Krieg in der Ukraine (Oktober 2026)
Erbitterte Kämpfe trotz Bemühungen um eine Waffenruhe
Eine Chronologie der Ereignisse von den Anfängen bis jetzt ...

Ukraine Krieg Ukraine Krieg ( Aktuelle Geschehnisse im Oktober 2026)

Ukraine Krieg Ukraine Krieg ( im Sept. 2026) Ukraine Krieg Ukraine Krieg ( im August 2026)
Ukraine Krieg Ukraine Krieg ( im Juli 2026) Ukraine Krieg Ukraine Krieg ( im Mai 2026)
Ukraine Krieg Ukraine Krieg im April 2026) Ukraine Krieg Ukraine Krieg im März 2026)
Ukraine Krieg Ukraine Krieg im Januar/Februar 2026)
Ukraine Krieg Ukraine Krieg ( Geschehnisse im Dezember 2025)
Ukraine Krieg Ukraine Krieg ( Geschehnisse im November 2025)

Ukraine Krieg Ukraine Krieg (Okt. /Sept. 2025) Ukraine Krieg Ukraine Krieg (August 2025)
Ukraine Krieg Ukraine Krieg (Juli 2025) Ukraine Krieg Ukraine Krieg (Juni 2025)
Ukraine Krieg Ukraine Krieg (Mai 2025) Ukraine Krieg Ukraine Krieg (April 2025)
Ukraine Krieg Ukraine Krieg (März 2025) Ukraine Krieg Ukraine Krieg (Februar 2025)
Ukraine Krieg Ukraine Krieg (Januar 2025) Ukraine Krieg Ukraine Krieg (Dezember 2024)



Ukraine Krieg Ukraine Krieg (November 2024) Ukraine Krieg Ukraine Krieg (Oktober 2024)
Ukraine Krieg Ukraine Krieg (September 2024) Ukraine Krieg Ukraine Krieg (August 2024)
Ukraine Krieg Ukraine Krieg (Juli 2024) Ukraine Krieg Ukraine Krieg (Juni 2024)
Ukraine Krieg Ukraine Krieg (Mai 2024) Ukraine Krieg Ukraine Krieg (April 2024)
Ukraine Krieg Ukraine Krieg ( März 2024) Ukraine Krieg Ukraine Krieg (Januar/Februar 2024)



Ukraine Krieg Ukraine Krieg (Dezember 2023) Ukraine Krieg Ukraine Krieg (November 2023)
Ukraine Krieg Ukraine Krieg (Oktober 2023) Ukraine Krieg Ukraine Krieg (September 2023)
Ukraine Krieg Ukraine Krieg (August 2023) Ukraine Krieg Ukraine Krieg (Juli 2023)
Ukraine Krieg Ukraine Krieg (Juni 2023) Ukraine Krieg Ukraine Krieg (Mai 2023)
Ukraine Krieg Ukraine Krieg (April 2023) Ukraine Krieg Ukraine Krieg (März 2023)
Ukraine Krieg Ukraine Krieg (Februar 2023) Ukraine Krieg (Ukraine Krieg (Januar 2023)



Ukraine Krieg Ukraine Krieg (Dezember 2022) Ukraine Krieg Ukraine Krieg (November 2022)
Ukraine Krieg Ukraine Krieg (Oktober 2022) Ukraine Krieg Ukraine Krieg (September 2022)
Ukraine Krieg Ukraine Krieg (August 2022) Ukraine Krieg Ukraine Krieg (Juli 2022)


Ukraine Kriegsgeschehen (Februar - Juni 2022)

Aktuelles für den Sozialkundeunterricht




AKTUELLE ARBEITSBLÄTTER (zum download):
"KRIEG IN DER UKRAINE"


> Wirtschaftliche Kennzahlen zur Ukraine
   Der Interessenkonflikt zwischen der USA/EU und Russland

Ein paar einleitende Worte ...
Es ist wichtig zu wissen, dass sämtliche Angaben zu Kriegsverlauf, Opfern und Beschuss durch offizielle Stellen
der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien in der aktuellen Lage nicht zeitnah und unmittelbar von unabhängi-ger Stelle überprüft werden können. Es ist oftmals eine parteiische Berichterstattung beiderseits. Erfahrungsgemäß versuchen in einem Krieg stets beide Kriegsparteien ihre eigenen militärischen Verluste stets klein zu reden, um die Kampfmoral der jeweils eigenen Truppen nicht zu untergra-ben. Zugleich sind auch Übertreibungen beispielsweise bei Verlusten der gegnerischen Kriegspartei und Falschbehaupt-ungen (sog. Fake News) nicht auszuschließen.

(s. auch: Aktuelle US Politik unter D. Trump)

Der russische Vormarsch im Spätsommer blieb extrem verlustreich und beschränkte sich auf minimale, langsame Geländegewinne im Osten. Da die Ukraine an anderen Frontabschnitten zeitgleich hunderte Quadratkilometer befreien konnte, hat sich die Frontlinie per Saldo im August und September kaum nennenswert verschoben.

Unabhängige Beobachter wie The Economist schätzen die Netto-Gewinne der russischen Armee für den Zeitraum von Anfang Januar 2026 bis Mitte September 2026 auf rund 30 Quadratmeilen (ca. 77 Quadratkilometer)



Oktober 2026

10. Oktober
Der Ukrainische Präsident Selenskyj hat den US-Deal zu den russischen Diesellieferungen scharf kritisiert. So sagte dieser "Die Erlaubnis für Russland, Erdölprodukte zu verkaufen, ist eine Investition in den Krieg, den man beenden und nicht verlängern muss."

