinland-pfälzischen Ramstein über weitere Waffenlieferungen beraten. Bundeskanzler Olaf Scholz ist offenbar nur bereit, deutsche Leopard-Lieferungen an die Ukraine zuzulassen - als auch Nato-Partnern dies zu erlauben - wenn auch die USA der Ukraine Abrams-Panzer zur Verfügung stellten. Weltweit verfügen 20 Länder über die modernen Leopard-2-Panzer, die in Deutschland produziert werden und zu den besten der Welt gehören. Polen und Finnland haben sich bereits einverstanden erklärt, im europäischen Verbund Leopard 2 Panzer zur Verfügung zu stellen. Großbritannien hat bereits angekündigt, Challenger II Panzer, die mit dem Leopard II Panzer vergleichbar sind, an die Ukraine zu liefern.


15.01.2023
In der Ukraine hat es erneut landesweite Raketenangriffe gegeben. Es war wohl die größte Angriffswelle seit dem Jahreswechsel. Ziel der Angriffe war einmal mehr die Energie-Infrastrukur des Landes. Nach ukrainischen Angriffen starben bei den Luftangriffen mindestens 26 Zivilisten, allein 25 in Dnipro, wo ein Hochhaus getroffen wurde. 73 Menschen - darunter 13 Kinder wurden den Angaben zufolge verletzt.

Am vergangenen Freitag hatte die russische Armee die Einnahme von Soledar verkündet, wobei die ukrainische Seite dies dementiert.

Die Diskussion um deutsche Panzerlieferungen an die Ukraine reißt nicht ab, auch weil immer europäische Staaten diesen Schritt in Erwägung ziehen. So will Großbritannien beispielsweise der Ukraine Kampfpanzer vom Typ Challenger 2 zur Abwehr des russischen Angriffskriegs zur Verfügung stellen.

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall hat darauf hingewiesen, dass eine Lieferung von instandgesetzten Leo-
pard-Kampfpanzern aus den Beständen des Unternehmens
an die Ukraine einige Zeit brauche. Rheinmetall verfügt über
22 Fahrzeuge vom Leopard 2 und über 88 Exemplare des älteren Modells Leopard 1. Laut Rheinmetall wären Leopard
2-Panzer für die Ukraine wären frühestens 2024 lieferbereit.


14.01.2023
Russland hat die Ukraine nach Behördenangaben erneut mit Raketen beschossen. Betroffen waren die Millionenmetropole Kiew sowie andere Regionen, darunter Charkiw und Saporischschja. In der Hauptstadt waren Explosionsgeräusche zu hören.


10.01.2023
Das US-Pentagon will ukrainische Soldaten auf einer Militärbasis in den USA am Patriot-Flugabwehrsystem ausbilden. An dem Training sollen um die 90 bis 100 Soldaten teilnehmen.

Die deutsche Verteidigungsministerin Christine Lambrecht ist derzeit in Athen zu Besuch. Dort möchte sie sich um eine schnelle Überlassung von 40 Schützenpanzern Marder an die Ukraine einsetzen. Griechenland sind im Rahmen eines sogenannten Ringtausches 40 Marder aus deutschen Industriebeständen zugesagt worden.

Bei dem Besuch von Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) in der Ostukraine hat ihr Kiewer Kollege Dmytro Kuleba erneut auf die Lieferung von Leopard-Panzern gedrängt.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen unterstützt die Forderung der Ukraine nach deutschen Leopard-Kampfpanzern und anderem schweren Gerät. Auch der Präsident des Reservistenverbandes der Bundeswehr, Patrick Sensburg, hat sich für die Lieferung von Leopard-Panzern an die Ukraine ausgesprochen.

Russland hat unterdessen eine Modernisierung der Kreiswehrersatzämter angekündigt. So sollten unter anderem Datenbanken aktualisiert sowie die Zusammenarbeit lokaler und regionaler Behörden deutlich verbessert werden. Der nach einigen Niederlagen in Kritik geratene russische General Alexander Lapin ist Medienberichten zufolge zum Generalstabschef der Heerestruppen ernannt worden.