Nachdem Selensky empört über den US-Dieseldeal mit Putin reagiert hatte, hat US Präsident Trump eine Ablösung des ukrainischen Staatschefs Selenskyj mit den Worten gefordert, es sei "an der Zeit, dass die Ukraine einen neuen Präsidenten bekommt", der bereit sei, den Krieg mit Russland zu beenden.

Gemäß der Vereinbarung des US-Präsidenten mit Putin, sollen mehr als 300.000 Tonnen Diesel für die USA und den Weltmarkt zur Verfügung gestellt werden. Im Laufe des Novembers sollen laut Trump eine weitere halbe Million Tonnen Diesel freigegeben werden sowie eine Million Tonnen "sofort danach", wie es heißt.


8. Oktober
Bei russichen Angriffen auf zwei Busse in der Ostukraine sollen mindestens 30 Menschen getötet und weitere 18 verletzt worden sein. In der Hauptstadt Kiew und in einigen Landkreisen im Umland ist den Berichten zufolge der Strom notfallmäßig abgeschaltet worden. Zuvor war es nach russischem Beschuss zu Spannungsabfällen im Hochspannungsnetz gekommen. Auch in den frontnahen Gebieten Sumy, Charkiw, Donezk und Saporischschja ist nach russischen Angriffen die Stromversorgung unterbrochen worden.

Russland hat nach Angaben Selenskyjs 70 Raketen und Dutzende Schahed-Angriffsdrohnen auf die Ukraine abgefeuert. 80 Prozent der abgeschossenen Drohnen konnten nach Angaben der ukrainischen Luftabwehr abgewehrt werden. Selensky bekräftigte seine Forderung nach mehr Patriot-Luftabwehrsystemen, um russiche ballistische Raketen besser abfangen zu können. Seinen Angaben zufolge trafen ukrainische Truppen ihrerseits in den vergangenen 24 Stunden vier Ziele in Russland, darunter zwei Ölanlagen


7. Oktober
Nach einem Raketeneinschlag in ein fünfstöckiges Wohnhaus in der nordukrainischen Stadt Pryluky in der nördlichen Region Tschernihiw ist die Zahl der Todesopfer auf 22 gestiegen. Bei dem Angriff sollen 54 weitere Menschen verletzt worden sein, darunter sieben Kinder.

Die Ukraine hat wohl ein Rechenzentrum des größten russischen Internetkonzerns Yandex in der Region Rjasan getroffen.

Die Ukraine erhielt am Mittwoch eine neue Finanzhilfe der Europäischen Union in Höhe von 1,2 Milliarden Euro.


September 2026
Ende September 2026 haben die ukrainischen Streitkräfte die Operation Vivaldi im Lyman-Sektor gestartet, bei der sie laut Berichten schlagartig schätzungsweise 200 Quadratkilometer Land zurückgewinnen konnten. In der Region Donezk (nahe Tschassiw Jar und an der Grenze zu Dnipropetrowsk) wurden russische Truppen im September aus mehreren Ortschaften zurückgedrängt.

Über das gesamte bisherige Jahr 2026 hinweg ergibt sich ein fast ausgeglichenes Bild, was russische Gebietsgewinne und ukrainsche Rückeroberungen betrifft.

Ziel der Angriffe sind inzwischen vor allem Tankstellen, Lagerhallen von Supermärkten und auch Rechenzentren. Im Fokus der Angriffe steht insbesondere Kiew. Mobilfunkanbieter melden immer häufiger Ausfälle des Internets. Immer wieder müssen Universitäten und Schulen, staatliche Einrichtungen und Behörden den Betrieb für Stunden unterbrechen.

28. September
Bei einem russischen Drohnenangriff auf einen Markt in
der Hauptstadt Kiew sind zwei Menschen gestorben. Nach einer neuen russischen Angriffswelle brennt auch das historische Gebäude der Nationalen Akademie der Wissenschaften in Kiew. Ein veröffentlichtes Video zeigt Feuer und schwere Schäden in und um das Gebäude. Das russische Verteidigungsministerium hat Angriffe auf Datenzentren in Kiew bestätigt. Diese Datenzentren hatten wohl die ukrainischen Streitkräfte mit Mobilfunk und Internet versorgt wie es heißt.

Bei einem russischen Angriff auf den Hafen in der Region Odessa ist ein ziviles Schiff unter der Flagge von Palau getroffen worden, zwei Menschen wurden verletzt.

Die Regierung in Seoul hat den ukrainischen Gesandten einbestellt, nachdem Präsident Selenskyj bei der UN öffentlich gemacht hatte, dass zwei nordkoreanische Kriegsgefangene an Südkorea überstellt worden sind, was offenbar eine vertrauliche Vereinbarung brach.

Die Ukraine hat ihrerseits nach Angaben von Selenskyj
Ziele im russischen Hinterland angegriffen, darunter zwei Rüstungsbetriebe in den Regionen Tula und Woronesch, Anlagen der Ölindustrie im Gebiet Krasnodar und Ziele im Schwarzen Meer und der Region Brjansk.

27. September
Bei einer neuen russischen Angriffswelle von Drohnen entstehen Schäden an Wohngebäuden und der Netzinfrastruktur. Präsident Selenskyj gibt bekannt, dass die USA der Ukraine Lizenzen zur eigenen Herstellung von Patriot-Abfangraketen erteilen werden.