Nach britischer Einschätzung haben die russischen Truppen leichte Fortschritte bei den Kämpfen um die ostukrainische Stadt Bachmut gemacht. Die Kämpfe konzentrieren sich derzeit offenbar auf Zugänge zu stillgelegten Salzminenstollen, die unter dem Gebiet verlaufen und insgesamt rund 200 Kilometer lang sind. Auf russischer Seite sollen vor allem Mitglieder der berüchtigten Söldner-Gruppe Wagner kämpfen.



09.01.2023
Einem Bericht des TV-Senders Sky News zufolge erwägt Großbritannien bis zu zehn Fahrzeuge vom Typ Challenger 2 an die Ukraine zu liefern. Ein solcher Schritt soll auch andere Staaten ermutigen, Kampfpanzer an die Ukraine zu liefern. Großbritannien hat bislang mehr als 200 gepanzerte Fahrzeuge an die Ukraine geliefert, darunter Flugabwehrsysteme vom Typ Stormer. Erst vor wenigen Tagen hatte die deutsche Bundesregierung beschlossen 40 Schützenpanzer vom Typ Marder an die Ukraine zu liefern. Der ukrainischen Forderung, schwere Leopard-2-Kampfpanzer zu liefern, will die Bundes-regierung aber zum derzeitigen Stand nicht nachgeben.

Frankreich stellt der Ukraine den schwer bewaffneten Radpanzer AMX-10 zur Verfügung, Washington liefert US-Schützenpanzer des Typs Bradley.

Um die Stadt Bachmut in der Ostukraine wird weiter "erbittert" gekämpft. Russland hat dort offenbar eine große Zahl an kampfbereiten Kräften konzentriert. Pro-russischen Separatisten ist es offenbar nach eigenen Angaben gelungen, ein Dorf in der Nähe der seit Monaten schwer umkämpften Stadt Bachmut in der ostukrainischen Region Donezk einzunehmen.


04.01.2023
Frankreichs Präsident Macron hat sich bereit erklärt, der Ukraine
einige Spähpanzer vom Typ AMX-10 RC zu liefern. Es handelt sich dabei um Radpanzer mit Kanone, die vor allem zur Aufklärung eingesetzt werden. Im Rahmen eines sogenannten Ringtausches hatte die Ukraine zuvor bereits Kampfpanzer sowjetischer Bauart von osteuropäischen Staaten erhalten.

Die Flugabwehrsysteme auf der Krim haben möglicherweise am Morgen zwei unbemannte Flugobjekte über dem Meer in der Nähe von Belbek abgeschossen. Über Schäden, Tote und Verletzte gibt es offiziell keine Angaben. Medien und Anwohner in sozialen Netzwerken hatten aber über Explosionsgeräusche aus der Richtung des Flughafens Belbek berichtet.

Bei einem ukrainischen Artillerieangriff auf die von russischen Truppen besetzte Kleinstadt Wassyliwka sollen nach russischen Angaben mindestens fünf Menschen getötet worden sein. 15 weitere wurden demnach verletzt.

Kremlchef Wladimir Putin hat unterdessen die neue Hyperschallrakete "Zirkon" in Dienst gestellt. Die "Admiral Gorschkow" , die zu Russlands Nordmeerflotte gehört, soll als erste Fregatte mit den neuen Raketen ausgestattet werden.

Zudem hat Moskau die Zahl der Toten nach dem Raketenangriff in Makijiwka nach oben korrigiert. General Sergej Sewrijukow sprach in einem Video von 89 getöteten Soldaten. Hauptursache für den ukrainischen Raketenangriff war möglicherweise das Einschalten und die massive Verwendung von Handys durch das russische Militärpersonal in Reichweite ukrainischer Waffen.
Die Ukraine hatte in der Silvesternacht einen provisorischen Stützpunkt der russischen Armee in Makijiwka mit von den USA gelieferten Raketenwerfer vom Typ Himars angegriffen.