26. September
Am Rande der UN-Generaldebatte in New York ist es zu einem überraschenden, ersten bilateralen Treffen seit Jahren zwischen dem deutschen Außenminister Johann Wadephul und dem russischen Außenminister Sergej Lawrow gekommen. Die Positionen beider Länder bleiben laut Bundesregierung jedoch "meilenweit" auseinander.

25. September
Das ukrainische Militär hat die bislang schwersten Bodenkämpfe der Woche bei Pokrowsk und Kostiantyniwka gemeldet. Die russischen Angreifer haben ihre Sturmangriffe insbesondere in Richtung des logistisch wichtigen Knotens Pokrowsk intensiviert.

24. September
Auch an diesem Tag hat Russland erneut schwere sind durch Drohnen- und Raketeneinschläge zwei Zivilisten ums Leben gekommen. In der Region Charkiw hat eine russische Rakete ein landwirtschaftliches Gebäude getroffen, wobei sechs Menschen starben.

22. September
Bei einem russischen Angriff mit einer gelenkten Fliegerbombe (Gleitbombe) auf ein Wohnviertel in der zweitgrößten ukrainischen Stadt Charkiw sind mindestens 15 Menschen verletzt worden - darunter auch Kinder

14. September
Der Ukraine ist die Befreiung der Ortschaft Serednje sowie das Zurückdrängen russischer Einheiten bei Schandryholowe gelungen.

3. September
In Kiew haben sich offenbar Mitarbeiter des Inlandsgeheimdienstes SBU und des Militärgeheimdienstes HUR einen Schusswechsel mit Verletzten geliefert. Selensky sprach von einem skandalösen Vorfall und hat eine gründliche Untersuchung gefordert.



August 2026
Nach Angaben des ISW konnten russische Truppen im August 2026 etwa 90,35 Quadratkilometer Territorium (bzw. rund 123,53 Quadratkilometer inklusive temporärer Infiltrationen) unter ihre Kontrolle bringen.

18. August
Russischen Angaben zufolge hat die Ukraine am Montagabend und Dienstagmorgen 620 ukrainische Drohnen in Richtung der Hauptstadtregion fliegen lassen. Das russische Verteidigungsministerium meldete sogar 791 abgewehrte Drohnen über Russland und der von Moskau annektierten Krim. Im Moskauer Umland sollen drei Menschen verletzt worden sein, darunter auch ein 10-jähriges Mädchen. Zudem gibt es Berichte über Schäden und Brände an Wohnhäusern. Die Ukraine greift immer öfter Raffinerien, Waffenfabriken, Logistikknoten und militärische Infrastruktur weit hinter der Front an. Drohnensysteme zweier britischer Hersteller sollen bei Angriffen auf industrielle und militärische Ziele zum Einsatz gekommen sein, darunter Raffinerien in Wolgograd und Jaroslawl. Daher hat Russland Großbritannien unverholen gedroht.

17. August
Mit zahlreichen Raketen hat Russland den Berichten zufolge Lager der Unternehmen Rozetka und Epizentr attackiert. Der wirtschaftliche Schaden bei den ukrainischen Online-Händlern soll enorm sein. Innerhalb von fünf Tagen soll
das zentrale Lager des ukrainischen Internet-Handels-unternehmens Rozetka in der Kleinstadt Browary bei Kiew dreimal getroffen worden sein. Rozetka-Mitbegründer Wladyslaw Tschetschotkin gab gegenüber dem Fernsehsender My Ukraina an, dass der Schaden sich auf rund sieben Milliarden Hrywnja belaufe, umgerechnet 140 Millionen Euro.

Wegen des Mangels an Patriot- Abwehrraketen kann sich die Ukraine derzeit nur schlecht gegen ballistische Raketen verteidigen. Die ukrainische Ausgabe der Zeitschrift Forbes kommt nach eigenen Berechnungen zu der Schluss-folgerung, dass russische Angriffe seit Anfang Juli 400.000 Quadratmeter Lagerfläche in der Ukraine zerstört haben.


14. August
Bei einem russischen Drohnenangriff auf einen Passagierzug in der Region Odessa wurden der Lokführer und sein Assistent getötet. Am selben Tag attackierte die Ukraine die russische Marinebasis Noworossijsk sowie Ölanlagen im russischen Hinterland. t

13. August
Russland hat die Regionen Odessa und Sumy mit einer massiven Welle aus Raketen und 138 Drohnen angegriffen, wodurch die lokale Stromversorgung teils zusammenbrach.
Insgesamt forderte die russische Angriffswelle, die mit Raketen und 138 Drohnen durchgeführt wurde, mindestens sechs zivile Todesopfer und acht Verletzte in den verschiedenen Regionen der Ukraine.


11. August
Ein schwerer russischer Bombenangriff auf die frontnahe Stadt Kramatorsk in der Ostukraine hat mindestens 15 Menschen verletzt und ein Todesopfer gefordert.

9. August
Die Türkei hat Russland und die Ukraine erfolglos zu einem Moratorium und zum Stopp aller militärischen Angriffe im Schwarzen Meer aufgerufen.

8. August
Bei schweren russischen Luftangriffen auf Vororte von Kiew wurden vier Zivilisten getötet. Gleichzeitig reiste Selenskyj zu seinem historisch ersten Staatsbesuch seit Kriegsbeginn nach Serbien

3. August
Präsident Selenskyj hat angekündigt, bis zum Herbst den diplomatischen und militärischen Druck auf Russland massiv zu erhöhen, um ein baldiges Kriegsende zu forcieren


Juli 2026
Die Ukraine hat offenbar nach eigenen Angaben in der Nacht 21 russische Öltanker im Asowschen Meer mit Drohnen attackiert.(11.07.) Berichten zufolge ist es wohl die größte Attacke der schon seit Tagen laufenden Angriffswelle auf russische Öltanker.

Die am Freitag verursachten Brände in zwei Treibstofflagern in der südrussischen Region Rostow konnten inzwischen gelöscht werden. Ukrainische Drohnen hatten wohl die Brände verursacht.

Bei einem Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew sollen mindestens zehn Menschen verletzt worden sein. In mehreren Stadtbezirken brachen Berichten zufolge Brände aus. Den Angaben zufolge wurden ein Bürogebäude und ein weiteres Gebäude beschädigt.

Es gibt wohl einen Medienbericht, wonach beim Sturmregiment "Skelja" innerhalb von sechs Monaten mehr als zwei Dutzend Rekruten während der Ausbildung ums Leben gekommen sein sollen. Rekruten sollen misshandelt und gedemütigt worden sein. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nun darauf reagiert und eine Reform der Sturmtruppen angekündigt.

Die zunehmenden ukrainischen Drohnen- und Raketenangriffe auf Treibstoffdepots, Flughäfen und Infrastruktur bis tief in das russische Kernland hinein (samt Benzinknappheit in russischen Städten) zeigen dem Kreml direkt, dass der Krieg nicht mehr fernab stattfindet.

Am 15. / 16. Juli 2026 entlässt Selenskyj den jungen und in der Bevölkerung sehr populären Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow. Fedorow, der stark für die Modernisierung der Armee und Drohnenkriegsführung stand, kritisiert nach seinem Rauswurf öffentlich die "alte Garde" des Militärs. In Kiew kommt es in den Tagen danach zu Protesten der Zivilbevölkerung und von Soldaten, die die Rücknahme der Entlassung fordern.

An der Südfront gelingt den ukrainischen Streitkräften ein Erfolg. Ukrainische Truppen sind offennbar in der Region Saporischschja vorgerückt und konnten vier Dörfer nordwestlich von Huljajpole von russischen Truppen befreien.

Am 18. und 19. Juli hat Russland Berichten zufolge eine der größten ballistischen Raketenoffensiven des gesamten Krieges. Ziel der Angriffe war der Großraum Kiew sowie die Städte Charkiw und Isjum. Landesweit soll es über 20 Tote und 140 Verletzte gegeben haben.

Am 20. Juli bombardieren und zerstören ukrainische Drohnen Treibstoff- und Öllager in der Oblast Moskau. In Russland kommt es daraufhin in mehreren Regionen zu einer Limitierung von Benzin und Diese

An der Front im Donbass meldet das ukrainische Militär am 21. Juli extrem verlustreiche Abwehrkämpfe, bei denen Russland binnen 24 Stunden schätzungsweise über 1.300 Soldaten (Gefallene und Verwundete) verloren haben soll.


Mai 2026
Dem ISW zufolge haben russische Einheiten die Stadt Pokrowsk sowie die nahegelegene Siedlung Piddubne mutmaßlich vollständig eingenommen. Des Weiteren sind russische Verbände im Norden der Region Sumy weiter vorgedrungen. (15.-18. Mai)

Dem ukrainischen Militär gelang es dagegen im Gebiet Saporischschja vereinzelte Gebiete zurückzuerobern und Ortschaften wie Mala Tokmatschka und Bilohirja südöstlich von Orichiw zu befreien. Im Raum Kostjantyniwka in der Oblast Donezk drängten ukrainische Einheiten den Gegner stellenweise zurück. Mitte Mai hat die Ukraine einen der schwersten koordinierten Drohnenangriffe auf die russische Hauptstadt und das Moskauer Umland seit Kriegsbeginn durchgeführt. Es wurden Treibstofflager, Rüstungsbetriebe und eine Raffinerie im Südosten Moskaus getroffen. Als Reaktion auf die Angriffe auf Moskau hat Russland seine Raketen- und Drohnenangriffe auf Kiew und die Industriestadt Dnipro intensiviert. (13./14. Mai) Es wurde u.a ein Wohngebäude getroffen, in welchem 24 Menschen ums Leben kamen. Auch die Region Donezk stand unter massivem Beschuss durch russische Gleitbomben. Als direkte Vergeltung für die Angriffe auf Kiew startete die Ukraine wiederum eine der massivsten koordinierten Drohnenwellen des gesamten Krieges gegen Russland. er Über das Wochenende (16./17. Mai) wurden hunderte Drohnen Richtung Moskau, Jaroslawl und Rostow abgefeuert. Bei diesen ukrainischen Drohnenangriffen wurde eine Raffinerie im Südosten Moskaus sowie Fabriken und Treibstofflager getroffen.

Auch attackierte die ukrainische Armee russische Militär- und Logistikziele auf der besetzten Halbinsel Krim. Laut Handelsblatt wurden in der Nacht zum 17. Mai 34 Wohnblöcke und militärische Logistikziele beschädigt. Im Raum Sewastopol wurden erhebliche Sachschäden gemeldet.

Am Donnerstag, den 21. Mai 2026, stand die südrussische Grenzregion Belgorod, insbesondere die Stadt Schebekino, erneut unter anhaltendem ukrainischem Drohnen- und Artilleriebeschuss. Aus der russische Grenzstadt Schebekino (Region Belgorod) wurden mehrere Verletzte gemeldet.