02.01.2023
Bei einem schweren ukrainischen Angriff im Osten der Ukraine sollen nach russischen Angaben mindestens 63 russische Soldaten getötet worden sein. Das ukrainiische Militär sprach zuvor sogar von fast 400 getöteten russischen Soldaten in Makijiwka. Makijiwka liegt in der Region Donezk nahe der gleichnamigen Stadt und wird von Russland kontrolliert.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat der Ukraine noch einmal die langfristige Unterstützung der Europäischen Union versichert. In diesem Winter etwa wird die EU der von Russland angegriffenen Ukraine in größerem Umfang Generatoren, Glühlampen und Schulbusse zur Verfügung stellen. Auch die Auszahlung der für 2023 vorgesehenen 18 Milliarden Euro soll schon bald beginnen.

Underdessen dauern die Kämpfe in Luhansk an. In den vergangenen fünf Tagen haben russische und ukrainische Streitkräfte insbesondere um die Kontrolle der Autobahn P66 gerungen. Die Straße gilt als eine "Schlüsselroute" für die russische Versorgung. Kämpfe finden vor allem nördlich der Stadt Kreminna statt.


21.12.2022
Der ukrainische Präsident Selensky wird in Washington erwartet.
Die US-Regierung zieht die Lieferung eines Patriot-Flugabwehr-systems in Erwägung. Zudem ist ein weiteres Militärhilfe-Paket
in Höhe von 2 Mrd. US-Dollar angedacht. Das Luftverteidigungs-system Patriot kann Flugzeuge, Marschflugkörper, Drohnen
oder Raketen auch in größerer Entfernung abwehren.

Am gestrigen Dienstag hatten sich Republikaner und Demokraten im US-Kongress auf einen Haushaltsentwurf geeinigt, der ein Volumen von 1.700 Mrd. US-Dollar (1,6 Billionen Euro) vorsieht. Im neuen Haushaltsetat sind unter anderem 44,9 Milliarden US-Dollar (42,3 Milliarden Euro) Hilfen für die Ukraine vorgesehen.


17.12.2022
Wegen der anhaltenden Angriffe auf das Energienetz und der dadurch verursachten Stromausfälle benötigt die Ukraine nach eigenen Angaben für diesen Winter noch rund 17 000 industrielle oder größere Stromgeneratoren.


16.12.2022
Während die EU-Staaten ein neues Sanktionspaket gegen Russland auf den Weg bringen, warnt Russland die USA einmal mehr vor der Lieferung von Luftabwehrwaffen des Typs "Patriot" an die Ukraine. Das neue Sanktionspaket der 27 EU Staaten - inzwischen das neunte - sieht unter anderem Strafmaßnahmen gegen russische Banken und zusätzliche Handelsbeschränkun-gen vor. Nach monatelangem Streit will die EU nächste Woche zudem ihren Beschluss für einen europäischen Gaspreisdeckel fassen.

Erneut hat die Ukraine die EU-Staaten eindringlich zur Lieferung moderner Panzer und Flugabwehr für den Abwehrkampf gegen Russland aufgerufen. Der ukrainische Oberkommandierende Walerij Saluschnyj wünscht sich vom Westen 300 Kampfpanzer, 600 bis 700 Schützenpanzer und 500 Haubitzen. Die Ukraine gibt sich zuversichtlich im Falle von Panzerlieferungen des Westens die russischen Truppen auf die Positionen vor dem Einmarsch am 24. Februar zurückdrängen zu können.

Zugleich rechnet der ukrainische Oberkommandierende Saluschnyj schon bald mit einer erneuten russischen Großoffensive, möglicherweise schon Ende Januar. Offenbar werden derzeit in Russland rund 200.000 frische Soldatenfür diese ausgebildet.