14.04.2026
Deutschland finanziert der Ukraine nach Angaben des Verteidigungsministeriums "mehrere Hundert Patriot-Raketen". Ein entsprechender Vertrag der Ukraine mit der US-Firma Raytheon wird damit abgesichert. Zudem soll
mit der Firma Diehl die Lieferung weiterer Startgeräte für Iris-T-Luftabwehrsysteme vereinbart worden sein. Auch
hat Bundeskanzler Merz bei einer gemeinsamen Presse-konferenz mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj weitere Schritte gegen die russische Schattenflotte angekündigt.

Die Ukraine hat nach eigenen Angaben russische Positionen ausschließlich mit bodengebundenen, unbemannten Robotersystemen und Drohnen einnehmen können. Möglicherweise deuten Äußerungen des Kremlsprechers Dmitrij Peskow darauf hin, dass Russland seine Kriegsziele abgeschwächt hat. Wladimir Putin hatte bis zuletzt noch die vollständige Eroberung von vier ukrainischen Gebieten gefordert, nämlich von Luhansk, Donezk, Cherson und Saporischschja. Peskows Aussage lässt sich dagegen so auslegen, dass Moskau derzeit primär auf die Kontrolle der Regionen Luhansk und Donezk abzielt.


01.04.2026
Am Morgen des 1. April hat Russland einen massiven Drohnenangriff auf ukrainische Energieobjekte gestartet. In vier Regionen kam es daraufhin zu großflächigen Stromausfällen. Um den Wiederaufbau zerstörter Kraftwerke überhaupt zu ermöglichen ist die Ukraine auf westliche Flugabwehrsysteme angewiesen. Bei einem Angriff mit Gleitbomben auf die Stadt Kramatorsk wurden mindestens drei Menschen getötet, darunter ein 13-jähriger Junge. 13 weitere Personen wurden verletzt. Auch griff die russische Armee die Eisenbahninfrastruktur in Slowjansk in der Region Donezk an. Dabei wurden vier Eisenbahnmitarbeiter verletzt und der dortige Bahnhof beschädigt.

Die russischen Verluste (Gefallene und Verwundete) der kriegerischen Auseinandersetzung mit der Ukraine werden seit Beginn der russischen Militärinvasion auf ca. 1,2 Millionen geschätzt. Aktuelle Schätzungen gehen von etwa 100.000 bis 140.000 gefallenen ukrainischen Soldaten aus, wobei die Zahl der Verwundeten wohl deutlich höher liegt.

Russische Truppen können im Südosten und am östlichen Stadtrand von Donezk sowie bei Kostjantyniwka minmal Geländegewinne verzeichnen. Russland verfolgt dabei eine Strategie der maximalen Abnutzung, bei der hohe eigene Verluste für geringe Gebietsgewinne in Kauf genommen werden. Die Ukraine konzentriert sich derzeit auf die Verteidigung und den Schutz ihrer verbliebenen Infrastruktur. Auf ukrainischer Seite besteht ein dringender Bedarf an neuen Streitkräften. Die Rekrutierung vieler weiterer Soldaten steht im Raum.

Über der annektierten Halbinsel Krim ist am Morgen ein russisches Militärtransportflugzeug vom Typ An-26 abgestürzt sein. Dabei kamen wohl alle 29 Menschen an Bord, 23 Passagiere und 6 Besatzungsmitglieder, ums Leben. Die genaue Ursache des Absturzes wird noch untersucht.

Ukrainische Drohnen haben erneut den strategisch wichtigen Ostseehafen Ust-Luga in der Region Leningrad angegriffen. Nach Angaben des örtlichen Gouverneurs wurden dabei mehrere Gebäude beschädigt und drei Personen, darunter zwei Kinder, verletzt. Die Angriffe führten zu Bränden und einer vorübergehenden Einstellung der Ölverladungen. In den russisch kontrollierten Teilen der Regionen Cherson und Saporischschja sollen laut Berichten fünf Zivilisten durch ukrainische Drohnenangriffe getötet worden sein.


31.03.2026

Immer häufiger attackiert das ukrainische Militär seit vergangener Woche den Öl- und Gassektor Russlands.
Auch der russische Ölhafen Ust-Luga gerät dabei in den Fokus der Angriffe. Ziel ist es, den Geldzufluss in Moskaus Kriegskasse zu stoppen. Doch die Schäden für die Umwelt (Luft-, Boden- und Wasserverschmutzung) sind immens. Auch Anlieger haben unter den anhaltenden Angriffen zu leiden. Ein Angriff mit ukrainischen Langstreckendrohnen soll den Ölverladeterminal des Pipeline-Konzerns Transneft schwer beschädigt haben.

Internationale Umweltorganisationen und Experten warnen vor verheerenden, jahrzehntelangen Folgen der Angriffe auf die Öl- und Energieinfrastruktur. Experten von Greenpeace Zentral- und Osteuropa analysierten aktuelle Satellitendaten im März 2026 und wiesen nach, dass Brände an Öldepots – wie in Primorsk – Rauchfahnen von über 200 Kilometern Länge verursachen. Diese enthalten hochgiftige Partikel, die weit über die Landesgrenzen hinaus die Gesundheit von Mensch und Tier gefährden. Organisationen wie CEOBS (Conflict and Environment Observatory) berichten von massiven Leckagen, bei denen Öl und Chemikalien in Flüsse, Seen und das Grundwasser einsickern. Greenpeace-Schätzungen zufolge können die negativen Effekte von Öl am Meeresgrund, beispielsweise im Schwarzen Meer, bis zu sechs Jahre anhalten. Durch kriegsbedingte Brände sollen bereits über 100.000 Hektar natürlicher Ökosysteme beschädigt worden sein, was die Fähigkeit der Natur, Kohlenstoff zu speichern, massiv schwächt. Die Angriffe führen zudem zu einem drastischen Anstieg der Treibhausgase.

Die Bewegung Fridays for Future (FFF) betonte unter dem Hashtag #PeaceAndClimate, dass Kriege die größten Klimakiller sind. Die Organisation kritisierte, dass Militärausgaben weltweit massiv steigen, während Gelder für den Klimaschutz gekürzt werden. In ihren Kanälen wiesen Aktivisten darauf hin, dass die brennenden Öl-Depots in der Golfregion und der Ukraine die Kipppunkte des Klimas weiter beschleunigen.

Die Klimaaktivistin Greta Thunberg rief dazu auf, den Übergang zu erneuerbaren Energien zu beschleunigen. Bereits in der Vergangenheit (z. B. während ihres Besuchs in Kyjiw im Juni 2023) hatte sie die Umweltzerstörungen im laufenden Ukrainekrieg als "Ökozid" bezeichnet und kritisiert, dass die Natur oft zum "stillen Opfer" bewaffneter Konflikte werde. Im Jahr 2023 erreichten die Emissionen durch beschädigte Öl-Infrastruktur in der Ukraine rund 2,1 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent – eine Verdreifachung gegenüber den Vorjahren.

> Ukrainische Angriffsserie trifft erneut russischen Ölhafen Ust-Luga (31.03.2026)
> Ukraine greift russischen Ostsee-Ölhafen an – Dutzende Flüge in St. Petersburg gestrichen (31.03.2026)



30.03.2026
Die Lage an der Front ist Berichten zufolge mit einer Pattsituation wie im Ersten Weltkrieg zu beschreiben. Russland verliert aktuell 1.000 Männer pro Tag und mehr an der Front. Da sind Verwundete und Vermisste mit einberechnet. Die Ukraine verliert etwa halb so viele Soldaten pro Tag, wobei das Dilemma darin besteht, dass Russland mit seinen 145 Millionen Einwohnern ein deutlich höheres Wehrpotenzial als die Ukraine mit etwa 33 Millionen hat. Jeden Monat bringen die Russen 35.000 bis 40.000 neue Soldaten an die Front. Die Ukraine versucht daher mit innovativen unbemannten Systemen wie Drohnen und Bodenrobotern das geringere Wehrpotenzial auszugleichen. Gleichzeitig befürchtet die Ukraine, dass die USA einen Deal mit Russland eingehen könnte, der vorsieht, dass Russland aufhört, den Iran zu unterstützen, wenn die USA aufhören, die Ukraine zu unterstützen.

Im Moment hofft die Ukraine, neue Verbündete am Golf zu finden. Die Ukraine scheint bereit zu sein, die Golfstaaten bei der Luftabwehr, insbesondere der Dronenabwehr zu unterstützen, wenn diese im Gegenzug die Ukraine finanziell unterstützen, auch mit Lieferung von Patriot-Raketen.

Militärexperten rechnen mit einer steten Steigerung der russischen Dronenproduktion in nächster Zeit. Berichten zufolge werden die Drohnen in einer Sonderwirtschaftszone in Alabuga von nordkoreanischen Arbeitern produziert. Im Schnitt fliegen schon jetzt pro Tag zwischen 100 und 150 Drohnen auf ukrainisches Gebiet. Alle fünf bis zehn Tage kommt es für gewöhnlich zusätzlich zu Angriffen mit Marschflugkörpern und ballistischen Raketen wodurch die ukrainische Luftabwehr oft überlastet wird. So gelingt es Russland immer mal wieder kritische Infrastruktur, also die Strom- und Gasversorgung, empfindlich zu treffen.

27.03.2026
Ukrainische Drohnen haben offenbar den russischen Patrouillen-Eisbrecher Purga in der Ostsee stark beschädigt. Der Vorfall soll sich in Wyborg in der Region Leningrad ereignet haben, nahe der Grenze zu Finnland, fast 1.000 Kilometer von der Ukraine entfernt. Schiffe dieser Klasse können Eis von bis zu 1,7 Metern Dicke brechen und sind speziell für die Arktis gebaut. In sozialen Netzwerken kursieren Bilder, die ein weißes Schiff zweigen, das deutlich auf die Seite gekippt zwischen größeren Schiffen im Hafen liegt. Die Kosten des russischen Eisbrechers werden auf 18 Milliarden Rubel, also etwa 190 Millionen Euro geschätzt. Auch ein großer Energiehafen geriet in Brand.


26.03.2026
Die ukrainischen Streitkräfte haben am gestrigen Tag den Ostseehafen Ust-Luga mit großen Drohnenschwärmen attackiert, was zu massiven Bränden führte. Am Ölterminal Primorsk geriet ein Treibstofflager nach einem ukrainischen Drohnenangriff ebenfalls in Brand. Infolge dieser Angriffe mussten russische Ölhäfen in der Ostsee zeitweise gesperrt werden. Berichten zufolge brachen die russischen Ölexporte über diese Häfen um etwa 40 Prozent ein. Auch nimmt die Ukraine zunehmend die sogenannte russische "Schattenflotte" ins Visier, die zur Umgehung von Ölsanktionen genutzt wird.