Mit den schwersten Raketenangriffen seit Wochen hat Russland am Freitag erneut erhebliche Teile der ukrainischen Stromver-sorgung lahmgelegt. In der Hauptstadt Kiew sollen am Freitag über längere Zeit Licht, Wasser und Heizungen ausgefallen sein. Berichten zufolge hat Russland vom Kaspischen und dem Schwarzen Meer aus insgesamt 72 Marschflugkörper und vier Lenkraketen auf kritische Infrastruktur in der Ukraine abgefeuert. Die ukrainische Flugabwehr hat eigenen Angaben zufolge knapp 80 Prozent der russischen Raketen abfangen können. 60 dieser Raketen sollen abgefangen worden sein. Kiews Bürgermeister Klitschko informierte darüber, dass von 40 Raketen genau 37 über der Dreimillionenstadt abgefangen worden sind. Die drei nicht abgefangenen Raketen verfehlten ihr Ziel jedoch nicht. In mehreren Stadtteilen der Hauptstadt fielen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt Fernwärme und Wasser aus.


12.12.2022
Die ukrainischen Streitkräfte haben angekündigt, bei günstigen Witterungsbedingungen ihre Gegenoffensive gegen die russischen Besatzer wieder aufnehmen zu wollen. Ziel der Ukraine ist die Befreiung aller vorübergehend besetzten Gebiete der Ukraine in den Zustand von 1991, als die Grenzen der Ukraine international anerkannt wurden.

Unterdessen bezeichnete Präsident Wolodymyr Selenskyjie die Lage in der Hafenstadt Odessa sowie auch in anderen Regionen als schwierig. Am Samstagabend hat das ukrainische Militär eine Reihe von Kommandostellen, Unterkünften und Nachschublagern mit Rohr- und Raketenartillerie beschossen. Dabei soll auch ein Hotel in der Stadt Kadiwka angegriffen worden sein, in dem sich Mitglieder der Söldnergruppe "Wagner" aufgehalten haben sollen.

Russische Truppen hatten Odessa in der Nacht zum Samstag mit einer Welle iranischer Kampfdrohnen angegriffen. Infolge der Angriffe kam es zum Ausfall der Stromversorgung in der Stadt Odessa sowie des gesamten Umlandes. Das russische Militär greifen seit einigen Wochen gezielt die Energie-Infrastruktur an und sorgt damit für massive Ausfälle in der Strom- und Wasserversorgung.


04.12.2022
Die EU-Staaten haben sich kürzlich nach langen Verhandlungen auf die Höhe eines Preisdeckels für russisches Öl geeinigt. Wenig später haben sich auch die G7 und Australien dem angeschlos-sen. Für Russland ist dies ein weiterer harter Schlag.

Mit dem Preisdeckel soll Russland dazu gezwungen werden, Erdöl künftig unter dem Marktpreis an Abnehmer in anderen Staaten zu verkaufen. Selenksy genügt dies aber nicht. Für ihn ist die jetzt vereinbarte Obergrenze von 60 US-Dollar pro Barrel (je 159 Liter) noch viel zu hoch. Damit, so Selensky, fließe weiterhin zu viel Geld in Russlands Haushalt. Stattdessen hatte die Ukraine 30 US-Dollar pro Barrel als Obergrenze gefordert.

Russland reagierte verärgert auf die Preisobergrenze und hat angekündigt, die Erdölfördermenge notfalls zu drosseln. Außerdem kündigte der russische Vizeregierungschef Alexander Nowak an, einen Mechanismus entwickeln, um die Anwendung der Obergrenze auszuhebeln.

Unterdessen hat David Arachamija, Fraktionschef von Selenkys Partei, vier Bedingungen gestellt, um wieder mit Russland zu verhandeln.