Rückblick der ukrainischen Angriffe
auf die Erdöl-Infrastruktur Russlands:
(Eine Auswahl der zahlreichen Angriffe)

Im Januar 2026 war eines der größten Öldepots Russlands angegriffen worden. Das Feuer breitete sich auf 7.000 Quadratmeter aus, zerstörte zahlreiche Tanks und verursachte Schäden von etwa 50 Millionen Dollar.
Die zweitgrößte Raffinerie des Landes in der Region Leningrad – Kirischi war Ende 2025 Ziel eines Drohnenangriffs gewesen, was zu Bränden an technischen Anlagen führte.

Die Raffinerie des Staatskonzerns Rosneft in der Region Rjasan war allein im Jahr 2025 mindestens neunmal angegriffen worden. Ein massiver Angriff im Januar 2025 mit über 120 Drohnen hatte zu Bränden auf dem Gelände geführt. Am 5. September hatte der ukrainische Generalstab einen folgenschweren Schlag gegen die primäre Destillationsanlage geführt. In der Nacht vom 22. auf den 23. Oktober hatte ein Angriff auf die Raffinerie einen Großbrand ausgelöst so dass diese teilweise abgeschaltet werden musste. Nach einem Treffer am 15. November war die Rohölverarbeitung laut Branchenberichten vorübergehend komplett eingestellt worden. Am 6. Dezember war eine Isomerisierungsanlage beschädigt worden. Im Oktober 2025 waren schätzungsweise 12 % der gesamten Kapazitäten Russlands durch die Angriffe reduziert. Die weitreichenden Schäden hatten in Russland zu einer anhaltenden Treibstoffkrise und steigenden Benzinpreisen geführt, worauf die Regierung mit Exportverboten für Benzin reagierte.

Die grenznahe Raffinerie in Südrussland – Nowochachtinsk war ebenso mehrfach angegriffen worden, was wiederholt zu Produktionsunterbrechungen geführt hatte. Angriffe waren auch tief im russischen Hinterland gemeldet worden, unter anderem in Ufa (Baschkortostan), Tatarstan sowie in Jaroslawl und Krasnodar.

Bislang wurden insgesamt 21 der 38 großen Raffinerien Russlands getroffen. Die Umweltschäden, die aus solchen Angriffen resultieren sind enorm. Auch das weltweite Klima wird von solchen Attacken geschädigt. Umweltverbände wie Greenpeace und die UWEC Work Group dokumentieren schwerwiegende Folgen für das Ökosystem. Angriffe wie der auf den Hafen von Primorsk (März 2026) erzeugten Rauchfahnen, die sich über mehr als 200 Kilometer ausbreiteten. Ölspills, etwa im Schwarzen Meer oder in der Nähe von Flussmündungen (wie dem Sukhyi-Liman), führen zum Sterben von Fischen, Seevögeln und Meeressäugern. Besonders problematisch sind schwere Kraftstoffe wie Masut, die zu Boden sinken und Sedimente über Jahrzehnte vergiften können. Brände und Leckagen an Raffinerien (z. B. in Rjasan oder Ufa) führen dazu, dass Schadstoffe in den Boden sickern und langfristig die Trinkwasserreserven und landwirtschaftliche Flächen gefährden. Organisationen konzentrieren sich darauf, Umweltschäden akribisch zu dokumentieren, um diese später vor einem internationalen Tribunal als Umweltverbrechen (Eco-Cide) geltend zu machen.

Die ukrainischen Angriffe zielen systematisch darauf ab,
die Treibstoffversorgung des Militärs zu stören und die wirtschaftliche Basis für den Krieg zu schwächen; die Umwelt- und Klimaschäden werden dabei offenbar bewusst ignoriert. Das russische Militär versucht zunehmend, Raffinerien mit zusätzlichen Luftabwehrsystemen zu schützen, was jedoch zu Lasten der Verteidigung an der direkten Frontlinie geht.

ES wurden beidseits zahlreiche Dronenangriffe gemeldet:
Russische Behörden meldeten 398 feindliche Langstreckendrohnen über vielen Teilen Russlands.
Auch die Ukraine meldete unzählige russische Drohnenangriffe an einem Tag.


22.03.2026
In Teilen der Hauptstadt Kyjiw sowie in sechs weiteren Regionen (u. a. Charkiw, Dnipropetrowsk und Saporischschja) kam es erneut zu Strom- und Wasserausfällen durch russische Raketen- und Drohnenangriffe. Die Ukraine versucht derzeit, durch mobile Generatoren und den Aufbau dezentraler Energiequellen (wie Windparks) die Widerstandsfähigkeit des Netzes zu erhöhen.

In Saporischschja wurden rund 700 Angriffe auf 39 Ortschaften registriert, die sowohl Infrastrukturein-richtungen als auch Wohnhäuser beschädigten. In Lwiw (Lemberg) wurden Explosionen am Stadtrand gemeldet.

Russland meldete zuletzt die Einnahme des Grenzdorfes Potapiwka (Region Sumy). Das ukrainische Militär berichtet zugleich von 940 getöteten oder verwundeten russischen Soldaten allein am letzten Tag.

Die Ukraine konnte laut eigenen Angaben 127 von 139 nachts gestarteten russichen Drohnen abfangen.


Nach aktuellen Schätzungen der Weltbank vom Februar 2026 sind die direkten Schäden an der Infrastruktur seit Kriegsbeginn auf über 195 Milliarden US-Dollar gestiegen, wobei der Wohnungs-, Verkehrs- und Energiesektor am stärksten betroffen sind.