- vollständige Abzug aus der Ukraine,
- Reparationszahlungen,sowie die
- Bestrafung aller Kriegsverbrecher
- "freiwillige Abgabe aller Nuklearwaffen"

Nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde Nasa Harvest, welche diverse Satellitendaten ausgewertet und modelliert hat, sind in diesem Jahr auf ukrainischem Territiorium rund 26,6 Millionen Tonnen geerntet worden. Insgesamt sind aber nur rund 88 Prozent der Saat geerntet worden. Zu 22 Prozent des Weizens im östlichen Teil des Landes hatte die Ukraine wegen des Krieges keinen Zugang.

Es wird geschätzt, dass rund 5,8 Millionen Tonnen Weizen von Feldern in der Ukraine geerntet wurden, die nicht mehr unter ukrainischer Kontrolle waren und möglicherweise von Russland weiterverkauft worden sind.


Aus Angst vor einem möglichen Einmarsch in Estland hat das baltische Nato-Mitglied hat sechs US-Mehrfachraketenwerfer vom Typ Himars im Wert von mehr als 200 Millionen US-Dollar in den USA in Auftrag gegeben. Die ersten Raketensysteme sollen 2024 ausgeliefert werden.


02.12.2022
Russland ist offenbar bereit, sich aus dem AKW Saporischschja zurückzuziehen, wenn im Gegenzug ein ununterbrochener Öl- und Gastransit durch die Ukraine garantiert wird.

Die EU-Kommission hat sich für ein hohes Strafmaß bei Sanktionsverstößen ausgesprochen. Den Vorschlag legte die Kommission auf Wunsch der Mitgliedstaaten vor, damit Sanktionsverstöße künftig EU-weit einheitlich geahndet werden.
Die UN-Kommission bemängelt, dass sie keinen Zugang zu den russisch besetzten Gebieten hat.

Die Ukraine hat offenbar weitere sieben Flugabwehrpanzer Gepard für die Verteidigung gegen russische Angriffe erhalten.
30 deutsche Gepard-Panzer aus den Beständen des Herstellers Krauss-Maffei Wegmann (KMW) sind bereits in der Ukraine im Einsatz.

Bundeskanzler Scholz hat in einem Telefonat mit Russlands Präsident Putin auf eine möglichst schnelle diplomatische Lösung im Ukraine-Krieg gedrängt.

Offiziellen Schätzungen des Generalstabs zufolge sind bereits 10.000 bis 13.000 ukrainische Soldaten ums Leben gekommen.
Präsident Selensky hatten bereits im Juni gesagt, dass 60 bis 100 ukrainische Soldaten pro Tag getötet und etwa 500 verletzt werden.

Die USA schätzen, dass seit Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine im Februar mehr als 100.000 russische Soldaten getötet oder verwundet wurden.

THW liefert unterdessen mehrere Hundert Stromgeneratoren an die Ukraine. Knapp 150 Geräte sind offenbar bereits geliefert worden, 320 weitere Stromerzeuger werden aktuell für den Transport vorbereitet.


weitere Informationen (November 2022) >>

Mehr Wohnungsbau
Mehr Kraftanstrengungen
für den Wohnungsbau
in Deutschland auch der Flüchtlinge wegen.

Russland

Brandaktuelle
Arbeitsblätter
als pdf-Download

Arbeitsblätter zum
Ukraine Krieg



Zahlenbilder - Diagramme, Tabellen, Charts, Karten und Illustrationen

Diagramme, Tabellen, Charts, Karten und Illustrationen

Anzeige

Schaubilder Wirtschaft und Politik
Ukraine - Der Weg in den Krieg

Schaubilder Wirtschaft und Politik
Geschichte der Ukraine zwischen West und Ost

Schaubilder Wirtschaft und Politik
Europa braucht Wärme

Schaubilder Wirtschaft und Politik
Abhängig von Energieimporten

Schaubilder Wirtschaft und Politik
Energie – wofür?

Schaubilder Wirtschaft und Politik
Hybride Kriegsführung

Schaubilder/Schaubilder Wirtschaft und Politik
Illustrationen
Getreide-produktion

Schaubilder/
Illustrationen
Schaubilder Wirtschaft und Politik
Zahlenbilder
Welthandel mit Erdgas

Zahlenbilder- fuer Schule und Studium

Schaubilder/
Illustrationen
Schaubilder Wirtschaft und Politik
Zahlenbilder
Lastenteilung
NATO

Schaubilder/
Illustrationen
Schaubilder Wirtschaft und Politik
Zahlenbilder
Geopolitik

Schaubilder/
Illustrationen
Schaubilder Wirtschaft und Politik
Zahlenbilder
Verteidigungs-ausgaben Deutschland

Schaubilder/
Illustrationen
Schaubilder Wirtschaft und Politik
Zahlenbilder
Energieriese USA

Schaubilder/
Illustrationen
Schaubilder Wirtschaft und Politik
Zahlenbilder
Primärenergie-verbrauch


Schaubilder/
Illustrationen
Schaubilder Wirtschaft und Politik
Zahlenbilder
Importierte Energie

Schaubilder/
Illustrationen
Schaubilder Wirtschaft und Politik
Zahlenbilder
Erdgasversor-gung in Deutschland


Schaubilder/
Illustrationen
Schaubilder Wirtschaft und Politik
Zahlenbilder
Militärstärken
weltweit

Schaubilder/
Illustrationen
Schaubilder Wirtschaft und Politik
Zahlenbilder
Militärstärken
weltweit (Text)


Sozialkunde
Schaubilder
Sozialkunde Arbeitsblätter
Politik
Arbeitsblätter
Ausgabe 2014/2
Ukraine

Schaubilder/
Illustrationen
Schaubilder, Diagramme, Tabellen und Illustrationen zu Wirtschaft und Politik
Zahlenbilder
Erdgasver-sorgung in Deutschland (04/2014)

Sozialkunde
Schaubilder
Sozialkunde Arbeitsblätter
Politik betrifft uns
Arbeitsblätter
Ausgabe 2014/3
Rüstungsexporte
Deutschlands
(03/2014)

Kohl Verlag

in Partnerschaft mit School-Scout, in Kooperation mit

(Kohlverlag)

Sozialkunde
Kopiervorlagen
Sozialkunde Kopiervorlagen mit Lösungen
Geopolitik
Was ist das ä

Kopiervorlagen direkt downloaden bei ...


Politik / Sozialkunde Kopiervorlagen downloaden

Sozialkunde
Kopiervorlagen
Sozialkunde Kopiervorlagen mit Lösungen
Krieg und Frieden

Kopiervorlagen direkt downloaden bei ...


Politik / Sozialkunde Kopiervorlagen downloaden

weitere
Kopiervorlagen >





Die Ukraine Krise 2014. Die Anfänge des Konflikts in der Chronologie:

 August   Juli / JuniMai    1    2    3    4    5    >> Wirtschaftl. Kennzahlen <<


© www.schule-studium.de

 > Unterrichtsmaterial

 > Fachbereich Sozialkunde

 > Sozialkunde Aktuell

 > Fakten Thesen Argumente

Die Verlagsplattform für das Schulwesen
Unterrichtsmaterialien (Kopiervorlagen, Stundenblätter, Arbeitsmittel, fertige Unterrichtsstunden), Lernhilfen, Interpretationen, Lektüren, Unterrichtsfilme, Lehrmittel
und vieles mehr...

Surftipp: Besuchen Sie doch auch folgende Webseiten:


Mathe Arbeitsblätter
Englisch Arbeitsblätter
Deutsch Arbeitsblätter

:
:
:
www.mathe-unterrichtsmaterial.de
www.englisch-unterrichtsmaterialien.de
www.deutsch-unterrichtsmaterialien.de