20.03.2026
Es soll zu 19 Einschlägen von Drohnen an 13 Orten in der Ukraine gekommen sein, obwohl ukraische Luftabwehr-kräfte innerhalb der vergangen zwölf Stunden 133 von insgesamt 156 Drohnen abgeschossen haben

Wie geolokalisiertes Bild- und Filmmaterial der vergangenen Tage ist es russischen Streitkräften kürzlich gelungen, im taktischen Gebiet zwischen Kostjantyniwka-Druschkiwka in der Region Donezk sowie in Richtung der ukrainischen Stadt Huljajpole in der Region Saporischschja vorzurücken.

In der russischen Grenzregion Belgorod soll ein Mann Berichten zufolge bei einem ukrainischen Drohnenangriff getötet worden sein. Ferner wird berichtet, dass in einem Umspannwerk in der russischen Region Krasnodar ein Feuer ausgebrochen ist. Der Brand ist offenbar durch herabfallende Trümmerteile eine Drohne verursacht worden.


07.03.2026
Russland hat die Ukraine offenbar erneut mit dutzenden Raketen und zahlreichen Drohnen attackiert. Neben der Hauptstadt Kiew war auch die zweitgrößte Stadt Charkiw sowie die Regionen Saporischschja, Odessa und Sumy von den massiven Luftangriffen betroffen. Bei den jüngsten Angriffen sollen mindestens acht Menschen ums Leben gekommen sein.

In der ostukrainischen Stadt Charkiw soll eine ballistische Rakete in ein fünfstöckiges Wohnhaus eingeschlagen sein. Der ukrainsiche Präsident Selenskyj sprach von mehr als zehn Verletzten.


06.03.2026
Der Streit zwischen der Ukraine und Ungarn scheint wegen des EU-Kredits und der beschädigten Erdöl-Pipeline immer mehr zu eskalieren. Offenbar haben ungarischen Behörden Geld in Millionenhöhe und Goldbarren, die in einem Geldtransporter von Österreich Richtung Ukraine unterwegs waren, konfisziert. In dem Geldtransporter waren den Berichten zufolge 40 Millionen US-Dollar, 35 Millionen Euro und 9 Kilogramm Gold. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha spricht von einem kriminellen Akt.

Ungarn ist seit längerem verärgert über die ausbleibenden Öllieferungen. Konkret geht es aus ungarischer Sicht um die Ölpipeline "Druschba" welche beschädigt sein soll und durch die derzeit kein Öl mehr fließt. Der ukrainischen Darstellung nach ist die Pipeline beschädigt und eine schnelle Reparatur nicht möglich, doch Ungarn und die benachbarte Slowakei halten dies für unglaubwürdig und fordern eine schnelle Instandsetzung, damit wieder Öl in die beiden europäischen Nachbarländer fließt.


05.03.2026
Russland und Ukraine sollen erneut Kriegsgefangene ausgetauscht haben. Am Donnerstag und Freitag sollen jeweils 500 Kriegsgefangene übergeben werden wie Kreml-Berater Wladimir Medinsky mitteilte.


weitere Informationen (Ukraine Krieg Februar 2026)>>


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Anmerkung :
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Brennpunkte des Weltgeschehens
Anders als andere Kriege auf der Welt, hat der Ukraine Krieg in den Medien seit Monaten größte Aufmerksamkeit. Berichte über andere Kriegsschauplätze sucht man in den Massenmedien dagegen zumeist vergebens, was hin- und wieder auch den Vorwurf von Einseitigkeit aufkommen lässt, denn unisono wird tagtäglich fast ausschließlich nur von dem Ukraine Krieg berichtet - im Fernsehen, im Internet, in Zeitungen und sonstigen Printmedien ebenso wie im Radio. Begründet wird die umfang-reiche Berichterstattung mit der geographischen Nähe der Ukraine vor den Toren der Europäischen Union und mit einem gemeinsamen kulturellen Erbe.

Auch ist die Ukraine seit Juni 2022 zusammen mit Moldau offizieller Beitrittskandidat der EU. Ende September beantragte die Ukraine gar den beschleunigten Nato-Beitritt.

Das ist wohl der Grund, warum der Ukraine Krieg so in den Vordergrund rückt, während andere militärische Konfliktherde in der täglichen Berichterstattung kaum Erwähnung finden.

Die Gründe für das weitgehende Schweigen zu anderen Kriegsschauplätzen sind wohl vielfältig. Hier spielen wohl auch geostrategische, militärische, ökonomische, finanzielle und politische Aspekte mit eine Rolle. Nichtsdestotrotz wäre es wohl auch dort sinnvoll, einmal genauer hinzuschauen, deren Verlauf zu verfolgen und die Kriegshintergründe zu analysieren.

Daher zumindest hier mal ein kurzer Hinweis auf den seit Jahren grausam geführten Jemen Krieg, den Krieg in der Region Tigray(Äthiopien), der als einer der grausamsten und tödlichsten weltweit gilt und den derzeitigen militärischen Konflikt zwischen Aserbaidschan & Armenien sowie die Kriege an vielen anderen Orten der Welt. Nicht selten spricht man auch von vergessenen Kriegen, weil dort die ebenso von Krieg geplagten Menschen medial weitestgehend im Stich gelassen werden. Aber

Die Erfahrung zeigt, dass wenn von Kriegen nicht oder nur spärlich berichtet wird, oft auch keine Hilfe von der Weltgemein-schaft zu erwarten ist, anders als bei militärischen Konflikten, die im Fokus der Weltöffentlichkeit stehen- ungerecht wie so mancher es möglicherweise empfinden mag.

Die Ukraine Krise 2014. Die Anfänge des Konflikts in der Chronologie:

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Linkverweise:
Habsburgs Ukraine (welt.de)


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